Tablet zwischen Schule und Familie

Mediennutzung und ihre Grenzen ist heute für viele Eltern ein aktuelles und oft mit Konflikten beladenes Thema. Dass die Schülerinnen und Schülern ab der 7. Klasse auch für die Schule ein Tablet benötigen, wird oft als zusätzliche Herausforderung empfunden.

Um zu diesem Thema einen fachlichen Input zu bekommen, haben wir zu einem Elternabend mit dem Fachreferenten Herrn Kabaca (Landesanstalt für Medien NRW) eingeladen.

Am 1. September fand sich eine kleine, aber muntere Gruppe aus der Elternschaft des 7. Jahrgangs zusammen. Gleich zu Beginn gab es eine Überraschung, denn es wurde gespielt. Als “rasende Reporter” sollten Übereinstimmungen mit anderen Teilnehmenden zu verschiedenen Fragen gefunden werden. Eigentlich sollte wie beim “Bingo” eine Gewinnerin oder ein Gewinner gekürzt werden – aber niemand hatte 5 Richtige!

Nur vordergründig war dies ein Spiel. Tatsächlich wurde auf diese Weise unsere Erfahrung mit der Lebenswelt Jugendlicher in Sozialen Medien abgefragt und etwas konsterniert mussten die Teilnehmenden eingestehen, dass sie nur wenig über das wissen, was statistisch die meisten Schülerinnen und Schüler täglich so tun.

Im weiteren Verlauf gab es eine ganze Reihe von Hinweisen zum Mediengebrauch junger Menschen und möglicher Risiken. Dabei stellte sich jedoch auch heraus, dass die verfügbaren Angebote zu diesem Thema sich eher an die Eltern von jüngeren Schülerinnen und Schüler richten. Hier werden wir gemeinsam mit der Landesanstalt das Angebot weiter optimieren.

Es wurden folgende Aspekte deutlich, die zu Konflikten führen können:

  • Wie kann der Online-Zugang technisch so eingeschränkt werden, dass der Besuch einer unerwünschten Website unterbunden werden kann?
  • Wie kann sichergestellt werden, dass die schulischen Regeln zum Umgang mit Medien auch befolgt werden?
  • Wie können Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt werden, selbstständig und sicher Gefahren im Internet zu begegnen?
  • Wie gestaltet man die Gratwanderung zwischen Verbot und Vertrauen?
  • Wie kann das Problem längerer Medienzeiten gelöst werden, das entsteht, wenn Medien auch in der Schule genutzt werden?

Sicher ist, dass uns diese Fragestellungen noch länger bewegen werden und alle Beteiligten gemeinsam eine Lösung finden müssen. Daran werden wir arbeiten.

Im Nachgang der Veranstaltung hat uns der Referent noch folgende Materialien zur Verfügung gestellt, die hilfreich sein können.

Padlet mit einer Materialsammlung

https://padlet.com/g_k/Medien

Was ist exzessive Mediennutzung? – Anzeichen und Lösungsvorschläge:

https://www.ins-netz-gehen.info/beratung-hilfe/beratungsmoeglichkeiten-handysucht-internetsucht/mediensucht-symptome/

Selbsttest zur Videospielsucht und exzessiver Internetnutzung:

https://beratung.ins-netz-gehen.de/check-dich-selbst/bin-ich-suechtig

Sommerkonzert

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Lehrerinnen und Lehrer und liebe Eltern,

nachdem die letzten Konzerte coronabedingt ausfallen mussten, freuen wir uns um so mehr, Sie und Euch zu unserem Sommerkonzert einladen zu dürfen. 

Unsere Schulensembles scharren mit den Hufen, haben ihre Geigen geölt und das Schlagzeug geputzt und können es kaum erwarten, endlich wieder für Sie und Euch live zu spielen. 

Das Konzert findet am 31. Mai 2022 um 19:00 Uhr im PZ statt. Der Eintritt ist frei. Herzlich Willkommen!

Es war einmal …

… ein Mord. So lautet der Titel des Stücks, das der diesjährige Literaturkurs der Q1 am 02.06. (also nächste Woche Donnerstag) um 19 Uhr im PZ aufführt. 


Und das erwartet euch:
„Jedes Märchen hat einen Bösewicht. Doch sind alle Bösewichte wirklich die Übeltäter jeder Geschichte? Die beiden Erzähler Hinz und Kunz gehen dieser Frage auf den Grund. Dafür besuchen sie die Bösewichte der Märchen in dem Kerker, wo sie ihre Strafe absitzen. Und auf einmal wird klar, dass die Guten gar nicht so lieb sind wie sie in den Märchen scheinen. Ein Mörder streift durch den Kerker und bringt nach und nach Insassen um. Ein Fall, der nun von den Detektiven Brummbär und Happy aufgeklärt werden muss. Hinter den Morden muss einer der Bösewichte stecken … oder nicht?“

Für den Literaturkurs mit den besten Grüßen

Jessica Schnittger-Teichelmann und Stephan Lindemann

Irgendwas bleibt

Am Freitag, den 29.04. wurden nicht nur unsere Referendarinnen und Referendare Lothar Baggemann, Ramona Flunkert, Juliane Gimbel, Kevin Henne, Alexander Hueck und Elena Schmitt, sondern auch unser „erster Sozialarbeiter“ Peter Mathias mit einem Hoch auf das, was vor Ihnen liegt offiziell verabschiedet. Aber ein paar Personen bleiben uns erhalten.

Im November 2020 haben die Referendarinnen und Referendare bei uns angefangen und wohl ein sehr denkwürdiges Referendariat erfolgreich hinter sich gebracht. Schien zunächst die Digitalisierung die große neue Unbekannte zu sein, so kam mit der Pandemie eine weitere Herausforderung dazu. Denken die Referendarinnen und Referendare an die Tage, die hinter ihnen liegen, dann wollen sie nicht jeden Moment der Ausbildung einfrieren. Schließlich haben sie sich einige Tränen und Freuden geteilt, wie es in „Auf uns“ von Lea Conrad und Florian Krebs zum Abschluss gesungen wurde. Doch auf diese Weise und unter vollem Einsatz „entwickelten sie sich zu tollen Lehrerpersönlichkeiten und das“, betonte Frau Ressemann, die Ausbildungskoordinatorin, „ist am wichtigsten“. „Besser kann es nicht sein“. Sie freuen sich nun auf das, was vor ihnen liegt. Aber auch „wenn die Welt den Verstand verliert“ – so heißt es in dem Lied von Silbermond, das Lea zu Beginn performte – „Irgendwas bleibt“, „das hier bleibt unberührt“.

Ein weiterer Star der Veranstaltung, unser Schulsozialarbeiter Peter Mathias, stellte fest, dass er es von der Hauptschule ans Gymnasium geschafft habe, aber nun vor dem Abitur gehen müsse. In der Tat hat mit der Einschulung der jetzigen Abiturienten seine Zeit am GADSA begonnen, und mit dem „Tag der Arbeit“ endet nun seine offizielle Arbeit.  Als erster Schulsozialarbeiter am GADSA bestand die Herausforderung darin, zwei Systeme zusammenzubringen. Dafür hatte Peter Mathias seinen Humor im Köcher, der sicherlich bleiben wird. Ach übrigens, was machen zwei wütende Schafe? Sie kriegen sich in die Wolle.

Um die schwierige Mission Unterricht und Schulsozialarbeit in einem System zu vereinen, brauchte es „Kämpferqualitäten“, die Peter Mathias hat. Er war nicht nur „für einen Witz zwischendurch gut, sondern einer, der AGs anbot, einer der Corona nicht im Homeoffice verbrachte, einer der im Schullalltag nicht in den Unterricht musste“, so zählten die Stufenkoordinatoren Nicole Zablewski, Justus Pinker und Sebastian Deck in ihrem Hoch auf Peter auf.

„Wir haben schon eine tolle Kultur geschaffen“, urteilt der nun ehemalige Schulsozialarbeiter selbst. Durch ihn ist Schulsozialarbeit zu einem festen Bestandteil am GADSA geworden „und nun“ stellten die Koordinatoren fest, braucht es schon zwei Personen, um ihn zu ersetzen. So konnte Peter Mathias auch direkt seine Nachfolger vorstellen. Ganz geht er jedoch nicht, denn die Bogenschieß AG muss weitergeleitet werden. Also kann „seine Frau ihn weiter morgens zur Arbeit schicken“ und die „Tüte voller Vorschläge“ von der Schulseelsorgerin Birgit Rump muss warten.

Wir danken für den vollen Einsatz am GADSA!!!  Ist es nicht ironisch? „Das Leben hat eine komische Art dir weiter zu helfen“ so hieß es im musikalischen Beitrag Ironic. Eine passende Beschreibung für diese Zeit und für Peter Mathias.

Lucky in Selm

Am 6. April 2022 haben wir unsere ehemalige Erprobungsstufenkoordinatorin Viola Löchter  verabschiedet. Sie ist zum 30.11.2021 Schulleiterin am Städtischen Gymnasium in Selm geworden. Doch wie verabschiedet man eine Tausendsasserin, die die Fächer Deutsch, Geschichte, Musik und Literatur vertritt? Das Programm war so lebhaft wie die Kollegin selbst.  

Verabschiedung Frau Löchter

Schüler*innen der Erprobungsstufe begrüßten die ehemalige Erprobungsstufenkoordinatorin zunächst  und wünschten ihr gemeinsam “alles Gute und wenig Stress” für die neue Aufgabe als Schulleiterin. Vorsichtshalber gaben sie ihr direkt einen bisschen Nervennahrung mit auf den Weg.

Die Fachschaft Deutsch war diesmal eher sprachlos und coachte ihre Kollegin pantomimisch mithilfe einer Coaching-Map von ihrem “steilen Aufstieg” durch die “Nebel” hinauf zum “Sonnenplatz”. Wohingegen die Fachschaft Geschichte den geheimen Plan aufgedeckt hat, dass sie als Schulleiterin nun “endlich mehr Geschichte unterrichten dürfe”.

Verabschiedung Frau Löchter

Zu sehen war auch ein Klassiker der “Großen”, der für Frau Löchter ein echtes “Highlight der Auftritte” an dieser Schule war. “Ohne dich”, so Herr Tilmanns, geht es aber nicht. Also backte und kleckste Frau Löchter nochmal “in der Weihnachtsbäckerei”. Nur das Ei ging diesmal wirklich vorbei.

In einer “Ringvorlesung” über die Künstlerin Viola Löchter erfuhr man, dass Frau Löchter unter ihrem “Künstlerpseudonym Viola Haumann” durch ihr Schaffen mit zahlreichen Aufführungen der Literaturkurse am GADSA und über die Grenzen hinaus bekannt wurde.

Verabschiedung Frau Löchter

“Generell”, das gab Frau Löchter im “Promi Plausch” mit der ehemaligen Schulleiterin Frau Levin bekannt, “stand am GADSA immer das Team im Vordergrund.” Eine Teamspirit, den sie schon immer in sich trug, wie Herr Hörmeyer nun “endlich mit Hilfe der dienstlichen Beurteilungen“ belegen konnte. Aber nach einem ihrer Leitsprüche  „darf man das alles nicht so ernst nehmen“.

Wir hoffen, dass Frau Löchters Motto, dass sie von ihrer Vorgängerin als Erprobungsstufenkoordinatorin übernehmen hat,  “man braucht immer einen zum Üben” nicht auf ihre neue Stelle zutrifft, denn dort habe sie nun die Möglichkeit ein bisschen ihre Heimatstadt mitzugestalten. Wir wünschen dafür alles Gute und es war noch nicht ganz “Time to say goodbye” – denn den Kontakt zu Aplerbeck, zu den Konzerten, Zeugnisvergaben und Sommerfesten, den wollen wir schon halten! 

“Ein bisschen Bob, der Baumeister”, lachte Frau Löchter. “Yo, wir schaffen das!!!”

Unser neuer Schulleiter: Heiko Hörmeyer

Wir dürfen, seit heute offiziell, unseren neuen Schulleiter Heiko Hörmeyer vorstellen!

Heute war Dezernentin Sandra Pohl zu Besuch am GADSA, um die Urkunde zur Beförderung zum Schulleiter zu überreichen.

Heiko Hörmeyer zeigte sich sehr glücklich: „Ich freue mich sehr darüber und bin voller Tatendrang, um gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen sowie den Eltern und zuständigen Behörden, die Modernisierung und Weiterentwicklung unseres tollen Gymnasiums weiter voranzutreiben. Vielen Dank an der Stelle schonmal allen, die mich unterstützt haben, um diesen Weg einzuschlagen.

Ganz wichtig ist mir nach wie vor die Aussage: „Wir müssen miteinander reden!“ Also scheuen Sie sich nicht, falls Sie ein Anliegen, Wünsche oder Probleme haben und nehmen Sie Kontakt zu mir auf. Ich freue mich über den Austausch. Das Gleiche gilt natürlich auch für euch, liebe Schülerinnen und Schüler!“

Wir wünschen viel Erfolg, Geschick und Durchhaltevermögen für die anstehenden Aufgaben!

#wirsindGADSA

Der Esprit von Frau Levin

Am 22.09.2021 wurde Frau Levin nach 19-jähriger Amtszeit als Schulleiterin von der Schulgemeinschaft feierlich verabschiedet. Alle Laudatoren waren sich jedoch einig, dass in Zukunft nicht nur der Schulgeist Gustav, sondern auch der Esprit von Frau Levin erhalten bleibt.

Theodor Fontane oder Inge Levin? So führte Herr Hörmeyer, der kommissarische Schulleiter, mithilfe eines kleinen Spiels durch die Veranstaltung. Zu Beginn läutete der Schulgeist Gustav die Veranstaltung unter dem Motto “Ein Poesiealbum” ein, es folgte eine kleine, filmische Erinnerung an den großartigen Abschied am 2.Juli durch die Schülerschaft.

Die zahlreichen Laudatoren wie Daniela Schneckenburger, Jugend- und Schuldezernentin der Stadt Dortmund, Sandra Pohl, Schuldezernentin in Arnsberg, Klaus-Peter Jungmann, der Leiter des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums und Markus Katthagen, der Leiter unserer Kooperationsschule, dem Immanuel-Kant-Gymnasium, und Sprecher der Dortmunder Gymnasien hoben nicht nur Frau Levins Leidenschaft für ihren Beruf und ihre Fächer Deutsch und Französisch, ihre Verwurzelung in der Region und ihre Begeisterung für den BVB hervor, sondern auch die zahlreichen Verdienste für das GADSA. Sie habe die Schule zu einer Schule mit einem vielfältigen Angebot ausgebaut und mit der Auszeichnung zur Europaschule eine Rahmen geschaffen, der zukünftigen Generationen einen Weg weist.

Auch als Schulleiterin hat sie es sich nicht nehmen lassen, zu unterrichten, denn das sei “so schön – unglaublich, dass man dafür noch Geld bekommt.” Zu dieser Aussage, die sie als junge Lehrerin getätigt habe, musste sie sich  dann doch “leider” bekennen. 

Frau Levin selber bedankte sich bei allen Beteiligten für die schönen Jahre und betonte nochmals, dass es für sie als Kind einer Arbeiterfamilie immer darum ging, das Menschliche und die Förderung jedes Kindes im Blick zu behalten. 

Wir bedanken uns bei Frau Levin für diesen Esprit!

Verpflegung Elternabende

Vor den Elternpflegschaftssitzungen hat sich unsere Q2 bereit erklärt, die Gäste mit leckeren und frischen Grillsachen zu versorgen. Das Geld fließt in die Abikasse, kommt also am besten ohne Abendessen und hungrig zum GADSA, es lohnt sich!