Infoveranstaltung AP-Exams

Die Advanced Placement Exams des College Board aus den USA können in diesem Schuljahr erneut am GADSA abgelegt werden. Alle wichtigen Informationen dazu erhalten interessierte Schülerinnen und Schüler der Q1 und Q2 sowie ihre Eltern am 19. Oktober ab 18.00 in Raum 024. Die Anmeldung sowie ein Infoflyer sind angehängt. Ansprechpartner sind Herr Kurtenbach, Frau Radicke und Frau Suer.

JuniorAkademie

Zwei Wochen kurz vor den Osterferien kam Frau Zablewski in den Unterricht und informierte uns jeweils über die 10 tägige JuniorAkademie NRW (JuAk) in Ostbevern und Jülich in den Sommerferien. Dabei handelt es sich um ein besonderes Förderprogramm für Schüler und Schülerinnen der 8. und 9. Klassen, wobei jedes Gymnasium und jede Gesamtschule zwei Lernende nominieren darf. An beiden Standorten gab es jeweils drei Kursthemen auf deutsch oder englisch, die von Psychologie über Nanotechnologie zu “Investigating the physical universe” reichen.

Direkt interessiert, haben wir uns auf der Website der JuniorAkademie weiter informiert und uns postalisch für einen Kurs angemeldet. Ein paar Wochen später erreichte uns ein Bestätigungsbrief, dass wir in dem Kurs “Investigating the physical universe” angenommen worden sind.

Ab sofort folgte eine Anmeldung im Forum, bei dem wir einige Informationen zu unserem Kurs erhielten. Das Forum war der erste Kontakt zu unseren Lehrenden und anderen Teilnehmenden. Auch teilte man uns mit, dass wir ein 80-minütiges KüA (Kursübergreifendes Angebot) für den gesamten Standort vorbereiten sollten. Das Thema für das eigene KüA kann von Sport, Spielen oder Erster Hilfe, etc. handeln. Des Weiteren sollten wir eine zum Kurs passende Präsentation vorbereiten und als Vorbereitung konnten wir mehrere online Sitzungen der QMUL (Queen Mary University of London) über Partikelphysik zuschauen.

Im Kurs lernten wir über Newtons Gesetze und wie wir diese verwenden können, um die Bewegung von Objekten vorauszusagen, Logarithmen, wissenschaftliches Programmieren in Python und die wissenschaftliche Methode. Unterrichtet wurden wir von Nick Dey und Felix Bennemann.

Ein typischer Tag an der JuniorAkademie sieht wie folgt aus:

Von 6:30 bis 7:00 Uhr wurde ein freiwilliges Sportprogramm angeboten, das zumeist aus Ballspielen wie Basketball oder Zombieball bestand. Danach gab es von 7:30 bis 8:20 Frühstück im Schloss Loburg. Anschließend mussten alle Teilnehmer um 8:30 in der Aula anwesend sein. Dort bekamen wir Informationen über unsere KüAs und Sportprogramm über den jeweiligen Tag. Danach gab es einen dreieinhalbstündigen Kursblock. Später gab es von 12:30 bis 13:45 Uhr Mittagessen – ebenfalls in der Loburg. Die Essensauswahl war breit gewählt. Daraufhin gab es von 14:00 bis 15:30 Mittagssport oder Chor, der in den ersten zwei Tagen verpflichtend für alle Teilnehmer war. Nach dem Mittagssport gab es eine halbstündige Pause. Von 16:00 bis 18:00 Uhr gab es dann den letzten Kursblock. Nachfolgend gab es von 18:00 bis 19:00 Uhr Zeit zum Abendessen und der Abend wurde mit zwei KüA-Schienen (19:10-20:20, 20:30-21:40) ausgeklungen.

Insgesamt war die JuniorAkademie eine großartige Erfahrung. Neben interessanten Themen und interessenfördernden Lehrenden konnte man neue Freundschaften knüpfen und einzigartige zehn Tage zusammen verbringen.

Diesen Bericht haben Ivailo und Laura verfasst. Die Ergebnisse der JuniorAkademie könnt ihr unter folgendem LINK einsehen.

Eine spannende Woche voller Mathematik

Im Schuljahr 2022/23 fand die mathematische Sommerakademie vom 29.05 – 04.06.2023 in Kranenburg statt, an der ich aufgrund der erfolgreichen Teilnahme am Dortmunder Mathematikwettbewerb teilnehmen durfte. In dieser Woche lernte ich sehr viel Neues über das Thema Mathe und traf zudem auf sehr viele gleichgesinnte Leute.

Der Tag startete immer mit einem Frühstücksbuffet, was meiner Meinung nach, die beste Mahlzeit am Tag war. Danach fing auch schon direkt der Unterricht an, doch manche Leute nahmen davor noch an einem Programm namens Energizer teil. Ich fand es komisch, da es sich wortwörtlich so angehört hat, als würden sie den Teufel beschwören, dennoch war es auch irgendwie lustig, den Teilnehmern zuschauen, während sie um Bäume tanzten.

Wir hatten immer drei Stunden Unterricht pro Tag, welche in zwei Einheiten aufgeteilt wurden. Selbstverständlich machten wir in den drei Stunden nur Mathe. Ich als Schülerin der 7. Klasse habe z.B. vieles über Binomische Formeln, den Kathetensatz, den Zentri-Peripheriewinkelsatz, den Sehnenwinkelsatz, die Divergenz und Konvergenz von Reihen, das Lamp lighting Problem, den Satz des Phytagoras und über weitere mathematische Themen gelernt, die besonders beim Lösen von den Aufgaben des Mathewettbewerbs helfen. Nach dem Unterricht gab es immer Mittagessen (was ich nicht immer mochte) und danach starteten die Nachmittagsprogramme. Es gab sehr viele verschiedene Angebote, z.B. Chor, Mathespiele, Programmieren, Hacken, Stratego, Häkeln, Fußball und vieles mehr. Ich nahm meistens an Stratego (ein sehr cooles strategisches Gruppenspiel) und Schach teil, da mich diese am meisten ansprachen. Außerdem gab es auch verschiedene Wettbewerbe, an denen man teilnehmen konnte, wie z.B. an einem Hacking-, Fußball-, Frisbee- oder an einem Schachwettbewerb. Ich selber nahm nur am Schachwettbewerb teil, obwohl ich es selber noch nicht sehr lange spielte. Dort gewann ich leider nur den 2. Platz, dennoch fand ich das Spiel sehr cool. Die letzte Besonderheit war am Samstag, da an diesem Tag der bunte Abend stattfand. Es wurden dort viele lustige Videos gezeigt, die während der Zeit gedreht wurden, Spiele wurden gespielt, Gewinner von Wettbewerben verkündet und sogar der Veranstalter Robin wurde entführt (natürlich nicht in echt).

Im Ganzen betrachtet fand ich die Akademie sehr spannend und werde mich auf alle Fälle anstrengen, damit ich nächstes Jahr erneut teilnehmen kann!

Lisa Rapprich, Klasse 7e (jetzt 8e)

ProsA Präsentationsabend

Am 14.6.2023 stellten sechs Schülerinnen und ein Schüler der Jahrgangsstufe 6 ihre selbstständig erarbeiteten Präsentationen vor. Sie haben eigenständig seit den Osterferien an einem selbstgewählten Thema gearbeitet – begleitet von einer wöchentlichen Doppelstunde, in der Recherche, Aufbau eines Vortrages, Präsentationstechniken etc. erarbeitet wurden.

Dafür gingen sie im Drehtürmodell aus ihrem regulären Unterricht heraus und arbeiteten den verpassten Unterrichtsstoff nach. Vielfältige interessante Themen sind bearbeitet worden. So ging es um das Leben auf dem Mars, das menschliche Nervensystem, Gladiatoren, Springreiten, Regenwald, Olympische Sommerspiele und die Frauenfußball WM.

Die Schülerinnen und der Schüler haben tolle Vorträge gehalten, die das Publikum begeisterten. Zusätzlich haben sie zu ihren Themen Expertentische ausgestellt, an denen alle in der Pause ins Gespräch kommen konnten. Insgesamt war es ein sehr gelungener Abend!

Naturwissenschaft bewegt

Zur Steigerung der Motivation für Naturwissenschaften in der Mittelstufe wurden vom 16. bis zum 27.01.2023 etwa 30 Exponate der MINIPhänomenta im Pädagogischen Zentrum (PZ) des Gymnasiums an der Schweizer Allee (GADSA) ausgestellt.  Dank der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung konnten zahlreiche Schülerinnen und Schüler experimentieren. 

Laut und bewegt, war es in den letzten zwei Wochen im PZ. Ein besonderes Highlight für Schülerinnen und Schüler, aber auch für Lehrkräfte der Naturwissenschaften am Gymnasium war in den letzten Wochen die Durchführung der Miniphänomenta. Die Miniphänomenta besteht aus vielen Experimentierstationen, an denen die Schülerinnen und Schüler naturwissenschaftliche und technische Phänomene erleben und kooperativ erforschen können. Es geht hierbei vor allem um die elementare Erfahrung mit naturwissenschaftlichen Phänomenen.

Jenni Koulis und Sara Henke, Lehrerinnen in den sogenannten MINT-Fächern, haben eine Fortbildung zur MINIPhänomenta besucht und waren direkt Feuer und Flamme:  “Deswegen haben wir die Ausstellung an das GADSA geholt”.  Warum? Folgende Erklärung auf der Homepage der MINIPhänomenta bringt es für sie  auf den Punkt:

„Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, die durch Simulation, Informationsflut und Zeitmangel geprägt ist. Das eigene unmittelbare Erleben, das Ausprobieren und altersgemäße Forschen finden immer weniger Raum. In der Folge verkümmert die Fähigkeit, selbständig zu erkunden, Hypothesen zu entwickeln und kreative Lösungen zu finden. Genau diese Kompetenzen werden aber für eine zukunftsfähige Gesellschaft gebraucht.” (https://miniphaenomenta.de/dieidee.html)

Die frei zugänglichen Experimentierstationen, an denen naturwissenschaftliche und technische Phänomene von Kindern erlebt und dann kooperativ geklärt werden, kommen nicht einfach so. “Die ganze Aktion der Ausleihe und des Nachbaus sind gesponsert von der Wilhelm Else Heraeus Stiftung”, so Sara Henke, “und kostete uns somit keinen Cent”. 

Dank dieser Hilfe besuchten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 9 die gelieferten Stationen innerhalb ihrer naturwissenschaftlichen Unterrichtsstunden und konnten damit selbstständig experimentieren.

“Die Miniphänomenta war ein voller Erfolg”, so der Schulleiter und Chemielehrer Heiko Hörmeyer, “nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Lehrkräfte, die begeistert waren, wie kreativ und engagiert die Schülerschaft bei ihren Projekten waren. Die Miniphänomenta ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie eine Schule die Motivation und Begeisterung ihrer Schüler für das Lernen fördern kann. Es zeigt, dass durch die Schaffung von Gelegenheiten für Schülerinnen und Schüler, ihr eigenes Lernen und ihre eigene Forschung zu steuern und zu fördern, sie motivierter und engagierter werden.”

Mit 27 interessierten Schülerinnen und Schülern aus der Jahrgangsstufe 8 und 9 gestalten die beiden Lehrerinnen dann noch den “Nachbautag”.

Eine Station hatten sie schon bei der Fortbildung gebaut. Unter der Anleitung von geschultem Personal der Miniphänomenta wurden noch neun Stationen nachgebaut, die am GADSA verbleiben werden, so dass in Zukunft an 10 Stationen am GADSA experimentiert und geforscht werden kann.

Ausbildung Fremdsprachenkorrespondent/in

Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 bis Q1können neben der Schule zusätzlich eine Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten / zur Fremdsprachenkorrespondentin absolvieren. Am Montag, den 28.11.2022 wird Frau Prussas zum GADSA kommen und durch die entsprechenden Jahrgänge gehen, um ihr Programm vorzustellen. Wir sehen dies als eine große Chance an, um Schülerinnen und Schüler noch weiter zu fördern. Sie erhalten im besten Fall eine anerkannte Berufsausbildung neben der Schule.

Im angehängten Flyer findet ihr weitere Informationen:

Am 05.12.2022 wird es um 18 Uhr einen digitalen Info-Abend für die Eltern und Erziehungsberechtigten geben.