Zurück in die Zukunft

Zum Abschluss einer doch etwas untypischen Oberstufenzeit mit nie da gewesenen Herausforderungen und vielen Ausfällen haben die Kurssprecher*innen der Q2 gemeinsam mit Herrn Dinkelmann, Frau Levin und Herrn Deck am 1. Juni 2021 eine Zeitkapsel auf dem Schulgelände vergraben. Gefüllt wurde diese Kapsel mit charakteristischen Kleinigkeiten und Dokumenten aus zwei Jahren gemeinsamen Lebens und Lernens sowie mit Erinnerungsstücken an diese außergewöhnliche Zeit. Unter anderem waren alte Lernzettel, ein Salzteigbärchen und, wie könnte es anders sein, eine Maske darunter. 

Jeder der Anwesenden durfte mit einer Schippe voll Erde helfen, die Kapsel zu vergraben. Dieser Einsatz wurde fleißig für die Nachwelt fotographisch festgehalten.  Zum krönenden Abschluss des Zusammentreffens und auch als Abschluss der gemeinsamen Schulzeit wurde später noch mit Abstand angestoßen.

Geplant ist, in fünf Jahren, also am 1. Juni 2026, mit dem gesamten Abiturjahrgang auszugraben. Hoffentlich dann auch wieder mit Anstoßen, aber ohne Abstand. 

Zeitkapsel 2021

Das Ende der Kreidezeit

Viele Schülerinnen und Schüler sehen das GADSA aktuell leider nicht von innen, sobald ihr eure Klassenräume wieder betreten dürft, werdet ihr Bekanntschaft mit unseren neuen digitalen Tafeln machen.

Nach und nach wurden die alten Tafel abgebaut und abtransportiert und die neuen, digitalen Tafeln aufgehängt und installiert. Parallel dazu wird es natürlich auch eine analoge Tafel geben, die allerdings jetzt nicht mehr mit Kreide sondern mit Whiteboardmarkern beschriftet wird.

Die neuen Tafeln bieten viele, tolle Funktionen. Sie sind internetfähig, können kabellos mit anderen Endgeräten verknüpft werden, kollaborativ bearbeitet werden und natürlich Bilder, Videos und Präsentationen zeigen. Dabei kann man schreiben, markieren und zeichnen.

Wir freuen uns schon, die Tafeln möglichst bald mit euch gemeinsam zu erkunden!

Für alle, denen das jetzt zu schnell geht, sind in einer Reihe von Räumen auch noch zusätzliche Kreidetafeln hängen geblieben!

GADSA-Workout

Ihr habt etwas Pause zwischen den Unterrichtsstunden im Distanzlernen und schon lange am Schreibtisch, vorm PC oder Tablet gesessen? Dann ist es höchste Zeit für das fünf Minuten GADSA-Workout – Muskelkater garantiert!

Aus den folgenden Übungen such ihr euch fünf aus. Ihr stellt einen Timer auf 40 Sekunden und macht jede der Übungen für diese Zeit, lange Pause habt ihr dazwischen aber nicht, sondern nur 20 Sekunden! Das Workout könnt ihr durch mehr Übungen oder die Steigerung der Durchgänge beliebig variieren und verändern. Die Videos, die von Youtube sind, zeigen euch, wie die Übung korrekt ausgeführt wird, die Zeitangaben in den Videos müsst ihr nicht berücksichtigen.

Viel Spaß!

1. Mountain Climbers

2. Burpees

3. Wall Sit

4. Bear Crawl

5. Criss-Cross

6. Super Man

7. Triceps Dips

8. Lunge

9. The Air Squat

10. Plank

12. russian twist

Ihr habt noch nicht genug? Hier ist eine Sammlung von weiteren sportlichen Aktivitäten für die Lockdown-Zeit.

  • Mit Tracking-App Laufstrecken aufnehmen, teilen und Mitschülerinnen und Mitschüler herausfordern. Wer ist schneller?
  • Per Videochat gemeinsam ein Fitnessprogramm absolvieren. Das GADSA-Workout reicht euch nicht? Es gibt unzählige Apps und Youtube-Videos, probiert aus, was für euch in Frage kommt.
  • Wer trifft mehr Würfe beim Basketball oder hält Fußball häufiger hoch? Filmt euch dabei und fordert Mitschülerinnen und Mitschüler heraus, euch zu besiegen.
  • Kannst du eigentlich jonglieren? Nein, dann lerne es mit Videos aus dem Internet!
  • Biathlon in der Wohnung geht nicht? Oh doch! Im Wohnzimmer ist schnell eine Laufrunde abgesteckt und geworfen wird mit Papierkugeln auf den Mülleimer! Tritt gegen deine Familienmitglieder an – Siegerehrung nicht vergessen!
  • Kennt ihr noch Takeshis-Castle oder Schlag den Raab? Erstellt eure eigene sportliche Gameshow zuhause und fordert eure Eltern oder Geschwister heraus.
  • Ihr wolltet schon immer eure Eltern ärgern? Dann spielt Schweinchen in der Mitte mit ihnen, klappt garantiert!
  • Den eigenen Namen zu turnen, kann ganz schön anstrengend sein, das glaubt ihr nicht? Probiert es aus:

Ihr habt weitere kreative Ideen? Dann schickt sie uns an oeffentlichkeitsarbeit@schweizer-allee.de, wir erweitern die Sammlung gerne!

Das Abitur eingetütet…

Am 20.06. endete die Schulzeit für 140 Abiturientinnen und Abiturienten des GADSA wie sie begonnen hat: Mit einer Schultüte voller Überraschungen.

Rituale helfen Abschied zu nehmen . Rituale helfen etwas Neues zu beginnen. Viele der geliebten Rituale blieben diesem Abiturjahrgang verwehrt. Einen der höchsten Feiertage für unser Schulleben allerdings, wollten wir uns nicht nehmen lassen. Bedroht durch „Coronos“, den Bösewicht sollte die Zeugnisverleihung nicht stattfinden. Doch viele mutige Helden rund um Captain GADSA und Ironhörman setzten sich für die Zeugnisvergabe ein und besorgten nicht nur die notwendigen Stempel, sondern bauten auch die Sporthalle in einen Festsaal um.

Dank dieser Hilfe konnte die Schulleiterin Frau Levin den Absolventinnen und Absolventen im Beethoven-Jahr zu dem „großen Wurf“ aus der Ode an die Freude gratulieren und ein Plädoyer für Freude und Mut halten. Die Jahrgangsstufenleitung Frau Borgmann-Leschke und Herr Tillmanns erinnert mithilfe von Grundschülern nochmals an die Anfänge als man glaubte, dass man „das Abitur nach 20 Jahren bekommt“ .

Nach dem Motto „Mit dem Abi in den Händen werden Helden zu Legenden“ fanden die neuen Ex-Schülerinnen und Ex-Schüler unter ihren Stühlen eine Überraschungstüte mit ihrem Abiturzeugnis, die sie sich nun nach all den Jahren wohl verdient hatten.

Wir gratulieren nochmals ganz herzlich und bedanken uns bei allen fleißigen Heldinnen und Helden dafür, dass zumindest dieser Feiertag stattfinden konnte.

Begrüßungsnachmittag 5er

Wie vieles Andere auch, so war auch der traditionelle Begrüßungsnachmittag der neuen Schülerinnen und Schüler des GADSA in diesem Jahr anders.

Hygienekonzept, Mundnasenschutz und Abstand – auch unter diesen besonderen Bedingungen empfing das GADSA die Neuen am letzten Montag – und Dienstagnachmittag auf dem Schulhof. In zeitlichen Abständen und mit Trennschutz begrüßten die neuen Klassenlehrerinnen (Frau Schwengler, Frau Ostermann, Frau Janning, Frau Klumpe und Frau Menzebach) und der neue Klassenlehrer (Herr Schöttler) ihre zukünftigen Schülerinnen und Schüler bei strahlendem Sonnenschein auf dem Schulhof. Aber auch die Schulleitung, die Erprobungstufenkoordination, die Elternvertreter, die Schülervertretung, die Schülerfirma, die Übermittagsbetreuung und der Schulsozialarbeiter standen mit Rat und Tat zur Seite und beantworteten fast jede Frage. 

So lässt es sich nun für die zukünftigen Schülerinnen und Schüler beruhigt in die Sommerferien gehen und mit Freude auf den Neustart am GADSA zu warten.

Wir wünschen allen bis dahin eine gute Ferienzeit!

Begr1

Gustav bei Instagram

Hallo meine Lieben,

ich bin es, Gustav, euer Schulgeist! In den letzten Wochen und Monaten war so wenig in unserer Schule los, dass ich die Zeit genutzt habe, um unser Internetkabel der Schule anzuzapfen. Naja, wenn man das überhaupt Kabel nennen kann…

Es hat aber geklappt und ab sofort habe ich im Keller vom GADSA Internet. Mein altes Modem brauchte ich auch gar nicht mehr. Herr Deck und Herr Müller haben mir hier einen PC mit Internetzugang eingerichtet und versprochen, dass auch ich bald ans Glasfasernetz angeschlossen werden.

Warum ich euch das erzähle? Ich habe direkt mal den Facebook und Instagram Account der Schule gekapert und halte euch ab sofort auf diesen Kanälen auf dem Laufenden. Es gibt Neuigkeiten aus dem Schulleben, Eindrücke und Fotos aus dem GADSA und natürlich auch weitere Informationen!

Jetzt ist ja Sachlichkeit nicht unbedingt meine Stärke, daher kommentiere ich das Ganze natürlich auch…

Das was jetzt kommt, wollte ich schon immer mal sagen: Folgt mir auf Instagram und Facebook!

Facebookprofil

Instagramprofil

Ideeller Wert der Stipendien steht im Fokus

Das Interview wurde von Herrn Töpel von der FH Dortmund durchgeführt.

Fabian Bohl ist seit 2017 Ansprechpartner für die Oberstufe des Gymnasiums an der Schweizer Allee in allen Fragen zu Stipendien. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, welche Bedeutung das GADSA dem Thema Stipendien zumisst und mit welchen Anliegen Schüler*innen in seine Sprechstunden kommen. 

Herr Bohl, wie findet am GADSA Stipendienberatung statt? 

Einmal im Schuljahr findet eine Informationsveranstaltung der Studienstiftung des deutschen Volkes statt, bei der zwei Botschafter interessierte Schülerinnen und Schüler der Q1 und Q2 informieren – einer der beiden hat bei uns sein Abitur gemacht. Sie machen den Schüler*innen klar, dass es beim Stipendium nicht nur um eine materielle, sondern auch um eine ideelle Förderung geht, dass man ein Netzwerk aufbaut, über den Tellerrand blickt. Ich selbst werden bei den Stufenversammlungen als Ansprechpartner für Stipendien eingeführt und biete eine Sprechstunde an; meine Kollegin Frau Zablewski berät in der Unterstufe zum Thema Schülerakademien. 

Liegt der Stipendienarbeit am GADSA eine bestimmte Philosophie zugrunde? 

Unser Konzept ist „Fördern und Fordern“: Wir fordern von den potenziellen Stipendiat*innen einerseits gewisse Leistungen, andererseits fördern wir aber auch gesellschaftliches Engagement und die Motivation, sich fortzubilden. Engagierte junge Leute verdienen Anerkennung, auch das kann ein Stipendium leisten. Zudem fördern wir speziell auch Schüler*innen mit Migrationshintergrund; wir haben ganz tolle Schüler*innen beispielsweise aus Syrien, die binnen kürzester Zeit Deutsch gelernt haben und sich durch Texte von Kant und Hobbes arbeiten; Stipendien sind hier ein Baustein für gelebte Integration. 

Wie werden die Angebote bei den Schüler*innen angenommen und mit welcher Motivation kommen sie in ihre Beratungen? 

Es ist uns gelungen, bei den Schüler*innen eine gewisse thematische Sensibilität zu entwickeln, immer mehr sprechen mich von sich aus an. Tatsächlich sind sie sehr am ideellen Wert der Stipendien interessiert, vor allem an den sozialen Aspekten: Sie möchten sich mit Gleichgesinnten austauschen, Lerngruppen bilden. Wir überlegen dann, welches Stipendium das richtige ist. Aber ich möchte das auch nicht idealisieren: Es sind junge Leute, die aktuell noch zu Hause leben und die natürlich auch für die materielle Förderung dankbar sein werden, wenn sie beispielsweise ein Studium aufnehmen. 

Beraten Sie auch Schüler*innen, für die das Themen Bildungsaufstieg eine besondere Relevanz hat? 

In jedem Fall. Wir nehmen dann vor allem Stipendien in den Blick, die sich an jene richten, die beispielsweise familiär über nicht so viel Geld verfügen. Wir achten dann auch darauf, das Thema diskret zu behandeln. Neben der finanziellen Förderung geht es auch hier darum, den Schülerinnen und Schülern Anerkennung zuteil werden zu lassen. Im Übrigen kommt es regelmäßig auch zu 

Synergien mit dem TalentScouting – ich stehe über unseren Studien- und Berufswahlkoordinator Matthias Labs im Austausch mit TalentScout Sonja Hunscha. 

Gibt es – themenunabhängig – bestimmte Schüler*innen, die Ihnen besonders im Hinterkopf geblieben sind? 

Ich hatte einen Schüler mit Migrationshintergrund, der sich um ein Stipendium bei einer Privatuni beworben hat. Ich weiß nicht, wie viele Nachmittage wir zusammengesessen haben. Wir sind tief in die Biographie des Schülers eingetaucht und haben überlegt, welche Vorteile, Alleinstellungsmerkmale und Charakteristika er aufgrund seiner persönlichen Geschichte mitbringt. Er war unglaublich engagiert und hat am Ende auch das Stipendium bekommen. Auch für uns als Fördernde ist es in diesen Situationen schön zu sehen, dass unsere Arbeit ankommt und dass wir Wertschätzung und Dankbarkeit zurückbekommen. 

Haben Sie im Kontext der Beratung bestimmte Themen, die Sie in der Zukunft einführen bzw. ausbauen möchten? 

Ein Dauerthema bleibt es, das Thema Stipendien in den Köpfen der Schüler*innen zu verankern. Schön wäre es, wenn wir neben der Studienstiftung Botschafter weitere Stipendienwerke mit Botschaftern an die Schule holen könnten – allerdings sind wir zur Neutralität verpflichtet und müssten im politischen und konfessionellen Bereich das gesamte Spektrum abdecken, was schwierig ist. Schließlich denke ich über digitale Lösungen nach, die es Kolleg*innen beispielsweise ermöglicht, geeignete Kandidat*innen in strukturierte Listen einzutragen. Auch in der Beratung gewinnen digitale Formate an Bedeutung, zumal seit Beginn der Corona-Krise. Hier ist noch viel möglich! 

stellvertretende Klassenleitung 5B, ProsA, Stipendien

Profilbild von Nicole Zablewski

Klassenleitung 7F, Assistentin der Erprobungsstufenkoordination, ProsA, Literaturwettbewerb