Große Herzen, große Wirkung.

Was als Unterrichtsprojekt begann, entwickelte sich zu einer beeindruckenden Gemeinschaftsleistung: Im Rahmen des Unterrichtsthemas „Armut und Reichtum“ riefen die beiden Praktische-Philosophie-Kurse der Jahrgangsstufe 6 – begleitet von Frau Jacobs und Frau Prokscha – die gesamte Schulgemeinschaft zur Spendensammlung auf. Gesucht wurden gut erhaltene Spielzeuge und Bücher für Kinder aus geflüchteten und benachteiligten Familien.

Aus den Kursen und der Flüchtlingshilfe teilen wir mit Stolz die folgenden Botschaften:

Ein großes Dankeschön an euch alle!!

In den letzten Wochen haben wir, die Praktische-Philosophie-Kurse der Jahrgangsstufe 6, im Rahmen eines Projekts Spielzeuge und Bücher gesammelt, um sie zu spenden.

Es war ein toller Erfolg!! Ohne euch hätten wir nie so viele großartige Spenden von Schülern und Schülerinnen, aber auch von Lehrern und Lehrerinnen zusammenbekommen.

Darum an dieser Stelle:

Ein großes DANKESCHÖN an die Schulgemeinschaft des GADSA!

Auch die Flüchtlingshilfe Aplerbeck hat sich sehr über unser aller Engagement gefreut und uns einen Brief gesendet, den wir hier mit euch teilen wollen:

Großes Engagement mit großer Wirkung – Spendenaktion der Philosophiekurse  

Am 27. Februar dieses Jahres besuchten zwei Philosophiekurse des Gymnasiums an der Schweizer Allee im Rahmen ihres Unterrichts-themas „Armut und Reichtum“ die Flüchtlingshilfe im Stadtbezirk Aplerbeck. Begleitet von ihren Lehrerinnen, Frau Jacobs und Frau Prokscha, setzten sich die Schülerinnen und Schüler nicht nur theoretisch mit sozialen Ungleichheiten auseinander, sondern verbanden ihr Unterrichtsthema mit ganz praktischem Engagement.

Im Vorfeld organisierten die beiden Kurse eigenständig einen Spendenaufruf innerhalb der gesamten Schulgemeinschaft. Ziel war es, gut erhaltenes Spielzeug für Kinder aus geflüchteten und/oder benachteiligten Familien zu sammeln. Das Ergebnis dieses Einsatzes hat alle Erwartungen übertroffen: Es kam eine beeindruckende Menge an Sachspenden zusammen.

Bei ihrem Besuch erhielten die Schülerinnen und Schüler zudem Einblicke in die Arbeit und die Grundsätze der Flüchtlingshilfe im Stadtbezirk Aplerbeck. Sie informierten sich über unsere Aufgaben, unsere Arbeitsweise und die Hintergründe unserer Unterstützung unter anderem für Familien im Stadtbezirk. Anschließend übergaben sie die gesammelten Spenden persönlich.

Wir möchten uns ausdrücklich bei den engagierten Schülerinnen und Schülern der beiden Philosophiekurse sowie bei ihren Lehrerinnen bedanken. Ihr Einsatz, ihre Organisation und ihr sozialer Gedanke haben zu einer außergewöhnlich großen und wertvollen Spende geführt.Mit dieser Unterstützung können wir vielen Kindern eine Freude bereiten und Familien spürbar entlasten.Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie schulische Bildung und gesellschaftliche Verantwortung Hand in Hand gehen können.

Herzlichen Dank!

Mit freundlichen Grüßen 

Beate Ritzenhoff-Hake

Ein großes DANKESCHÖN an die gesamte Schulgemeinschaft des GADSA!Ohne euer Engagement wäre dieses Ergebnis nicht möglich gewesen.

Wir sind stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler, die bewiesen haben, dass Lernen und Handeln keine Gegensätze sind – und auf eine Schulgemeinschaft, die zusammenhält, wenn es darauf ankommt.

Auschwitz: ein Reisbericht

Freundlich begrüßt uns die Mitarbeiterin des jüdischen Museums in Oswiecim, zu Deutsch Auschwitz. Sie wird uns in einer Stadtführung all die Orte zeigen, die in Oswiecim noch heute an das ehemals zahlreiche jüdische Leben in der Stadt erinnern.
Früher, erzählt sie, seien 60% der Bevölkerung hier jüdisch gewesen. Heute lebt gerade mal noch eine einzige Jüdin im Ort. Von den zahlreichen Synagogen Oswiecims steht ebenfalls nur noch eine. Und das auch nur, weil sie im Krieg zwischenzeitlich als Waffenlager genutzt wurde. Eine schreckliche Bilanz, deren Gründe wir am nächsten Tag zu sehen bekommen sollten.

Die zwei Kilometer zwischen dem Hotel und dem Stammlager Auschwitz I legen wir am nächsten Morgen in einer halben Stunde Fußweg zurück. Stimmung und Atmosphäre sind jetzt bereits deutlich gedrückter als noch am Vortag. Wenn man die Stadt und die Menschen entlang des Weges so betrachtet, dann ist es nur schwer vorstellbar, dass man schon im nächsten Atemzug den Ort erblickt, an dem mehr als 60.000 Menschen in nur fünf Jahren auf schreckliche Weise ermordet wurden. Nach einer Taschenkontrolle und der Vorstellung unserer Guides beginnt unsere Führung.
Den Eingang zum Stammlager erreicht man durch einen langen Tunnel, in dem die Namen der Opfer von Auschwitz verlesen werden. Das beklemmende Gefühl, das sich hier gleich zu Beginn einstellt, wird uns auch über das Ende der Führung hinaus an diesem Wochenende noch begleiten. Zum Auftakt der Führung durchschreitet man das berüchtigte Tor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“, links und rechts davon Stacheldraht und Wachtürme.

Unweigerlich kommen dabei Gefängnisassoziationen auf. Sicher ist, dieser Gedanke, Auschwitz sei etwas Gefängnisartiges, wird nicht einmal die ersten Momente der Führung überdauern. Seien es die Geschichten der einzelnen Opfer, die die Nazis aus ihrem angestammten Leben rissen, seien es die Berge von Haaren, Schuhen oder Koffern, die sich in einer der zahlreichen Ausstellungen links und rechts an den Wänden auftürmen, sei es der Haufen leerer Zyklon B-Dosen, deren Inhalt die Menschen vergiftete und qualvoll sterben ließ, sei es der Gang durch die Gaskammer von Auschwitz I oder der Blick in den Zellentrakt des Gestapo-Blocks; in jedem Block des Lagers, an jeder Ecke und in jedem Winkel wird deutlich: dieser Ort war kein Gefängnis, kein Ort, um Menschen zu bestrafen und einzusperren. Es war ein Ort um Menschen in ihrer Würde, ihrer Existenz auszumerzen und zu vernichten.

Diese Erkenntnis, ob sie vor dem Tag schon da war oder nicht, begleitet uns auch am nächsten Morgen, als wir den anderen, weitaus größeren Teil Auschwitz, das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, betreten. In der Nacht hat es geschneit und der Schnee bedeckt die Fläche des Lagers mehrere Zentimeter hoch. Der für deutsche Augen gar ungewöhnliche Anblick solcher Schneemengen kann aber über die Dimensionen des Lagerkomplexes nicht hinwegtäuschen. Soweit das Auge reicht erstrecken sich Baracken, Zäune und Stacheldraht. Wir beschauen an diesem
Vormittag beide Seiten des nach Männern und Frauen getrennten Geländes. Die Baracken, die wir von innen sehen, geben uns ein ähnliches Bild des Lageralltags wie am Tag zuvor bereits das Stammlager. Ein menschenwürdiges Leben in einer praktisch unbeheizten Backsteinbaracke mit nichts als Holz und Stroh zum Schlafen (und das auch nur im besten Falle) – völlig unmöglich. Nach der Besichtigung der Ruinen von zwei der vier Krematorien des Lagers, deren gigantisches Ausmaß nur schwer zu begreifen ist, und einem Gang durch die sogenannte Sauna, in der Häftlinge registriert, ihrer Kleidung beraubt, geschoren und schließlich mit notdürftiger Lagerkleidung bekleidet auf die Bereiche des Lagers verteilt wurden, machen wir uns auf den Rückweg zum Eingang. Entsprechend der schieren Größe des Lagers dauert der Rückweg eine ganze Weile und führt uns immer entlang der Rampe, an der sich damals für die ankommenden Opfer des Vernichtungslagers entschied, ob sie sofort zu den Krematorien gebracht und ermordet oder für Arbeitszwecke im Lager untergebracht würden.

Nachdem wir als Gruppe von Auschwitz, diesem Ort schrecklichster Verbrechen, mit einer kleinen Zeremonie und einer Gedenkminute Abschied genommen haben, fahren wir mit dem Bus nach Krakow. Die Stimmung im Bus liegt dabei irgendwo zwischen völliger Erschöpfung und stiller Bedrücktheit. Erst die Ankunft in Krakau mit seiner pittoresken Altstadt bringt die meisten von uns auf etwas andere Gedanken. Am nächsten Tag werden wir hier drei unterschiedliche Stadtführungen besuchen können, die uns ins jüdische Viertel Krakaus und anschließend entweder in die Altstadt, das ehemalige Krakauer Ghetto oder das KZ Plaszow, das vielen aus Spielbergs Schindlers Liste bekannt sein dürfte führen. Am Nachmittag treffen wir im Galicia Jewish Museum Monika Goldwasser. Als Zeitzeugin erzählt sie uns ihre Geschichte, die Geschichte wie sie den Holocaust überlebte, indem sie in die Obhut eines Krakauer Klosters kam, kurz bevor ihre Eltern von den Nationalsozialisten ermordet wurden.

Eher zufällig fanden sich damals Adoptiveltern, die sie aufnahmen. Von ihrer Herkunft erfuhr Frau Goldwasser erst viel später durch ihre Adoptivmutter und nach eigener intensiver Recherche. Sie erzähle ihre Geschichte, da es auf die jungen Menschen ankomme, Gräuel und Schandtaten in ihren schlimmsten Auswüchsen mit aller Kraft zu verhindern, sagt sie uns am Ende unseres gemeinsamen Gespräches.

Der Abend endet mit einem gemeinsamen Essen im Klezmer Hois, einem traditionellen jüdischen Restaurant, begleitet von einer Musikgruppe, die mit Geige, Akkordeon und Bass eine schöne Atmosphäre verbreiten. Als wir spät am Abend die Rückreise antreten, begleiten uns jede Menge Gedanken, unschätzbar wertvolle Erfahrungen, tiefe Eindrücke und trotz des Grauens und des Leids von Auschwitz neben Zweifeln und Trauer auch Hoffnung und Zuversicht darin, dass man aus all diesen Impressionen die Kraft schöpfen kann, Würde und Menschlichkeit zu verteidigen.

  • FyFi

Tag der offenen Tür

Vielen Dank für Ihren Besuch!

Menschen. Leben. Lernen. – Hunderte Gäste erlebten das GADSA hautnah

Am 15.11. öffnete das Gymnasium an der Schweizer Allee seine Türen für den Tag der offenen Tür. In insgesamt drei Zeitslots konnten interessierte Grundschülerinnen und -schüler und ihre Eltern und Erziehungsberechtigten in den Schulalltag am GADSA hereinschnuppern.

Gemeinsam mit Oberstufenschülerinnen und -schülern nahmen Lehrkräfte die aufgeregten Kinder und ihre Eltern im Pädagogischen Zentrum in Empfang und wurden die Eltern durch Schulleiter Heiko Hörmeyer und Erprobungsstufenkoordinatorin Nicole Zablewski begrüßt. Für die kleinen Gäste ging es danach zu Stationen, an denen verschiedene Fächer ausprobiert und die Schule erkundet wurde. Die Eltern erhielten ebenfalls eine Schulführung und konnten sich über die wichtigsten Bereiche des Schullebens informieren und Fragen an Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler stellen.

Stolz und zum ersten Mal konnte unseren Gästen der Neubau präsentiert werden. Seit diesem Schuljahr findet hier Unterricht statt und auch die Renovierung des Bestandsbau ist in vollem Gange. Das Bild unserer Schule hat sich bereits stark verändert und wird noch weiter modernisiert. Weitere Informationen zum #neuenGADSA finden Sie HIER.

Zu den Stationen der Führungen zählten unter anderem die Naturwissenschaften: im Biologieraum wurde über Unterrichtsinhalte, Experimente und unser MoLab informiert. In der Chemie konnten die Eltern und Schülerinnen und Schüler sehen, wie Wasserstoff hergestellt wird, wieso Salz eckig ist oder wie eine Batterie funktioniert. Weitere tolle Ergebnisse aus unserem Unterricht finden Sie in der Kategorie Werk des Monats auf unserer Homepage.

An der Europa-Treppe informierten Lehrkräfte über unser Profil als Europaschule. Neben der Bili-Klasse, gibt es weitreichende Angebote und Wettbewerbe zur Forderung im sprachlichen Bereich sowie ein breites Austausch- und Fahrtenprogramm im Rahmen von Erasmus+.

Im Physikraum waren einige Experimente aufgebaut, die die Schülerinnen und Schüler in ihrer Zeit am GADSA durchführen und theoretisch besprechen. Besonders stolz sind wir außerdem auf unsere AGs im Mintbereich. Bei Jugend forscht konnten wir in den letzten Jahren zahlreiche Preise abräumen. Im 13+Nachmittagsangebot gibt es neben täglichem Mittagessen und einer Hausaufgaben und Lernzeit ein breites Angebot aus verschiedenen Bereichen. Die AGs, das Essen und Betreuungen können flexibel gebucht werden, je nach individuellem Bedarf und Lust und Laune.

Auch der Kunstraum öffnete seine Pforte, um mit verschiedenen Werken aus allen Altersstufen zu beeindrucken. Regelmäßig informieren Herr und Frau Kunst bei Instagram über Unterrichtsinhalte und tolle Ergebnisse.

Im Anschluss daran konnten die Eltern und die Grundschülerinnen und -schüler im Forum des Neubaus etwas trinken, essen oder sich über unseren Förderverein, die Schülervertretung oder die Elternpflegschaft informieren. Die Band probte im Musikraum nebenan und sorgte für eine gute Stimmung zum Abschluss der Führungen.

Ein großes Lob gebührt an dieser Stelle unseren Schülerinnen und Schülern der Qualifikationsphase 1 (Q1), die mit großem Engagement die Führungen für Kinder und Eltern mitdurchführten, das Catering übernahmen, Fragen beantworteten, aus ihrem Schulalltag berichteten und viel mehr. Ihr Einsatz und ihre authentischen Einblicke trugen maßgeblich zum Erfolg des Tages bei!

Auch die sportliche Leistung aller Besucherinnen und Besucher sowie aller Beteiligten der Schulfamilie verdient besondere Anerkennung: Die langen Laufwege durch unsere Schulgebäude – teilweise mussten diverse Stockwerke und Gebäude in sehr kurzer Zeit zwischen den verschiedenen Stationen zurückgelegt werden – meisterten alle mit Bravour.

Sie haben den Tag der offenen Tür verpasst?

Kein Problem! Wir bieten Ihnen weitere Möglichkeiten, das GADSA kennenzulernen:

Infoabend „Eine gute Stunde am GADSA“
Dienstag, 20.01.2026 | 18:30 Uhr

Einzelberatung nach Erhalt des Halbjahreszeugnisses
Freitag, 06.02.2026 | 11:00 – 13:00 Uhr (Raum 113)

Anmeldezeitraum
23.02.2026 bis 27.02.2026

Alle aktuellen Informationen und Details zur Anmeldung finden Sie ab Januar auf unserer Website.

Wir freuen uns auf alle zukünftigen GADSA-Schülerinnen und -Schüler und danken noch einmal allen Beteiligten für diesen gelungenen Tag!

Bonjour Lille!

Du bist in Klasse 10? Du reist gerne und möchtest neue Eindrücke und Freundschaften in Europa sammeln? Wir haben da was für dich: Mit Erasmus+ nach Frankreich in das Land von Genuss, Mode und Kultur! Mit dem Erasmus+ Austauschprogramm mit unserer Parnterschule in Lille in Nordfrankreich, dem Lycée Frédéric Ozanam, ist das und noch mehr möglich! Tauche ein in die Französische Lebensart und tausche kulturelle Eindrücke aus. So gewinnst du nicht nur unersetzbare Erfahrungen, sondern vermutlich auch neue Freunde in einer schönen Ecke der Welt!

Interssieret? Super: Hier einmal die wichtigsten Eckdaten:

Wann (+ ggf. Tage der Wochenenden davor/danach):

  • In Lille: 12.01. – 18.01.2026
  • In Dortmund: 02.03. – 08.03.

Für Wen?: Lernende der 10. Klassen, ihr müsst KEIN Französich gewählt haben. Denn die Haupt-Projektsprache ist Englisch. Wichtig: natürlich gibt es auch Chance, euer Französich zu üben!

Wir freuen uns auf eure Anmeldung: Die Abgabe des Anmeldezettels erfolgt im Erasmus-Büro (beim Erasmus-Team – Raum 173) oder per Mail an Erasmus@gadsa-edu.de Das Anmeldeformular kannst du direkt hier aufrufen:

Weitere Kontaktpersonen: Frau Gerdtz und Herr Düsterloh

Mit Erasmus+ zum Praktikum nach Dublin

Nach der Premiere im letzten Jahr konnten in diesem Schuljahr zehn Lernende aus Klasse 10 ihr Betriebspraktikum in Dublin absolvieren. Sie erhielten dafür eine finanzielle Förderung durch EU-Mittel aus dem Erasmus+ Programm. Um die Organisation der Praktika und Unterkünfte vor Ort zu ermöglichen, kooperierten wir nach dem erfolgreichen Testlauf im letzten Jahr erneut mit Internships Ireland. Herr Dörstelmann und Herr Kurtenbach begleiteten die Teilnehmenden jeweils eine Woche bei ihrem Aufenthalt in der Hauptstadt der grünen Insel.

In den zwei Wochen in Dublin konnten die Praktikantinnen und Praktikanten vielfältige Einblicke in das Alltagsleben in Dublin gewinnen und ihre Sprachfertigkeiten verbessern. Sie waren in Gastfamilien untergebracht, mussten selbständig mit Bus und Bahn zu ihrem Arbeitsplatz gelangen, arbeiteten in  verschiedenen Bereichen, z.B. in Cafés, im Supermarkt, im Outdoor-Laden, in der Eisdiele oder im Fahrradladen, mit unterschiedlichsten Kolleginnen und Kollegen und Kundinnen und Kunden. 

Neben der Arbeit blieb genug Freizeit, um Dublin zu erkunden. Am freien Wochenende in der Mitte besuchten sie gemeinsam mit ihren Lehrern den Temple Bar Bezirk und das Trinity College. Auch ein Ausflug zur Küste war möglich, zur Halbinsel Howth nördlich von Dublin.

Aus Sicht der Lernenden war das Praktikum in Dublin eine positive und beeindruckende Zeit. Einige Zitate der Teilnehmenden verdeutlichen dies im Folgenden: 

“Besonders gut hat mir der Austausch mit Gleichaltrigen in meinem Betrieb gefallen. In meiner zweiten Woche (…) arbeiteten viele andere Teenager im Alter von 16-19 Jahren mit mir. Diese kamen hauptsächlich aus Dublin, aber auch aus Belgien, Schweden und Deutschland. Mithilfe von Englisch konnten wir uns gut austauschen und ich gewann viele neue Eindrücke.”

“Mir hat am besten mein Arbeitsplatz in Dublin gefallen. Ich hatte vorher keine Ahnung von Mechanik und Fahrrädern, weil ich mich nie richtig mit diesen Sachen auseinandergesetzt habe. Als ich dann mit den Sachen konfrontiert wurde, hatte ich sehr viel Spaß und kenne mich seitdem gut mit Fahrrädern aus.”

“Ich fand es lustig, dass es viele Iren gab, die bei Minusgraden teilweise in kurzer Hose und T-Shirt gearbeitet haben, während ich innerlich erfroren bin.”

“Der größte Unterschied bei mir war, dass ich von morgens bis abends unterwegs war und immer irgendetwas unternommen habe.”

“In Dublin musste ich nicht so früh aufstehen wie in Deutschland, mit dem Bus fahren war etwas anders und auch das Essen hat etwas gewöhnungsbedürftig geschmeckt.”

“Ich würde das Praktikum auf jeden Fall weiterempfehlen. Diese zwei Wochen haben mich ungemein weitergebracht. Nicht nur sprachlich, sondern auch im sozialen Sinne hat mich diese Zeit geprägt. Das Englisch, das benutzt werden muss, ist nicht schwierig. Meistens handelt es sich um ein paar Standard Floskeln, zum Beispiel an der Kasse, die man sich schnell angewöhnt. Das Praktikum ist perfekt, um in Kontakt mit Menschen aus Irland, aber auch aus anderen Ländern zu treten. Ich hatte das große Glück, Menschen in meinem Alter zu treffen, die mir zum Beispiel viel aus ihrem Schulalltag erzählen konnten. Dublin ist absolut sehenswert und unglaublich interessant. Ich bin sehr dankbar für diese beiden zwei Wochen, in denen ich viele neue Perspektiven gewann, meine Englischkenntnisse verbessern konnte und neue Menschen kennenlernte.”

“Ich würde das Praktikum in Dublin wirklich jedem empfehlen. Es war ein  tolles Erlebnis. Man hat eine ganz andere und neue Kultur kennengelernt, viele soziale nette Menschen getroffen und neue schöne und einzigartige Orte gesehen. Man ist eigentlich sehr auf sich alleine gestellt, muss sich selbst organisieren und lernt so selbst die Verantwortung zu übernehmen. Zusätzlich muss man andauernd auf Englisch kommunizieren und verbessert so seine Kenntnisse und baut sie sogar noch weiter aus.”

Regierungsbezirksmeister kommt vom GADSA

bei der Endrunde in Hamm bescheren der WK 3 von der Schweizer Allee das Ticket zur Landesmeisterschaft im März.

Im ersten Spiel gegen die Konrad-Adenauer Realschule aus Hamm konnte sich das Team von Trainer Björn Rauhaus in den letzten Minuten absetzen und mit 13:9 gewinnen. Das spannendste Spiel war das zweite gegen das Ruhr-Gymnasium aus Witten. In letzter Sekunde gelang Lauritz das Tor zum 14:13 Sieg. Damit ging es im letzten Spiel gegen das Städtische Gymnasium Kreuztal um den ersten Platz und das Ticket zur nächsten Runde. Zur Halbzeit lag Team GADSA 5:6 zurück, drehte dann aber mächtig auf und gewann mit 14:11. Jubelnd freute sich das Team gemeinsam mit den mitgereisten Eltern.

Herzlichen Glückwunsch zu der tollen Leistung!

Spielzeug für den Kinderschutzbund

Der Philosophiekurs von Frau Jacobs aus der Jahrgangsstufe 6 hat sich überlegt, dass es zur Weihnachtszeit ein schönes Zeichen wäre, Kinderspielzeug zu sammeln für Kinder, die davon nicht so viel haben.

Am 5.12. standen die Kids daher in beiden großen Pausen im Eingangsbereich der Schule und nahmen zahlreiche Spenden aus der Schülerschaft und auch von den Lehrkräften entgegen. Insgesamt ist dabei eine beachtliche Anzahl an Puzzles, Brettspielen, Kuscheltieren und weiteren Spielzeugen zusammengekommen.

Diese Spielsachen wurden jetzt vom Praktische-Philosophie-Kurs Frau Renate Draxler und Frau Beate Unsinn, ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen beim Kleider- und Kontaktladen des Kinderschutzbundes im Bunten Haus in der Lambachstraße (Nordstadt), überreicht.

Wer noch spenden will, kann dies morgen, also am Donnerstag, in den Pausen im Eingangsbereich machen.

Danke für eure Spendenbereitschaft!

Hilfe für Marokko

Als Ayoub aus der 9F von dem verheerenden Erdbeben in Marokko hörte, war für ihn sofort klar. Da müssen wir helfen!

Im letzten Schuljahr hatte der Schüler vom Gymnasium an der Schweizer Allee bereits mit Mitschülerinnen und Mitschülern eine Spendenaktion für die Türkei und Syrien erfolgreich durchgeführt. Dieses Mal war es für ihn jedoch noch persönlicher, denn seine Großeltern sind in Marokko geboren und er war in den Sommerferien fünf Wochen vor Ort. „Es ist einfach unglaublich, wie schnell von jetzt auf gleich alles zur Katastrophe werden kann“, sagt Ayoub und betont, dass trotz aktueller Klausurphase für ihn sofort klar war, dass er helfen muss. Gesagt, getan – an vier Tagen in dieser Woche verkaufte er in jeder Pause gemeinsam mit Lernenden aus seiner Klasse Kuchen, Cupcakes, Waffeln und alles, was man sonst noch naschen kann.

Beeindruckt hat Ayoub dabei, wie viele Kuchenspenden zusammen gekommen sind. „Viele Eltern haben täglich gebacken und unterstützt und sogar das Schürener Backparadies hat Cupcakes und Torten gespendet.“ Nach dem ganzen Stress werden aktuell noch die Einnahmen ausgewertet, bis zu 2000€ könnten es werden. Für Ayoub ist klar: „Ein Kuchenverkauf, bei dem man etwas Leckeres essen kann und gleichzeitig etwas Gutes tun kann, war der perfekte Weg!“

Danke an Ayoub, Amir, Wael, Jasmina und Ciwana aus der 9F