Mit Erasmus+ zum Praktikum nach Dublin

Nach der Premiere im letzten Jahr konnten in diesem Schuljahr zehn Lernende aus Klasse 10 ihr Betriebspraktikum in Dublin absolvieren. Sie erhielten dafür eine finanzielle Förderung durch EU-Mittel aus dem Erasmus+ Programm. Um die Organisation der Praktika und Unterkünfte vor Ort zu ermöglichen, kooperierten wir nach dem erfolgreichen Testlauf im letzten Jahr erneut mit Internships Ireland. Herr Dörstelmann und Herr Kurtenbach begleiteten die Teilnehmenden jeweils eine Woche bei ihrem Aufenthalt in der Hauptstadt der grünen Insel.

In den zwei Wochen in Dublin konnten die Praktikantinnen und Praktikanten vielfältige Einblicke in das Alltagsleben in Dublin gewinnen und ihre Sprachfertigkeiten verbessern. Sie waren in Gastfamilien untergebracht, mussten selbständig mit Bus und Bahn zu ihrem Arbeitsplatz gelangen, arbeiteten in  verschiedenen Bereichen, z.B. in Cafés, im Supermarkt, im Outdoor-Laden, in der Eisdiele oder im Fahrradladen, mit unterschiedlichsten Kolleginnen und Kollegen und Kundinnen und Kunden. 

Neben der Arbeit blieb genug Freizeit, um Dublin zu erkunden. Am freien Wochenende in der Mitte besuchten sie gemeinsam mit ihren Lehrern den Temple Bar Bezirk und das Trinity College. Auch ein Ausflug zur Küste war möglich, zur Halbinsel Howth nördlich von Dublin.

Aus Sicht der Lernenden war das Praktikum in Dublin eine positive und beeindruckende Zeit. Einige Zitate der Teilnehmenden verdeutlichen dies im Folgenden: 

“Besonders gut hat mir der Austausch mit Gleichaltrigen in meinem Betrieb gefallen. In meiner zweiten Woche (…) arbeiteten viele andere Teenager im Alter von 16-19 Jahren mit mir. Diese kamen hauptsächlich aus Dublin, aber auch aus Belgien, Schweden und Deutschland. Mithilfe von Englisch konnten wir uns gut austauschen und ich gewann viele neue Eindrücke.”

“Mir hat am besten mein Arbeitsplatz in Dublin gefallen. Ich hatte vorher keine Ahnung von Mechanik und Fahrrädern, weil ich mich nie richtig mit diesen Sachen auseinandergesetzt habe. Als ich dann mit den Sachen konfrontiert wurde, hatte ich sehr viel Spaß und kenne mich seitdem gut mit Fahrrädern aus.”

“Ich fand es lustig, dass es viele Iren gab, die bei Minusgraden teilweise in kurzer Hose und T-Shirt gearbeitet haben, während ich innerlich erfroren bin.”

“Der größte Unterschied bei mir war, dass ich von morgens bis abends unterwegs war und immer irgendetwas unternommen habe.”

“In Dublin musste ich nicht so früh aufstehen wie in Deutschland, mit dem Bus fahren war etwas anders und auch das Essen hat etwas gewöhnungsbedürftig geschmeckt.”

“Ich würde das Praktikum auf jeden Fall weiterempfehlen. Diese zwei Wochen haben mich ungemein weitergebracht. Nicht nur sprachlich, sondern auch im sozialen Sinne hat mich diese Zeit geprägt. Das Englisch, das benutzt werden muss, ist nicht schwierig. Meistens handelt es sich um ein paar Standard Floskeln, zum Beispiel an der Kasse, die man sich schnell angewöhnt. Das Praktikum ist perfekt, um in Kontakt mit Menschen aus Irland, aber auch aus anderen Ländern zu treten. Ich hatte das große Glück, Menschen in meinem Alter zu treffen, die mir zum Beispiel viel aus ihrem Schulalltag erzählen konnten. Dublin ist absolut sehenswert und unglaublich interessant. Ich bin sehr dankbar für diese beiden zwei Wochen, in denen ich viele neue Perspektiven gewann, meine Englischkenntnisse verbessern konnte und neue Menschen kennenlernte.”

“Ich würde das Praktikum in Dublin wirklich jedem empfehlen. Es war ein  tolles Erlebnis. Man hat eine ganz andere und neue Kultur kennengelernt, viele soziale nette Menschen getroffen und neue schöne und einzigartige Orte gesehen. Man ist eigentlich sehr auf sich alleine gestellt, muss sich selbst organisieren und lernt so selbst die Verantwortung zu übernehmen. Zusätzlich muss man andauernd auf Englisch kommunizieren und verbessert so seine Kenntnisse und baut sie sogar noch weiter aus.”

Regierungsbezirksmeister kommt vom GADSA

bei der Endrunde in Hamm bescheren der WK 3 von der Schweizer Allee das Ticket zur Landesmeisterschaft im März.

Im ersten Spiel gegen die Konrad-Adenauer Realschule aus Hamm konnte sich das Team von Trainer Björn Rauhaus in den letzten Minuten absetzen und mit 13:9 gewinnen. Das spannendste Spiel war das zweite gegen das Ruhr-Gymnasium aus Witten. In letzter Sekunde gelang Lauritz das Tor zum 14:13 Sieg. Damit ging es im letzten Spiel gegen das Städtische Gymnasium Kreuztal um den ersten Platz und das Ticket zur nächsten Runde. Zur Halbzeit lag Team GADSA 5:6 zurück, drehte dann aber mächtig auf und gewann mit 14:11. Jubelnd freute sich das Team gemeinsam mit den mitgereisten Eltern.

Herzlichen Glückwunsch zu der tollen Leistung!

Spielzeug für den Kinderschutzbund

Der Philosophiekurs von Frau Jacobs aus der Jahrgangsstufe 6 hat sich überlegt, dass es zur Weihnachtszeit ein schönes Zeichen wäre, Kinderspielzeug zu sammeln für Kinder, die davon nicht so viel haben.

Am 5.12. standen die Kids daher in beiden großen Pausen im Eingangsbereich der Schule und nahmen zahlreiche Spenden aus der Schülerschaft und auch von den Lehrkräften entgegen. Insgesamt ist dabei eine beachtliche Anzahl an Puzzles, Brettspielen, Kuscheltieren und weiteren Spielzeugen zusammengekommen.

Diese Spielsachen wurden jetzt vom Praktische-Philosophie-Kurs Frau Renate Draxler und Frau Beate Unsinn, ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen beim Kleider- und Kontaktladen des Kinderschutzbundes im Bunten Haus in der Lambachstraße (Nordstadt), überreicht.

Wer noch spenden will, kann dies morgen, also am Donnerstag, in den Pausen im Eingangsbereich machen.

Danke für eure Spendenbereitschaft!

Hilfe für Marokko

Als Ayoub aus der 9F von dem verheerenden Erdbeben in Marokko hörte, war für ihn sofort klar. Da müssen wir helfen!

Im letzten Schuljahr hatte der Schüler vom Gymnasium an der Schweizer Allee bereits mit Mitschülerinnen und Mitschülern eine Spendenaktion für die Türkei und Syrien erfolgreich durchgeführt. Dieses Mal war es für ihn jedoch noch persönlicher, denn seine Großeltern sind in Marokko geboren und er war in den Sommerferien fünf Wochen vor Ort. „Es ist einfach unglaublich, wie schnell von jetzt auf gleich alles zur Katastrophe werden kann“, sagt Ayoub und betont, dass trotz aktueller Klausurphase für ihn sofort klar war, dass er helfen muss. Gesagt, getan – an vier Tagen in dieser Woche verkaufte er in jeder Pause gemeinsam mit Lernenden aus seiner Klasse Kuchen, Cupcakes, Waffeln und alles, was man sonst noch naschen kann.

Beeindruckt hat Ayoub dabei, wie viele Kuchenspenden zusammen gekommen sind. „Viele Eltern haben täglich gebacken und unterstützt und sogar das Schürener Backparadies hat Cupcakes und Torten gespendet.“ Nach dem ganzen Stress werden aktuell noch die Einnahmen ausgewertet, bis zu 2000€ könnten es werden. Für Ayoub ist klar: „Ein Kuchenverkauf, bei dem man etwas Leckeres essen kann und gleichzeitig etwas Gutes tun kann, war der perfekte Weg!“

Danke an Ayoub, Amir, Wael, Jasmina und Ciwana aus der 9F

Kunstausflug der EF

Am 13.01.2023 haben wir, die Kunstkurse aus der EF, eine Exkursion in das “Museum Ostwall” in Dortmunds Innenstadt gemacht, um dort die Ausstellung Body & Soul – Denken, Fühlen, Zähneputzen zu besichtigen. Anlass war das Unterrichtsthema Portraits.

Nachdem wir zunächst noch die 1. und 2. Stunde Unterricht in unseren jeweiligen Kursen hatten, ging es mit der U-47 in Richtung Innenstadt, wo wir uns dann am Dortmunder-U getroffen haben. Dort waren auch bereits die begleitenden Lehrkräfte: Fr. Schwanebeck, Fr. Blum, Fr. Bödege und Hr. Wiludda. Wir teilten uns in vier etwa gleich große Gruppen auf, von denen immer jeweils zwei gleichzeitig eine Führung bekamen, während die anderen ihre Arbeitsaufträge in Zweier- bis Dreiergruppen bearbeitet haben. 

Die Arbeitsaufträge waren dreigeteilt: Was ist ein schöner Mensch? – Suche ein Werk, welches du als besonders schön oder unschön empfindest.; Der Körper in Benutzung – Stelle ein Kunstwerk mit menschlicher Figurendarstellung nach; Darf Kunst so etwas? – Finde ein Werk, welches deiner Meinung nach so gestaltet ist, dass man sich fragt, ob es überhaupt ausgestellt werden sollte.

Auch in den Führungen gab es zwischendurch eine kleine Aufgabe: Wir setzen uns rund um eine Bronzestatue und sollten das zeichnen, was wir gerade sehen.

Die Ausstellung bestand aus zwei Teilen. Der erste Teil hieß ,,Body” und der zweite hieß ,,Soul”. Im Teil ,,Body” wurden Darstellungen von Körpern von Personen gezeigt. Es gab Gemälde und Plastiken aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen. Das erste Gemälde, das man sehen konnte, war eine große, naturalistische Darstellung von einer nackten Frau und einem Mann. Bei dem Bild fielen vor allem die Lichtverhältnisse auf der Haut und die starken Kontraste von dargestellten Personen zum Hintergrund auf. Ein anderes Bild, das mir besonders aufgefallen ist, war ein Gemälde von Picasso, das auch einen weiblichen Körper zeigte. Im Unterschied zu dem anderen Gemälde war es sehr abstrakt und die Formen und Farben entsprachen mit Sicherheit nicht der gemalten Person. Wir fanden das Bild interessant, da es eine vollkommen andere Darstellung einer Person ist, die vielleicht nicht das Äußere perfekt widerspiegelt, sondern sich vielmehr auf die Bedeutungen von Farben und die bei der Betrachtung ausgelösten Gedanken und Gefühle konzentriert. Im Teil ,,Body” wurden allerdings nicht nur stehende oder liegende Personen gezeigt, sondern auch Personen, die sich in einer Bewegung befanden. Zum Beispiel gab es Plastiken, die Sportler zeigten, während sie zum Beispiel gegen einen Fußball treten oder zum Boxen ausholen. Der Teil ,,Soul” befand sich eine Etage unter dem Teil ,,Body” und beschäftigte sich hauptsächlich mit den Empfindungen und Gefühlen von Personen, die zum Beispiel beim Betrachten einer Landschaft ausgelöst werden. In diesem Ausstellungsteil wurden viele expressionistische Landschaftsdarstellungen gezeigt, zum Beispiel von August Macke oder Ernst Ludwig Kirchner. Diese expressionistischen Bilder passen sehr gut in den Teil ,,Soul” passen, da es beim Expressionismus eine viel größere Rolle spielt, dass die Gefühle des Künstlers beim Malen des Bildes gezeigt werden, als dass die Landschaft so wiedergegeben wird, wie man sie gesehen hat. In der Mitte des Raums stand eine sehr naturalistische Darstellung eines Mannes, der einen Eimer mit Metallabfällen in der Hand hält und sehr dreckige und kaputte Kleidung trägt. Diese Plastik sollte dafür stehen, dass man bei vielen Menschen nur vom Aussehen nicht beurteilen kann, was in ihrer Seele vorgeht, was sie beschäftigt oder was ihnen Sorgen bereitet. Der Mann hatte nämlich einen sehr neutralen und nichtssagenden Gesichtsausdruck, der den Betrachter zum Nachdenken anregen sollte. 

Insgesamt hat uns die Ausstellung  gut gefallen, weil es viele sehr unterschiedliche Bilder zu sehen gab, die nebeneinander hingen, obwohl sie teilweise aus sehr unterschiedlichen Stilrichtungen stammen. 

Ein Bericht von Vanessa und Marie-Sophie (EF)

Interview mit Tom Bauernfeind

Seit Anfang Oktober ist die Stelle unseres stellvertretenden Schulleiters wieder besetzt. Wir freuen uns, dass ein Altbekannter den Weg zurück zum GADSA gefunden hat und begrüßen ganz herzlich Tom Bauernfeind zurück an unserer Schule.

Im Interview erfahrt ihr, welche Parallelen es zwischen ihm und Edin Terzic gibt, wieso es unseren neuen stellvertretenden Schulleiter zurück nach Aplerbeck gezogen hat und auch etwas über die Privatperson.

Vielen Dank an Paula und Lilly, die das Interview sehr professionell durchgeführt haben.

Stadtmeisterschaften 22/23

Ihr Kind spielt im Verein oder konnte sonst schon Erfahrungen in einer Sportart sammeln? Dann gibt es gute Nachrichten, denn es geht wieder los! Auch in diesem Schuljahr finden wieder Stadtmeisterschaften zwischen den Dortmunder Schulen statt.

Dazu sind die Anmeldungen jetzt gestartet! Wenn ihr Kind in einer oder mehreren Sportarten für die Schule antreten möchte, melden Sie es jetzt auf der unten verlinkten Seite an. Für folgende Disziplinen gilt es Teams zusammenzustellen:

Basketball • Fußball • Handball • Volleyball • Beachvolleyball • Tischtennis  Tennis • Schwimmen • Leichtatheltik • Schach • Turnen

Um ihr Kind bei der Anmeldung zuordnen zu können und später zu kontaktieren, müssen Sie es mit dem schulischen Google-Account anmelden (halten Sie also die eMail und das Passwort bereit). Im Anschluss fragen wir neben den Sportarten auch einige Kontaktinfos ab*, damit die betreuenden Lehrkräfte im Notfall die Erziehungsberechtigten informieren können.

Sobald in der jeweiligen Sportart ein Wettbewerb angekündigt wird und sich genügend Teilnehmer*innen gemeldet haben, kontaktieren die betreuenden Lehrkräfte die Schüler*innen per Mail, im Classroom oder auf anderem Wege.

Und jetzt viel Spaß und Erfolg bei den Stadtmeisterschaften!

Anmeldungen unter:
sport.schweizer-allee.de

* Sämtliche Kontaktdaten werden selbstverständlich vertraulich bei uns auf schuleigenen Servern gespeichert und nicht bei Google oÄ.