Frankreich-Austausch

Als Europaschule pflegen wir unter anderem den Austausch mit unseren Partnerschulen in Frankreich. Das folgende Angebot richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase:

Liebe Schülerinnen und Schüler der EF,

für den Austausch mit Lille gibt es neue Termine.

Die gegenseitigen Besuche finden im Februar (in Dortmund vom 26.2. bis 5.3.) und im März in der Woche vor den Osterferien statt (vom 25. bis 31.3. in Lille). 

Nutzt die Möglichkeit und nehmt diese Chance wahr. Ihr erlangt interessante Einblicke in das Alltagsleben Frankreichs, lernt neue Freunde kennen und erlebt eine spannende Zeit. 

Die verbindliche Anmeldung und weitere Infos findet ihr hier

Gerne könnt ihr euch bei Nachfragen an die folgenden Ansprechpartnerinnen wenden: 

Profilbild von Jana König

Fachvorsitz Französisch, Ansprechpartnerin für individuelle Austauschprogramme

Profilbild von Lena Blümel

stellvertretender Fachvorsitz Französisch, Ansprechpartnerin für individuelle Austauschprogramme

Profilbild von Sebastian Kurtenbach

Klassenleitung 8B, Bilingualer Zweig, AP-Prüfungen, Organisation Europa-Schule, Koordination Erasmus+

Kurs.kurtenbach

Sebastian
Kurtenbach

stellvertretende Klassenleitung 8D, stellvertretender Fachvorsitz Erziehungswissenschaften, Fachvorsitz Literatur, Koordination Erasmus+

Schj.schnittger-teichelmann

Jessica
Schnittger-Teichelmann

Stadtmeister im Volleyball

Am gestrigen Montag sind unsere Jungen in der Wettkampfklasse III (12-15 Jahre) Stadtmeister geworden.

Gegen das Mallinckrodt-Gymnasium gewann unser Team souverän in zwei Sätzen. Im Spiel gegen die Geschwister-Scholl-Gesamtschule mussten sich unsere Spieler etwas mehr anstrengen, zeigten sich aber nervenstark und behielten in entscheidenden Situationen stets den Überblick.

Wir gratulieren zu dieser klasse Leistung und fiebern den Regierungsbezirksmeisterschaften im Januar entgegen!

Ticket nach Soest

Am Mittwoch fand in der Sporthalle der Hauptschule Scharnhorst der letzte Basketball-Wettkampf der diesjährigen Dortmunder-Stadtmeisterschaften statt.

Und das zur großen Freude aller Fans des GADSA. In zwei packenden Spielen gelang es Mirja Barnfleth, Liz Krekenbaum, Mira Kersting, Mia Klepping, Joline Pfeffer, Almina Arslan und Marie Brinkmann den Titel nach Jahren endlich wieder an die Schweizer Allee zu holen.

Das erste Spiel des Nachmittags konnte das Team unten den Augen der betreuenden Sportlehrkräfte Nathali Bäuerle und Aaron Bartmann sehr souverän mit 37:12 gegen das Heinrich-Heine-Gymnasium gewinnen. 

Im zweiten Spiel des Wettkampfs zeigte aber auch das Team des Phoenix-Gymnasiums, dass sie durchaus um den Titel mitspielen wollen und gewannen ebenfalls souverän mit 29:7 gegen das ersatzgeschwächte Team des Heinrich-Heine-Gymnasiums.

Das letzte Spiel des Nachmittags sollte dann das große Finale sein. Die Gewinnerinnen werden Stadtmeister. Dabei herrschte vor dem Spiel noch freudige Stimmung in der Halle, denn viele der Spielerinnen aus Hörde spielen mit unseren Spielerinnen in ihrer Freizeit in einer Mannschaft.

Nachdem das Schiedsrichter-Duo das Finalspiel anpfiff, war die Spannung in der Halle aber förmlich zu spüren. Das Team GADSA kam gut ins Spiel und lag bereits zur Pause mit einem kleinen Polster vorne. Zwischenzeitlich konnten die Hörderinnen in einem hochklassigem Finale den Abstand noch einmal verkürzen, ehe die Schiedsrichter bei einem Spielstand von 26:21 zu Gunsten GADSA abpfiffen. Anschließend war die Freude auf Seiten des GADSA groß, aber alle Spielerinnen zeigten sich sportlich fair und ehrten und applaudierten auch den beiden anderen Teams.

Am 12. Januar geht es nun zur Endrunde der Regierungsbezirksmeisterschaften nach Soest, wo wir die Dortmunder Schulen vertreten dürfen. 

eckiges Salz

Wie sieht Salz unter der Lupe aus? Betrachtet man Kochsalz – oder chemisch gesagt: Natriumchlorid – unter der Lupe, erkennt man: Salzkristalle sind würfelförmig! 

Aber warum ist das so? 

Die SchülerInnen der Klassen 9a, 9b und 9d nahmen die „chemische Lupe“ in die Hand und untersuchten auf Teilchenebene die Würfelform der Kristalle genauer.

Mit Hilfe von Playmais, Zahnstochern und etwas Wasser sollten dreidimensionale Modelle des Natriumchlorid-Kristalls gebaut werden, mit denen die zuvor erforschte Anordnung der Natrium-Kationen und Chlorid-Anionen verdeutlicht wird. 

Mit viel Fingerspitzengefühl und Konzentration konstruierten die SchülerInnen der 9a, 9b und 9d Ionengitter- und Kugelpackungsmodelle. Beide Modelle stellen die würfelförmige Struktur des Natriumchlorids (Kochsalz) dar, die durch die Regelmäßigkeit der Natrium-Kationen und Chlorid-Anionen entsteht. 

Die anschaulichen Modelle können sich sehen lassen!

Social Media Accounts umgehend löschen?

„Sollten wir unsere Social Media Accounts umgehend löschen?“

Dieser ziemlich provokanten Frage ging ein Philosophiekurs der Jahrgangsstufe Q1 nach. Dazu besuchten die Schülerinnen und Schüler des GADSA an einem wunderschönen Herbsttag das Alfried-Krupp-Schülerlabor an der Ruhr-Universität Bochum.

In Begleitung von Herrn Dinkelmann kam der Kurs bei strahlendem Sonnenschein an der RUB an und marschierte nach einer Campuserkundung direkt zum Schülerlabor.

„Die Projekte im Schülerlabor sind als Erweiterung und Bereicherung von Unterricht zu verstehen“, so die Teamer.  Die Projekte verzahnen Einblicke in die universitäre Forschung aller an der Ruhr-Universität Bochum vertretenen Disziplinen mit dem Unterricht und sollen die Forschung für Schülerinnen und Schülern „lebendig machen“.

“Leitthema des Projekttages”, erklärten die Projektleiter, “ist die provokative Frage des amerikanischen Informatikers und Aktivisten Jaron Lanier: „Sollten wir unsere Social Media Accounts umgehend löschen?“. Lanier bejaht diese Frage und nennt dafür Argumente, die erarbeitet und geprüft werden sollen. Der Workshop erweitert die Auseinandersetzung mit dem metaphysischen Problem von Freiheit und Determinismus um Perspektiven auf den praktischen Gebrauch der Freiheit des Einzelnen und zeigt mögliche Strategien des Umgangs mit Phänomenen der Social-Media-Lebenswelt auf.” 

Nach einer kurzen Einführung Prof. Dr. Richters über generelle Skepsis gegenüber neuen Technologien ging es direkt an die gedankliche Arbeit, dabei sollte das Verhalten von Menschen in der Social-Media-Lebenswelt beschrieben werden. Im Plenumsgespräch fanden die Schülerinnen und Schüler heraus, dass man sowohl Produzent als auch Konsument ist. Sie entdeckten, dass, wenn man die Social-Media-Apps nutzt, ein ambivalentes Verhältnis hinsichtlich der Freiheit besteht. Nun stellte der Projektleiter drei Argumente Laniers vor. Er erklärt, dass Lanier die psychischen Mechanismen von Social Media kritisiert, da hier mithilfe von “Dopamin-Kicks” eine Abhängigkeit geschaffen wird. Zudem sei es nach Lanier  ein “Kampf um Aufmerksamkeit”, der die Menschen unecht und boshaft mache und sie mithilfe einer “Fear of Missing out “ an die Netzwerke fessele. Als technologisches Argument gegen die Sozialen Netzwerke wurden deren Geschäftsmodell und die Steuerung der Nutzer durch die Algorithmen vorgestellt. Diese Argumente Laniers wurden philosophisch geordnet und ihre Überzeugungskraft geprüft.

 „Dies war eine schöne Gelegenheit für die Schülerinnen und Schüler, ohne Notendruck,  ihre eigenen argumentativen Fähigkeiten zu verbessern und einen kritischen Umgang mit den Medien zu erlangen“, so resümierte der Fachlehrer Herr Dinkelmann.

Nach der Mittagspause kam kein weiterer Internetpionier zu Wort, sondern erstaunlicherweise Aristoteles, denn in seiner Nikomachischen Ethik fanden sich Passagen, die sich auf eines des großen Menschheits-Themen “Freiwilligkeit und Zwang” bezogen. Die Schülerinnen und Schüler wussten diese genau zu interpretieren und auf die beschriebene Social-Media-Welt anzuwenden. Auf diese Weise konnte sie die Ausgangsfrage reflektiert für sich beantworten.

Während die Projektleiter nun weiter Forschungsergebnisse haben, um die Lehre zu verbessern, fanden unsere Schülerinnen und Schüler in Lanier und Aristoteles zwei weitere Wegbegleiter, um ihre Medienkompetenz zu schulen.

Go GADSA!

Am Donnerstagnachmittag vor den Herbstferien nahmen neun Teams der 7. Jahrgangsstufe des GADSA am Mixed Street-Kick-Tunier des Jugend- und Freizeitzentrums Aplerbeck sowie dem Dortmunder Fanprojekt teil. „Mixed“ deshalb, weil jedes Team geschlechtergemischt angetreten ist. Gemeinsam bestritten sie den emotionalen Wettkampf im 3 gegen 3 nach klassischen Street-Kick-Regeln.

Die Teams namens „Freddy“, FC Udanh“, „die 5 Bananen“, „Team Elevate“, „Die noops“, „FC Stolperfuß“, „Etienne Daddy“, „Mr. Hamudi und der Rest“ sowie „Alibaba 44“ traten gegen zwölf weitere Mixed-Mannschaften von der Albrecht-Dürer-Realschule und der Emscherschule Aplerbeck an.

Nach einer hart umkämpften Gruppenphase konnte sich ein Team des GADSA bis ins Finale spielen und nach einem spannenden letzten Spiel den zweiten Platz sichern. Auch der Fairplay-Pokal ging an dasGADSA. 

Die betreuenden Sportlehrkräfte Frau Middendorf, Frau Bäuerle und Herr Bartmann gratulieren im Namen des GADSA allen Mannschaften für ihre ehrgeizige Teilnahme! Wir freuen uns insbesondere über die erspielten Pokale, Bälle und Ballpumpen! Go GADSA!

Geschichte mit dem Fahrrad erfahren

Zum achten Mal nahmen Schülerinnen und Schüler des GADSA an der Auftaktveranstaltung der “DoTour für Respekt” teil. Bei dieser werden über zwei Tage und 60 Kilometer zwölf Orte in Dortmunder Stadtbezirken, an denen schreckliche nationalsozialistische Verbrechen und ihre Folgen greifbar werden, mit dem Fahrrad angefahren, durch Referenten vorgestellt und von den Teilnehmenden erkundet. Organisiert und durchgeführt wird das gesamte Projekt, dem weitere Veranstaltungen wie ein Zeitzeugengespräch und eine Gedenkstättenfahrt folgen, durch das Jugendamt Dortmund Aplerbeck. 

In diesem Jahr sattelten die Jugendlichen der 9b in Begleitung des Klassenleitungsteams bestehend aus Birgit Rump und Marco Aldinger ihre Fahrräder, um Dortmund als Lernumgebung zu erkunden. Mit dabei waren auch die Referendarinnen Nathali Bäuerle und Hannah Kortemeyer, die die Tour im Nachgang audiovisuell aufbereitet haben. Im angehängten Video finden sich neben der Fahrtroute mit ausgewählten Stopps und Bildern auch eingefangene Stimmen zu den Eindrücken der Jugendlichen.

Virtuelle Zeitreisen

Museen, Gedenkstätten und andere Lernorte setzen immer mehr auf digitale Angebote wie Virtual Reality (VR) oder 360°-Videos, in denen man in die vermeintliche Zeit – zum Beispiel die der DDR – durch eine virtuelle „Zeitreise“ eintauchen kann.  Das spannende Erlebnis bringt jedoch einige Schwierigkeiten und Herausforderungen mit sich, denen ein Geschichtskurs vom GADSA im Alfried-Krupp-Schülerlabor an der Ruhr-Universität Bochum am 21.09.22 nachgegangen ist.

Keine virtuelle, sondern eine richtige Reiseerfahrung zur Ruhr-Universität Bochum (RUB) stand für die Schülerinnen und Schüler des Geschichtskurses aus der Q1 an. In Begleitung von Herrn Dinkelmann und Frau Hantke trotzte der Kurs den Reisebedingungen und kam bei strahlendem Sonnenschein an der RUB an. „Die Projekte im Schülerlabor sind als Erweiterung und Bereicherung von Unterricht zu verstehen“, so die Teamer.  Die Projekte verzahnen Einblicke in die universitäre Forschung aller an der Ruhr-Universität Bochum vertretenen Disziplinen mit dem Unterricht und sollen die Forschung für Schülerinnen und Schülern „lebendig machen“. Nach der kurzen Einführung ging es direkt an die Arbeit im Alfried-Krupp-Schülerlabor. Die ersten 360° Testvideos zeigten Delfine und Taucher, aber danach wurden die Eindrücke intensiver. Die Schülerinnen und Schüler traten mithilfe von Virtual Reality-Anwendungen eine „Reise in die Vergangenheit“ von DDR-Häftlingen an. Diese Eindrücken analysierten die Kursteilnehmer dann im Gespräch mit den Teamern des Schülerlabors und schrieben selbstständig erste Analysen. Im Plenumsgespräch fanden die Schülerinnen und Schüler heraus, dass  sie keineswegs „Zeitreisende“ sind, sondern „Rezipient*innen einer möglichen Darstellung vergangenen Geschehens“. Sie entdeckten, dass sie sich in eine Perspektive begaben, die durch audiovisuelle Medien einen starken Einfluss auf unsere Vorstellungsbilder ausübt. Nun ging es nochmals an die Analysearbeit. Fehler in den bisherigen Texten der Schülerinnen wurden analysiert und gemeinsam Verbesserungen gesucht. Auf diese Weise reflektieren die Kursteilnehmer ihr eigenes Lernverhalten. “ Das Ziel ist die selbstständige Erforschung geschichtsbezogener 360°-Videos durch kritische und reflektierte Auseinandersetzung mit den Inhalten des Films sowie dem Medium Virtual Reality“. Nach einer Erkundung des Geländes der RUB und des Uni-Centers zur Mittagszeit, ging es frisch gestärkt in die letzte Runde. Eine letzte Analyse und ein Quiz sollte zeigen, ob die Schülerinnen und Schüler das Gelernte auch umsetzen. „Dies war eine schöne Gelegenheit für die Schülerinnen und Schüler, ohne Notendruck,  ihre eigenen Fähigkeiten zu verbessern und einen kritischen Umgang mit den Medien zu erlangen“, so resümierte der Fachlehrer Herr Dinkelmann. Während die Projektleiter nun weiter Forschungsergebnisse haben, um die Lehre zu verbessern, konnten unsere Schülerinnen und Schüler ihre Analysefähigkeiten an diesem arbeitsintensiven Tag verbessern. Eine Fähigkeit, die ihnen nicht nur im Fach Geschichte hilft.