Neuer unterrichtsinterne Wettbewerb „Die Höhle der Krähen“

Wer kennt sie nicht … die Krähen, die so zahlreich die Schweizer Allee bevölkern und dem Schulalltag am GADSA ihren ganz eigenen Charakter verleihen? Inspiriert von diesem tierischen Begleiter unserer Schule und dem bekannten TV-Format „Die Höhle der Löwen“ haben die Kunstkurse der Klasse 10 bei Frau Dörfler ihre eigene Version ins Leben gerufen: die Höhle der Krähen.

Die Aufgabe war anspruchsvoll und kreativ zugleich: Die Schülerinnen und Schüler schlüpften in die Rolle professioneller Werbeagenturen und entwickelten Werbekampagnen für Produkte der Schülerfirma Cloudy wie die GADSA-Pullis und Wasserflaschen. Ob Plakat, Video oder andere kreative Formate: Die Ergebnisse zeigten, mit wie viel Engagement, Ideenreichtum und Gespür für gutes Marketing die Zehntklässlerinnen und Zehntklässler an die Aufgabe und verbundenen Pitches herangegangen sind.

Den Höhepunkt bildete der Wettbewerb selbst: Die Schülerfirma Cloudy übernahm die Rolle der Jury und entschied, welche Werbematerialien tatsächlich veröffentlicht werden. Eine spannende und lehrreiche Erfahrung, denn hier zählten nicht nur Kreativität, sondern auch Überzeugungskraft und ein klares Verständnis für Zielgruppen und Markenbotschaften.

Am Ende des spannenden Wettbewerbs standen zwei Sieger fest: Die selbstbenannten Agenturen „SFA I Lokal“ und „Capnova“ überzeugten die Jury mit ihren Beiträgen, einem Plakat und einem Video, und dürfen sich nun über die Veröffentlichung ihrer Arbeiten freuen. Herzlichen Glückwunsch!

Doch auch alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer können stolz auf ihre Leistungen sein, der Wettbewerb war eng, und die Qualität der eingereichten Arbeiten insgesamt beeindruckend.

Ein herzliches Dankeschön gilt der Schülerfirma Cloudy für die Übernahme der Jury-Rolle sowie Amal und Ben aus der 5b, die das Projekt tatkräftig unterstützt haben und so zum Gelingen dieser besonderen Unterrichtserfahrung beigetragen haben.

Karneval der Tiere am GADSA

Ein besonderes musikalisches Ereignis hat im Forum des Gymnasiums an der Schweizer Allee stattgefunden. Erstmalig präsentierten die Jugendlichen des Schulorchesters ein eigens für Grundschulklassen gestaltetes Konzert. Auf dem Programm stand das berühmte Werk „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns. Um möglichst vielen Gästen Platz zu bieten, wurde im Forum bewusst auf eine Bestuhlung verzichtet. Die Kinder machten es sich stattdessen auf Kissen auf dem Boden direkt vor der Bühne gemütlich und erlebten die Darbietung hautnah.

Das Interesse im Vorfeld war groß. Insgesamt sieben Grundschulklassen mit rund 180 Schülerinnen und Schülern machten sich teils mit dem Bus, teils zu Fuß auf den Weg, um als Gäste an diesem musikalischen Ausflug teilzunehmen. Das Forum des GADSA war gut gefüllt, als das Orchester die Bühne betrat, um für die jungen Zuhörer zu musizieren. Für eine passende Atmosphäre sorgten Jonas Gansau als Sprecher und die Klasse 5F mit Kunstlehrerin Katja Klein, die das Konzert im Vorfeld mit selbst gestalteten Bildern kreativ untermalt hatte.

Unter der Leitung von Stefan Reichertz erweckten die Musikerinnen und Musiker die verschiedenen Charaktere des Stücks zum Leben. Das junge Publikum lauschte sichtlich fasziniert, wie das Orchester majestätische Löwen brüllen, Schildkröten Ballett und einen Elefanten Walzer tanzen ließ. Auch die Eichhörnchen, die Fossilien und der Schwan erhielten ihren festen Platz auf der Bühne, bevor die Aufführung in einer großen gemeinsamen Party aller Tiere mündete.

Das gemeinsame Musizieren von Jugendlichen für Kinder sorgte für eine ganz eigene Dynamik und vermittelte den Grundschülern einen lebendigen Zugang zur Musik. Schön, dass ihr da wart und hoffentlich bis bald mal – vielleicht beim Sommerkonzert?

Diplôme d’Études en Langue Française 2026

Am Samstag, dem 13. Juni, konnten wir wieder in Kooperation mit der Albrecht-Dürer-Realschule mit den DELF-Prüfungen starten (Diplôme d’Études en Langue Française). Sie bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Französischkenntnisse auf verschiedenen Niveaus zertifizieren zu lassen.

Die Prüfungen werden zentral von France Éducation international, einer Einrichtung des französischen Bildungsministerium, gestellt. Die Zertifikate sind weltweit gültig und eröffnen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zahlreiche Möglichkeiten, sei es im Studium, im Beruf oder im Alltag.

Den Auftakt bildeten die mündlichen Prüfungen, die am 30. Mai in Bochum stattfanden und von ausgebildeten Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern durchgeführt wurden.

Der schriftliche Teil der Prüfungen folgte am vergangenen Samstag. 30 Schülerinnen und Schüler stellten sich unter der Aufsicht von Frau Joka, Frau Blümel und Frau Bücker den Prüfungsaufgaben in den Bereichen Hörverstehen, Textverstehen und Textproduktion.

Wir freuen uns sehr über das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler und drücken allen Teilnehmenden die Daumen für ihre Ergebnisse.

Boxenstopp im Technikraum

Wer in den letzten Wochen den Technikraum unserer Schule betreten hat, wähnte sich kurzzeitig in der Entwicklungsabteilung eines großen Automobilkonzerns. Die Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfachs Technik der Jahrgangsstufen 9 standen vor einer ambitionierten Herausforderung: Konstruiert und baut ein voll funktionstüchtiges Elektroauto!

Gleiche Bauteile, völlig unterschiedliche Ideen

Was die Jugendlichen aus dieser standardisierten Materialbox herausgeholt haben, bringt selbst erfahrene Heimwerker zum Staunen. Statt Einheitsbrei präsentiert sich bei der großen Abschlussbewertung eine bunte, hochkreative Fahrzeugflotte.

Vom TÜV geprüft: Zwischen Funktion und Design

Bei der Benotung ging es durchaus streng zu – wie in der echten Wirtschaft eben auch. Die Lehrer prüften nicht nur, ob das Auto bei der Testfahrt geradeaus rollte. Auch die handwerkliche Präzision floss in die Wertung ein: War das Sägebild sauber? Stimmte die Symmetrie? Wurden alle Kanten ordentlich glattgeschliffen?

Ein Blick auf die Ergebnisse zeigt: Die Mühe hat sich gelohnt! Die Bandbreite der Modelle ist beeindruckend:

  • Die Blaulicht-Fraktion: Ein besonderer Hingucker ist ein detailgetreuer roter Feuerwehr-Truck, komplett mit Leitern auf dem Dach, Blaulicht-Attrappen und der klassischen Notrufnummer „112“ an der Seite.
  • Die Hippie-Kutsche: Ein türkisblauer Bus, verziert mit bunten Blumen und einem großen „PEACE“-Schriftzug auf dem Heck, sorgt für nostalgische Urlaubsstimmung im Klassenzimmer.
  • Die Sportwagen & Offroader: Neben windschnittigen, feurig-roten Flitzern mit Heckspoilern finden sich in der Startaufstellung auch bullige, matt-schwarze Pick-ups und giftgrüne Offroad-Fahrzeuge mit mächtigen Reifen.

Ein voller Erfolg

Das Projekt hat eindrucksvoll bewiesen, wie viel handwerkliches Geschick, physikalisches Verständnis und kreatives Potenzial in unseren Schülerinnen und Schülern steckt. Von der ersten Skizze über den Umgang mit der Laubsäge bis hin zum Verlöten der Kabel – hier wurde echte Ingenieursarbeit geleistet.

Wir gratulieren den Kursen zu diesen fantastischen Ergebnissen. Wer weiß, vielleicht wurde hier ja bereits der Grundstein für die Automobilentwicklung von morgen gelegt!

Spuren der Verdrängung

Der Kunstkurs der Q1 zeigt derzeit eine beeindruckende Werkreihe. Die Schülerinnen und Schüler haben sich intensiv mit gesellschaftlichen und politischen Katastrophen sowie deren oft problematischer Aufarbeitung auseinandergesetzt.

Im Zentrum der Arbeiten steht nicht nur das historische Ereignis selbst, sondern vor allem der gesellschaftliche Umgang damit: Mechanismen der Vertuschung, der Verdrängung und des bewussten Verschweigens. Die Bandbreite der Motive ist dabei global gefächert, beispielsweise:

  • Der Missbrauch der kanadischen Urbevölkerung durch kirchliche Institutionen.
  • Die Folgen und die Geheimhaltung rund um die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl.
  • Genozide und die Massaker während der Apartheid in Südafrika.

Als methodisches Vorbild diente das Werk des südafrikanischen Künstlers William Kentridge. Inspiriert von seiner Technik nutzten die Lernenden Kohle, um durch Wischen, Schichten und starke Hell-Dunkel-Kontraste die Vielschichtigkeit von Erinnerung und Vergessen visuell erfahrbar zu machen.

Die Ausstellung lädt dazu ein, im Vorbeigehen innezuhalten und sich mit diesen oft verdrängten Kapiteln der Geschichte auseinanderzusetzen. Interessierte finden die Werke ab sofort im 3. OG.

Nachruf

„Gute Menschen gleichen Sternen, sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen

Lieber Conni, mit tiefer Bestürzung und fassungslos haben wir von deinem schrecklichen Tod erfahren. Es ist für uns unerklärlich, warum gerade du aus dem Leben gerissen wurdest. 

Schon früh in deiner Schulzeit am GADSA zeigte sich, dass du ein gutes Herz hattest. Viele Freunde waren um dich. Deine ehrliche und offene Art, deine Präsenz und dein freundliches, quirliges und lustiges Wesen sorgten dafür, dass dich viele Menschen kannten und positiv wahrnehmen durften. Dich reizte der Wettbewerb, möglichst schnelle und gute Lösungen für Probleme zu finden. Das Lösen von kombinatorischen Problemen zeigten deine tollen Fähigkeiten im Schach: Auch wenn du nicht viel geübt hast, fiel es dir leicht, gut in dem zu sein, was du gemacht hast. Hierbei kamen dir deine mathematische Begabung und deine eloquente Art zugute.

Es ist erst zwei Jahre her, dass wir dir feierlich dein Abiturzeugnis überreichen durften. Wir haben dich als einen jungen, glücklichen und immer gut gelaunten Menschen erlebt. Deine Zukunft startete mit Träumen, aber auch mit ein wenig Verträumtheit und mit Plänen, aber auch mit ein wenig „verpeilt sein“. Zur ersten Stunde warst du öfter mal zu spät und um keine Ausrede verlegen. Bei nicht gemachten Hausaufgaben hast du es trotzdem geschafft, irgendetwas zu sagen. Auch wenn man dir angemerkt hat, dass nicht alles davon im Text gestanden hat, konnte man dir nicht wirklich böse sein. 

Du warst hilfsbereit, eigenständig und hattest manchmal deinen eigenen Dickkopf, bewahrtest dir dabei aber immer deine Durchsetzungsfähigkeit. Du warst jahrelang Sternsinger, hast mit deiner Trompete nicht nur im Schulorchester, sondern auch auf diversen St.-Martins-Umzügen gespielt, hast als Schiedsrichter im Fußball für Fair Play gesorgt und nach dem Abitur dein FSJ an der Mira-Lobe-Schule (Förderschule für Geistige Entwicklung) gemacht. Dabei hast du gemerkt, dass dir diese Kinder und Jugendlichen wichtig sind und deshalb im Wintersemester 25/26 mit dem Sonderpädagogik-Studium begonnen. Bei all dem warst du einfach du, und genau das fehlt uns jetzt. Dein plötzlicher Tod lässt uns sprachlos zurück.

Wir verlieren mit dir nicht nur einen ehemaligen Schüler, sondern einen äußerst wertvollen Teil unserer Schulgemeinschaft und noch viel wichtiger, einen Menschen, den wir als humorvoll, pfiffig und engagiert in Erinnerung behalten werden.

Unser tiefes Mitgefühl gilt deiner Familie, deinen Freunden und allen, die dir nahestehen. Wir teilen ihren Schmerz und werden dich in unserem Herzen bewahren.

Lieber Conni, wir sind uns sicher, dass auch dein Stern in unseren Erinnerungen niemals erlöschen wird.

Für alle Mitglieder unserer Schulgemeinde steht unser Beratungsteam (Frau Rump, Frau Schemmel und Herr Pagel sowie Herr Wulff und Frau Salm als Schulsozialarbeiter) für Gespräche zur Verfügung.

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Nachruf von Mitschülerinnen und Mitschülern

„Kommt später zu mir, ich hab sturmfrei.“ Diesen Satz durften wir fast jedes Wochenende von Conni hören. Darauf folgten meist die lustigsten Abende.

Conni war nicht nur ein Sonnenschein, er war DER Sonnenschein. Jedes Mal, wenn man ihm begegnete, brachte er alle zum Lachen, auch wenn dies häufig mit einer ziemlich provokativen Art und Weise einherging. Dabei strahlte er eine Lebensfreude aus, wie man sie nur bei wenigen Menschen zu spüren bekommt. Sowohl seine engsten Freunde als auch  Menschen, die ihn kaum kannten, konnten diese Eigenschaft nicht übersehen.

Conni war der bewundernswerteste Mensch, dem man je hätte begegnen können. Trotz seines  schweren Schicksals war er immer positiv gestimmt, hat den Kopf nie hängen lassen und seine Probleme besser bewältigt als die meisten anderen da draußen. Dazu kam seine grenzenlose Ehrlichkeit, der er immer treu blieb. Egal was, egal wer und egal  wann: Conni hat nie ein Blatt vor den Mund genommen und seine Meinung immer frei geäußert.

Genauso überzeugt, wie wir von ihm sind, war er auch von sich selbst. Sein Selbstbewusstsein wird uns fehlen.

Wir vermissen dich, Cönnchen. Du wirst für immer in unseren Herzen weiterleben. Eins ist sicher: Vergessen werden wir dich nie! 

Wir lieben dich! 

Nele, David, Moritz, Erik und Felix

9 Jahre

Die Skulptur, die 1999 anlässlich der 1100-Jahr-Feier Aplerbecks geschaffen wurde, sollte 2025 restauriert werden. Auf dem Werkstattgelände von Bernd Moenikes zeigte sich aber, dass die Schäden für eine Restaurierung zu groß waren.
So wurde beschlossen, in Anlehnung und Erinnerung an die Holzskulptur eine Bronzeskulptur vor der Schule aufzustellen.

Zitat aus dem Dortmunder Stadtportal:
Neun Jahre, Bernd Moenikes

Als der Dortmunder Bildhauer Bernd Moenikes 1999 von einer Kunstlehrerin des Gymnasiums an der Schweizer Allee kontaktiert wurde, einigte man sich auf ein ganz persönliches Kunstprojekt: der am Projekt beteiligte Kunstkurs fertigte im Unterricht zahlreiche Selbstportraits an und stellte sie dem Künstler für seine darauf aufbauende Arbeit zur Verfügung. Beauftragt durch das Gymnasium und ausgestattet mit den individuellen Gesichtszügen der Kunstschülerinnen, fertigte Bernd Moenikes die monumentale Skulptur schließlich unentgeltlich für den heutigen Platz auf dem Schulgelände an. Eine Gruppe von neun Kindern und Jugendlichen erheben sich geformt aus einem einzigen Stamm wie eine Einheit zum Himmel. Dabei symbolisieren die neun Figuren die neun gymnasialen Schuljahre bis zum Abitur. Die dargestellten Jungen und Mädchen sind festgehalten in den verschiedensten Aktivitäten: sie lesen, spielen oder träumen. Die Gesichtszüge der Figuren sind inspiriert durch die Selbstportraits der Schülerinnen. Jedoch gelingt es Bernd Moenikes ebenso die eigenen Kinder im Kunstwerk unterzubringen. Seine Tochter Anna blickt, als Jüngste ganz vorne stehend, den Betrachtenden selbstbewusst entgegen. Sohn Max ist als Vierter von oben zu sehen und hebt wie in einem Moment geistiger Eingebung die Hand an den Kopf. Die verspielte Anordnung der Figuren innerhalb einer skulpturalen Masse lädt die Betrachtenden zum Umschreiten ein, so dass sich unterschiedliche Ansichten der Skulptur entwickeln. Und ebenso wie der Blick der Betrachtenden geht auch der Blick der Dargestellten in die unterschiedlichsten Richtungen und wird abgeschlossen mit dem zum Himmel gerichteten Blick der obersten Figur. Bernd Moenikes gelingt auf diese Art eine dynamische Darstellung des Wachsens, Lernens und Älterwerdens. Nicht zuletzt wird diese Thematik auch durch den von mächtigen Jahresringen gekennzeichneten Stamm aufgegriffen. IL

Musikalischer Glanz in voller Aula

Von festlichem Brahms über virtuose Tetris-Klänge bis hin zu einem „wiederbelebten“ Weihnachtsmann – unser diesjähriges Konzert lockte mehr Besucher an als je zuvor. 

Im Pädagogischen Zentrum des Gymnasiums an der Schweizer Allee konnte man die Vorfreude förmlich spüren: Es war die Vorfreude auf einen Abend voller Dynamik, der den Bogen schlug von wichtigen schulischen Ereignissen des vergangenen Jahres zum Endspurt auf Weihnachten.

Ein Neubau und eine Brücke nach Tallinn

Moderator Stefan Reichertz begrüßte besonders die zukünftigen GADSA-Schülerinnen und Schüler. Bevor die besinnliche Zeit eingeläutet wurde, blickte das Ensemble auf ein ereignisreiches Jahr zurück: Passend zur feierlichen Einweihung des Neubaus im Oktober eröffnete das Schulorchester den Abend mit der „Akademischen Festouvertüre“ von Johannes Brahms.

Ein emotionaler Höhepunkt der Völkerverständigung war die Begrüßung der Gäste unserer Partnerschule aus Tallinn mit dem estnischen Lied „Mu Isamaa on minu arm“. Kurz darauf zeigten der Chor und die Tanz-Formation ihr Können: Mit Titeln wie „Just give me a reason“ und „1000 miles“ brachten sie frischen Wind in die Aula.

Von Tetris-Steinen und geschwisterlichem Teamgeist

Das Schulorchester bewies unter der Leitung von Stefan Reichertz großen Unterhaltungswert: Bevor das berühmte „Tetris Theme“ klang gewaltig und zum Ende Hin in halsbrecherischen Tempo gekonnt erklang, türmten sich stilecht Tetrissteine auf der Bühne auf.

Die Band-AG kehrte nach einer kurzen schöpferischen Pause in gewachsener Besetzung zurück. Ein besonderes Highlight war dabei die „familiäre Vertretung“ am Schlagzeug: Da Schlagzeuger Eliah ausfiel, sprang sein großer Bruder ein. Eliah steuerte das Geschehen jedoch auf ganz eigene Weise, indem er seinen Bruder mit feinfühligen Handzeichen subtil durch Songs wie „Chasing Cars“ oder „All the things she said“ dirigierte.

Inbrunst, Wiegenlieder und eine „Wiederbelebung“

Den Übergang zum festlichen Teil des Abends markierte das Schulorchester mit einem ganz besonderen Highlight: „Buckets full of Christmas joy“ fungierte als explosives Schlagzeugfeature. Mit mitreißenden Sambaklängen wirbelte das Ensemble die Atmosphäre auf und gab den Startschuss für den weihnachtlichen Abschnitt des Konzerts. Daraufhin verzauberte die Tanz und Chor AG das Publikum mit einer berührenden Interpretation von Sias „Snowman“. Direkt im Anschluss begeisterte die Klasse 5B unter der Leitung von Jonas Gansau mit ihrem selbst verfassten Musikschauspiel „Der Wunschzettel“. Die Inbrunst, mit der die Kinder ihre Wünsche besangen, war so ansteckend, dass der Weihnachtsmann sie sicher noch auf dem Rückweg erhört hat.

Ein feierlicher Moment war dem 80. Geburtstag von John Rutter gewidmet. Das Orchester spielte sein „Christmas Lullaby“ mit hervorragender Verstärkung durch die Lehrkräfte Jonas Gansau, Kathrin Middendorf und Jasmin Grzyb-Budeus als Gesangssolisten. Nachdem Jonte (6B) mit einer Lesung des Weihnachtsmärchen „Der Handschuh“ die Aufmerksamkeit der Zuhörerinnen und Zuhörer bannte, wurde es turbulent: Die Solisten probierten sich so „gefährlich“ gut an der Blockflöte aus, dass sie den Weihnachtsmann fast umbrachten – nur durch die Hilfe zahlreicher Kolleginnen und Kollegen und einem schwungvollen „Let it Snow“ konnte er ins Leben zurückgeholt werden.

Ein strahlendes Finale

Zum Abschluss vereinten sich alle Akteure zum großen Finale. Mit „Santa Claus is coming to town“ und dem traditionellen gemeinsamen Gesang von „Alle Jahre wieder“ wurde ein sichtlich bewegtes Publikum in die Feiertage entlassen.

Die Musikerinnen und Musiker des GADSA wünschen allen ein gutes „Prosit Neujahr“ und freuen sich schon jetzt darauf, die Schulgemeinschaft beim Sommerkonzert wiederzusehen!