mit Liebe gebaut und anvertraut

Zum Schulstart erwartete unsere Schülerinnen und Schüler ein süßer Gruß: Auf den neuen Möbeln lagen Grußkarten der Architektinnen Frau Vormann und Frau Müller – samt Bonbons. Ihre Botschaft: „Wir haben mit viel Sorgfalt schöne Möbel für euch entworfen und hoffen, sie gefallen euch! Habt viel Spaß damit, passt gut darauf auf und habt eine schöne Schulzeit!“ 

Wir sagen Danke – mit diesem Clip!

#DemokratieLeben

Demokratie? Pffft… was hab ich damit zu tun?“

Diese Haltung begegnet uns immer häufiger – ob aus Gleichgültigkeit, Überforderung oder dem Irrglauben, Demokratie sei ein Selbstläufer. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Demokratie ist kein Naturgesetz, sondern ein empfindliches Pflänzchen. Sie lebt davon, dass wir sie ernst nehmen, mitgestalten und verteidigen – Tag für Tag, überall in unserem Alltag.

Am 09. Juli haben sich Lernende der vergangenen Einführungsphase (EF) jeweils im Rahmen eines Workshops intensiv mit dem Thema Demokratie auseinandergesetzt. 

Die Lernenden zweier Pädagogik-Kurse beschäftigen sich genau mit diesen Fragen: Was bedeutet Demokratie für uns persönlich? Wo beginnt und endet Meinungsfreiheit? Was braucht eine funktionierende Demokratie – und was gefährdet sie? Gemeinsam mit Sigrid Pranke von der AWO Dortmund erlebten die Teilnehmenden einen interaktiven Vormittag voller Diskussionen, Gruppenübungen und spannender Quizfragen rund um demokratische Werte. Der Workshop bot Raum für eigene Erfahrungen, neue Perspektiven und die Erkenntnis: Demokratie ist nicht nur politisch, sondern ganz konkret – im Supermarkt, im Freundeskreis, auf dem Schulhof, im Netz. 

Zwei Sowi-Kurse beschäftigten sich gemeinsam mit dem Politikwissenschaftler Martin Mödder (Team Europe Direct, Mitglied des Rednerpools der Europäischen Kommission) mit dem Thema „Rechtspopulismus in Europa – eine Gefahr für die Demokratie?“. Dabei setzten sich die Lernenden kritisch mit rechtsextremen und populistischen Positionen in der EU-Politik auseinander. 

In einem Gedankenexperiment befassten sich die Lernenden mit dem folgenden Szenario:  Welche Auswirkungen hätte eine Mehrheit der rechtsextremen Fraktionen im EU-Parlament auf die europäischen Institutionen, Wirtschaft, Handel, Außenpolitik und insbesondere Friedenssicherung, Medien, Gleichberechtigung und weitere Bereiche unseres Alltags?

Die Botschaft beider Workshops war klar: Demokratie ist ein Privileg – und sie braucht uns alle – im vergangenen wie im kommenden Schuljahr.

 #GADSA♥Demokratie

Schnappschuss!

Schicke uns dein schönstes Ferienbild mit deinen Grüßen ans GADSA.

Gesucht werden originelle, kreative oder einfach schöne Fotos aus den Ferien – egal ob vom Strand, aus den Bergen, aus dem Garten oder vom Schreibtisch. Die besten Einsendungen werden im neuen Schuljahr prämiert und auf unserer Homepage sowie im Schulgebäude ausgestellt.

Gib hierbei bitte auch deinen Namen, deine neue Klasse und den Urlaubsort an. Für die besten drei Einsendungen gibt es wieder tolle Preise in Form von Gutscheinen zu gewinnen. Einsendeschluss ist der 24.8.

Schickt die Bilder entweder über unsere Social Media Kanäle oder an oeffentlichkeitsarbeit@gadsa-edu.de

Wir freuen uns auf eure sommerlichen GADSA-Grüße!

Europaschule – „Back-to-school“: EU-Rollenspiel für die Jahrgangsstufe 9

Letzte Woche, am 25. und 26. Juni durften wir am GADSA einen besonderen Gast begrüßen: Im Rahmen des Back-to-School-Programms der EU-Landesvertretung des Bundeslandes Nordrhein-Westfalens besuchte uns die GADSA-Ehemalige Susanne Bade, die für das Verbindungsbüro des EU-Parlaments in Berlin tätig ist. 

Dies bedeutete, dass Frau Bade als ehemalige GADSA-Schülerin zurückkehrte, um einen Einblick in ihre Arbeit für die Europäische Union zu geben und einen spannenden Workshop mit allen Lernenden der Jahrgangsstufe 9, aufgeteilt in vier Gruppen, durchzuführen. Dabei schlüpften die Lernenden in einem Rollenspiel selbst in die Rolle von EU-Abgeordneten und suchten gemeinsam nach Kompromissen und einer Entscheidung als EU-Parlament. 

Nach einer kurzen Präsentation von Frau Bades Tätigkeitsfeldern, einem interaktiven Einstieg über die Bedeutung der EU in unserem Alltag und einem Quiz zum EU-Basiswissen (Wie viele Mitgliedstaaten waren das nochmal?), ging es in das Rollenspiel. Die Lernenden wurden nach dem Zufallsprinzip einer von vier unterschiedlichen Fraktionen (Solidarität, Tradition, Umweltschutz und Freiheit) zugeteilt und setzten sich in diesen und zwei Ausschüssen mit einem Gesetzesvorschlag über „die Einführung einer verpflichtenden Kennzeichnung des CO2-Fußabdrucks auf Lebensmittelverpackungen“ auseinander. Sie tauchten in die Rolle der Abgeordneten ein, tauschten sich in den Fraktionen aus, bekamen Impulse aus ihrer Wählerschaft, diskutierten miteinander und fanden Kompromisse. Gekrönt wurde die Debatte von den Reden der jeweils vier Fraktionssprecher*innen und der Abstimmung im Plenum über das Gesetz und verschiedene Änderungsanträge.

Je nach Abstimmungsergebnis über das Gesetz wurden unsere Abgeordneten noch mit den Reaktionen des Europäischen Rates oder der Wählerschaft konfrontiert – was positiv, wie negativ ausgehen konnte…

Es war ein sehr interessanter und lehrreicher Vormittag, der EU-Politik für unsere Lernenden (be)greifbar gemacht hat!

Stimmungsvolles Sommerfest

Es ist schon Tradition, dass kurz vor den Sommerferien am Gymnasium an der Schweizer Allee kräftig gefeiert wird. Nach den GADSA Awards ging es direkt einen Tag später weiter mit dem Sommerfest.

Wie immer boten die 7.-9. Klassen abwechslungsreiche Angebote für die 5er und 6er, die diese mit Bravour meisterten. Gleichzeitig fand der Sponsorenlauf statt und an weiteren Stationen (Streetkick, Fußball-Darts, Baseball, Schminken und Tattoos, etc.) konnten die Besuchenden sich austoben und messen. Auch die Schülerfirma Cloudy war am Start und verkauft Schulkleidung, die Taskforce informierte ebenso über ihr Schaffen, wie Herr Kuschel über die Fahrradreparatur.

Besonders gut kam die Station „Häng to death“ an, bei der man sich mit einer Lehrkraft im Abhängen an Reckstangen messen konnte.

Das breitgefächerte Essensangebot, das durch die Elternpflegschaft und den Förderverein angeboten wurde, konnte in diesem Jahr erfolgreich um vegetarische Hotdogs ergänzt werden. Wie immer organisierten Frau Joka und Frau Blümel eine Station mit ihren Französischkursen mit Crêpes und Merguez, Frau Arend eine Eisstation mit ihren Italienischkursen und die SV einen Cocktailstand.

Nach der Anwesenheitspflicht legte DJ Benny Luig auf und animierte jung und alt zum Tanzen. Mit dem Einbruch der Dämmerung mussten die Gäste langsam vom Schulhof geschoben werden, denn die Lust weiterzufeiern war bei allen vorhanden.

Danke an alle Helfenden, alle, die Essen gespendet haben und alle Besuchenden. Es war ein tolles Sommerfest!

Five Nights at Freddy’s

Das Horror-Computerspiel ​​“Five Nights at Freddy’s“ dient als Vorlage für unser diesjähriges Abimotto.  Es gibt von diesem Spiel bereits fünf Teile und eine Verfilmung. Ein weiterer Film wird in diesem Jahr in die Kinos kommen. Die Handlung spielt in einer fiktiven Pizzakette namens Freddy Fazbear’s Pizza. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Nachtwächters, der während seiner Schicht in der Restaurant-Filiale über die Sicherheit der Einrichtung wachen muss. Die Handlung dreht sich um animatronische Figuren, die nachts zum Leben erwachen und eine Bedrohung für den Spieler darstellen. Diese Figuren, darunter Freddy Fazbear und seine Freunde, sind ursprünglich für die Unterhaltung von Kindern gedacht, aber sie verbergen düstere Geheimnisse.

Neubau – alles läuft glatt

Letzte Woche wurden die Lehrerparkplätze asphaltiert – endlich eine glatte Sache! Bevor dort aber die ersten Autos rollen, machen erst einmal ein paar Sattelschlepper mit Schulmöbeln Halt. Danach kann geparkt werden – ideal für alle, die so flott unterwegs sind wie unser Kollege Herr Pagel.

Tag des Friedens 2025 in Aplerbeck

Am Mittwoch, dem 9. April 2025, versammelten sich alle achten Klassen des Schulzentrums Aplerbeck in der Großen Kirche, um gemeinsam ein Zeichen für Frieden und Respekt zu setzen. Anlass war der alljährliche Tag des Friedens, der an die Befreiung Aplerbecks vom Nationalsozialismus am 12. April 1945 erinnert – in diesem Jahr zum 80. Jahrestag des lokalen Friedens. Damals hissten mutige Menschen unter Lebensgefahr weiße Flaggen an der Großen Kirche und am Amtshaus. Sie zeigten damit den heranrückenden amerikanischen Truppen: Aplerbeck will keinen weiteren Krieg. Diese Taten in Rebellion gegen das NS-Regime retteten viele Leben und bewahrten den Stadtteil vor der vollkommenen Zerstörung.

Frieden ist keine Selbstverständlichkeit

Heute, in einer Welt mit diversen gewaltsamen Konflikten und Regierungen, die Freiheiten und Menschnrechte beschneiden, ist diese Botschaft aktueller denn je. Der Tag des Friedens wird in Aplerbeck als Gedenktag bereits zum 14. Mal begangen – mit Veranstaltungen in Kirchen, Schulen, Jugendzentren und vor dem Amtshaus. Auch in diesem Jahr gestalteten die Lernenden der Emscherschule, der Albrecht-Dürer-Realschule (ADR) und des Gymnasiums an der Schweizer Allee (GADSA) ein vielfältiges und kreatives Programm in der Großen Kirche, das zeigte, wie wichtig Zusammenhalt für den Erhalt des Friedens ist.

Ein buntes Programm – kreativ, musikalisch und bewegend

Nach der Begrüßung durch Frau Mader eröffnete Herr Staschik die Veranstaltung feierlich mit der Toccata. Danach ließ Herr Asshoff mit einem historischen Text die Ereignisse des 12. April 1945 bewusstwerden. Bezirksbürgermeister Herr Gravert betonte in seinem anschließenden Grußwort die Bedeutung des Gedenkens für unsere Gemeinschaft.
Die Beiträge der Schulen bildeten das Herz der Veranstaltung und zeigten die Vielfalt der Auseinandersetzung mit dem Thema Frieden: Die Trommel-AG der Emscherschule sorgte mit „Tanz und Trommeln“ für mitreißende Rhythmen. Die Schulband des GADSA überzeugte unter anderem mit einer emotionalen Version von „Sound of Silence“, und die Turn- und Tanz-AG beeindruckte mit einer Akrobatik-Performance zu „Halo“. Der Chor des GADSA berührte mit „Blowing in the Wind“, während die sechsten Klassen der ADR mit „Hevenu Shalom Alechem“ und „We Are the World“ zwei starke Friedensbotschaften setzten. Ein moderner Impuls kam von Lernenden der ADR mit einem Interview mit einer Künstlichen Intelligenz zum Thema Frieden – ein spannender Beitrag, der zum Nachdenken anregte.

Ein gemeinsamer Abschluss mit Gänsehautmoment

Zum Abschluss präsentierten alle Schulen gemeinsam den Friedensklassiker „Give Peace a Chance“ in neuer, moderner Auflage. Dieses Gemeinschaftsprojekt war das Ergebnis engagierter Vorbereitung, kreativer Zusammenarbeit und echter Verbundenheit – und wurde vom Publikum mit großem Applaus gewürdigt.
Dieses dazugehörige Video ist eine Einladung an alle, die bewegende Botschaft der Jugendlichen noch einmal mitzuerleben.

Ein Tag, der bleibt: Für Frieden und Freiheit.

Bei strahlendem Sonnenschein und vor voll besetzten Bänken wurde spürbar, dass Frieden kein Selbstläufer ist – sondern ein wertvolles Gut, das wir gemeinsam schützen müssen. Der Tag des Friedens in Aplerbeck erinnert uns eindrucksvoll daran: Zivilcourage, Zusammenhalt und Erinnerung sind auch heute noch unverzichtbar. Denn nur durch Frieden ist Leben erlebbar und wird nicht auf bloßes Überleben reduziert.