Der Esprit von Frau Levin

Am 22.09.2021 wurde Frau Levin nach 19-jähriger Amtszeit als Schulleiterin von der Schulgemeinschaft feierlich verabschiedet. Alle Laudatoren waren sich jedoch einig, dass in Zukunft nicht nur der Schulgeist Gustav, sondern auch der Esprit von Frau Levin erhalten bleibt.

Theodor Fontane oder Inge Levin? So führte Herr Hörmeyer, der kommissarische Schulleiter, mithilfe eines kleinen Spiels durch die Veranstaltung. Zu Beginn läutete der Schulgeist Gustav die Veranstaltung unter dem Motto “Ein Poesiealbum” ein, es folgte eine kleine, filmische Erinnerung an den großartigen Abschied am 2.Juli durch die Schülerschaft.

Die zahlreichen Laudatoren wie Daniela Schneckenburger, Jugend- und Schuldezernentin der Stadt Dortmund, Sandra Pohl, Schuldezernentin in Arnsberg, Klaus-Peter Jungmann, der Leiter des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums und Markus Katthagen, der Leiter unserer Kooperationsschule, dem Immanuel-Kant-Gymnasium, und Sprecher der Dortmunder Gymnasien hoben nicht nur Frau Levins Leidenschaft für ihren Beruf und ihre Fächer Deutsch und Französisch, ihre Verwurzelung in der Region und ihre Begeisterung für den BVB hervor, sondern auch die zahlreichen Verdienste für das GADSA. Sie habe die Schule zu einer Schule mit einem vielfältigen Angebot ausgebaut und mit der Auszeichnung zur Europaschule eine Rahmen geschaffen, der zukünftigen Generationen einen Weg weist.

Auch als Schulleiterin hat sie es sich nicht nehmen lassen, zu unterrichten, denn das sei “so schön – unglaublich, dass man dafür noch Geld bekommt.” Zu dieser Aussage, die sie als junge Lehrerin getätigt habe, musste sie sich  dann doch “leider” bekennen. 

Frau Levin selber bedankte sich bei allen Beteiligten für die schönen Jahre und betonte nochmals, dass es für sie als Kind einer Arbeiterfamilie immer darum ging, das Menschliche und die Förderung jedes Kindes im Blick zu behalten. 

Wir bedanken uns bei Frau Levin für diesen Esprit!

Verpflegung Elternabende

Vor den Elternpflegschaftssitzungen hat sich unsere Q2 bereit erklärt, die Gäste mit leckeren und frischen Grillsachen zu versorgen. Das Geld fließt in die Abikasse, kommt also am besten ohne Abendessen und hungrig zum GADSA, es lohnt sich!

Zeugnisverleihung mit Dortmunder DNA

Am 22.6 erhielten 153 Abiturientinnen und Abiturienten ihr Abiturzeugnis im festlich geschmückten Stadion Rote Erde. „Mehr Dortmunder DNA geht nicht“ so urteilte Frau Levin in Ihrer Rede an die Abiturientia. So endete die Rede, in der Sie an die Einhaltung der Werte Toleranz und Freiheit appellierte, mit Ihrem traditionellen „Glück auf“. Nicht zuletzt die zwölf 1,0 Abiturientinnen und Abiturienten zeigen, dass dieser Jahrgang in der zweijährigen Mischung aus Distanzlernen und Präsenzunterricht zahlreiche Bestleistungen erzielen konnte. 

Eine digitales Märchen wie die Jahrgangsstufenleitung in Ihre Rede urteilte. Nach der Rede der Stufensprecher Johannes Lenders und Emil Pieper waren „der Worte genug gewechselt“ und es gab noch eine kleine Verköstigung im Biergarten des Stadions. Dieser Jahrgang, der in den letzten zwei Jahren so viele pandemie-bedingte Entbehrungen hinnehmen musste, erhielt mit dieser Ehrung einen würdigen Abschluss und einen ganz besonderen Abschied. 

Sonne begrüßt neue 5er

Nachdem die Schulen endlich wieder alle Schüler*innen in der Schule begrüßen durfte, waren am 08.06. nun auch die zukünftigen 5er herzlich willkommen zu unserem Begrüßungsnachmittag auf dem Schulhof.

Die neuen Klassenleitungen stellten sich vor und auch ein Blick in die Klassenliste verriet, wer im nächsten Schuljahr zu den neuen Mitschüler*innen zählt. Bei dem Anblick der besten Freundin und des besten Freundes ertönte der ein oder andere Jubelschrei.

Auch das Übermittagsprogramm, die Elternschaft, die Schulleitung, die Schülervertretung und -firma und die Erprobungsstufenkoordination boten Informationen und Antworten zum neuen Schulleben.

Damit die neuesten Mitglieder unserer Schulgemeinschaft ihrer Klassenlehrer*innen auch ohne Masken kennenlernen konnten, wurde bereits vorab ein Film gedreht, in dem Lehrer*innen sich und ihren Lieblingsort am GADSA vorstellen.

Rundum informiert geht es nun in die letzten Schulwochen, bis wir uns nach den Sommerferien wiedersehen. 

Wir wünschen Ihnen und Euch bis dahin alles Gute und einen schönen Sommer!

 

Eine besondere Videokonferenz

In der Unterrichtsreihe „5G-Netzausbau in Deutschland – Mit oder ohne Huawei?“ im Themenbereich „Globale Strukturen und Prozesse“ hatten die Schülerinnen und Schüler des SW GK in der Q2 bei Herrn Labs die Möglichkeit, ihre Fragen im Rahmen eines Videointerviews direkt an zwei ausgewiesene Experten mit verschiedenen Betrachtungsweisen zu stellen. Vero Rabin hat dies in einem Bericht zusammengefasst:

Der Q2 Sozialwissenschafts-Grundkurs von Herrn Labs hat am 22.01.2021 eine ganz besondere Videokonferenz gehabt. Wir bearbeiteten gerade das Thema “Huawei als 5G-Ausrüster in Deutschland” und da hat der Herr Labs einfach mal ein paar Leute angeschrieben, die mit diesem Thema sehr verbunden sind, aber verschiedene Meinungen vertreten. So wurde unser Kurs schließlich darauf vorbereitet, Fragen an den Pressesprecher Huaweis in Deutschland Herrn Patrick Berger und den Direktor des Thinktanks Global Public Policy Institute in Berlin Herrn Thorsten Benner zu formulieren. 

Herr Berger vertritt natürlich die Interessen Huaweis in dieser Fragestellung, wohingegen sich Herr Benner als deutlicher Huaweikritiker in den Medien positioniert hat. 

Als dann die beiden Experten zu unserer Videokonferenz zugeschaltet wurden, stellten zwei 

von uns eine Auswahl unserer Fragen, die sich durch die verschiedenen Positionen der Gäste zu einer hitzigen Diskussion entwickelten, aus der wir als Kurs sehr viel lernen konnten. 

Vielen Dank an alle, die das ermöglicht haben, herzlichen Dank an Herrn Berger und Herrn Benner und an die beiden “Moderatoren”!

Es hat Spaß gemacht, diesem Diskurs zu folgen und sich mit diesen bekannten Menschen direkt austauschen zu können.

Veronica Rabin, Q2

Verabschiedung unserer Kolleginnen in den Ruhestand

Mit unseren beiden Kolleginnen Gerburg Thiel und Maria Wilhelm gehen 73 Jahre Leherinnentätigkeit, Erfahrung, Fachkompetenz und Fürsorge für Schülerinnen und Schüler in den Ruhestand – Ihre Erfahrung, Ihre Expertise werden uns fehlen.

Frau Wilhelm hat an unserer Schule seit Sommer 1984 Mathematik und Physik unterrichtet, Frau Thiel seit dieser Zeit Deutsch und katholische Religion und seit 1991 Latein.

„Doppelt lebt, wer durch Vergangenes genießt“, sagt der römische Dichter Martial und in diesen 73 Jahren Vergangenheit haben unsere beiden Kolleginnen vieles erlebt und könnten unfassbar viel darüber erzählen. Beide Lehrerinnen haben sich immer durch großes pädagogisches Engagement, Beharrlichkeit und Einsatz für ihre Fächer und ihre Schule ausgezeichnet. Z.B. waren beide Kolleginnen SV-Lehrerinnen, beide haben den mehr als 25 Jahre andauernden Austausch mit unserer polnischen Partnerschule in Wroclaw engagiert begleitet und unterstützt und und …

Ihre Erfahrung und ihre Expertise werden künftig sicher nicht nur in ihren Fachkonferenzen vermisst.

Wir als Schule bedanken uns für die erfolgreiche Arbeit unserer Kolleginnen und wünschen den beiden alles alles Gute für die Zeit nach der Pensionierung.

Frau Wilhelm sollte, wegen ihrer Liebe zur Wissenschaft – namentlich zur Physik, als Marie (Wilhelm) Curie in unsere Schulmemoiren eingehen

und Frau Thiel bleibt uns vergleichbar mit jener berühmten römischen Cornelia, eine der bedeutenden Frauen (um 190-100 v. Chr.), die sich durch Bildung und Anspruch, durch ambitionierte Erziehungsziele persönliches Renommee erwarb.

Für Marie und Cornelia,

heißt für Frau Wilhelm und Frau Thiel die allerbesten Wünsche

Ihr Gymnasium an der Schweizer Allee

Projektkurs Kunst

Die Teilnehmer des Projektkurses Kunst von Frau Bödege hatten ungefähr ein halbes Jahr Zeit, um eigene Projekte zu kreieren. Danach wurde an einer gemeinsamen Ausstellung gearbeitet, welche die kreativen Ergebnisse der Teilnehmer zur Schau stellen sollte. Diese Ausstellung findet normalerweise in selbstständig organisierten Räumlichkeiten über den Zeitraum eines Wochenendes statt.

So lautet zumindest der normale Prozess des Projektkurses Kunst am Gymnasium an der Schweizer Allee. Nun kam unserem Jahrgang nun mal eine Kleinigkeit dazwischen. Eine Kleinigkeit, die eigentlich gar nicht so klein ist und den Namen „COVID-19“ trägt. Seit einem Jahr bestimmt dieser Virus nun unser Leben und so musste auch unser Kurs von dem ursprünglichen Plan einer normalen Ausstellung abweichen und stattdessen eine Art digitale Ausstellung schaffen. Die Website mag einer normalen Ausstellung vielleicht nicht gleich kommen, doch wir hoffen, dass Sie und ihr unsere Projekte auf eine ähnliche Weise anschauen und nachempfinden können.

Zur Website

Digitaler Weihnachtsgruß

Das Video ist nur für die Mitglieder der Schulgemeinschaft und wird daher durch ein Passwort geschützt.

Wir wünschen Ihnen und Euch viel Freude beim Anschauen und hoffen, dass unser Server dem Andrang standhält, falls nicht, setzen wir auf Ihre und Eure Geduld und Verständnis.

Vielen Dank!

ZUM VIDEO

Über eine Rückmeldung freuen wir uns an oeffentlichkeitsarbeit@schweizer-allee.de