Auschwitz: ein Reisbericht

Freundlich begrüßt uns die Mitarbeiterin des jüdischen Museums in Oswiecim, zu Deutsch Auschwitz. Sie wird uns in einer Stadtführung all die Orte zeigen, die in Oswiecim noch heute an das ehemals zahlreiche jüdische Leben in der Stadt erinnern.
Früher, erzählt sie, seien 60% der Bevölkerung hier jüdisch gewesen. Heute lebt gerade mal noch eine einzige Jüdin im Ort. Von den zahlreichen Synagogen Oswiecims steht ebenfalls nur noch eine. Und das auch nur, weil sie im Krieg zwischenzeitlich als Waffenlager genutzt wurde. Eine schreckliche Bilanz, deren Gründe wir am nächsten Tag zu sehen bekommen sollten.

Die zwei Kilometer zwischen dem Hotel und dem Stammlager Auschwitz I legen wir am nächsten Morgen in einer halben Stunde Fußweg zurück. Stimmung und Atmosphäre sind jetzt bereits deutlich gedrückter als noch am Vortag. Wenn man die Stadt und die Menschen entlang des Weges so betrachtet, dann ist es nur schwer vorstellbar, dass man schon im nächsten Atemzug den Ort erblickt, an dem mehr als 60.000 Menschen in nur fünf Jahren auf schreckliche Weise ermordet wurden. Nach einer Taschenkontrolle und der Vorstellung unserer Guides beginnt unsere Führung.
Den Eingang zum Stammlager erreicht man durch einen langen Tunnel, in dem die Namen der Opfer von Auschwitz verlesen werden. Das beklemmende Gefühl, das sich hier gleich zu Beginn einstellt, wird uns auch über das Ende der Führung hinaus an diesem Wochenende noch begleiten. Zum Auftakt der Führung durchschreitet man das berüchtigte Tor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“, links und rechts davon Stacheldraht und Wachtürme.

Unweigerlich kommen dabei Gefängnisassoziationen auf. Sicher ist, dieser Gedanke, Auschwitz sei etwas Gefängnisartiges, wird nicht einmal die ersten Momente der Führung überdauern. Seien es die Geschichten der einzelnen Opfer, die die Nazis aus ihrem angestammten Leben rissen, seien es die Berge von Haaren, Schuhen oder Koffern, die sich in einer der zahlreichen Ausstellungen links und rechts an den Wänden auftürmen, sei es der Haufen leerer Zyklon B-Dosen, deren Inhalt die Menschen vergiftete und qualvoll sterben ließ, sei es der Gang durch die Gaskammer von Auschwitz I oder der Blick in den Zellentrakt des Gestapo-Blocks; in jedem Block des Lagers, an jeder Ecke und in jedem Winkel wird deutlich: dieser Ort war kein Gefängnis, kein Ort, um Menschen zu bestrafen und einzusperren. Es war ein Ort um Menschen in ihrer Würde, ihrer Existenz auszumerzen und zu vernichten.

Diese Erkenntnis, ob sie vor dem Tag schon da war oder nicht, begleitet uns auch am nächsten Morgen, als wir den anderen, weitaus größeren Teil Auschwitz, das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, betreten. In der Nacht hat es geschneit und der Schnee bedeckt die Fläche des Lagers mehrere Zentimeter hoch. Der für deutsche Augen gar ungewöhnliche Anblick solcher Schneemengen kann aber über die Dimensionen des Lagerkomplexes nicht hinwegtäuschen. Soweit das Auge reicht erstrecken sich Baracken, Zäune und Stacheldraht. Wir beschauen an diesem
Vormittag beide Seiten des nach Männern und Frauen getrennten Geländes. Die Baracken, die wir von innen sehen, geben uns ein ähnliches Bild des Lageralltags wie am Tag zuvor bereits das Stammlager. Ein menschenwürdiges Leben in einer praktisch unbeheizten Backsteinbaracke mit nichts als Holz und Stroh zum Schlafen (und das auch nur im besten Falle) – völlig unmöglich. Nach der Besichtigung der Ruinen von zwei der vier Krematorien des Lagers, deren gigantisches Ausmaß nur schwer zu begreifen ist, und einem Gang durch die sogenannte Sauna, in der Häftlinge registriert, ihrer Kleidung beraubt, geschoren und schließlich mit notdürftiger Lagerkleidung bekleidet auf die Bereiche des Lagers verteilt wurden, machen wir uns auf den Rückweg zum Eingang. Entsprechend der schieren Größe des Lagers dauert der Rückweg eine ganze Weile und führt uns immer entlang der Rampe, an der sich damals für die ankommenden Opfer des Vernichtungslagers entschied, ob sie sofort zu den Krematorien gebracht und ermordet oder für Arbeitszwecke im Lager untergebracht würden.

Nachdem wir als Gruppe von Auschwitz, diesem Ort schrecklichster Verbrechen, mit einer kleinen Zeremonie und einer Gedenkminute Abschied genommen haben, fahren wir mit dem Bus nach Krakow. Die Stimmung im Bus liegt dabei irgendwo zwischen völliger Erschöpfung und stiller Bedrücktheit. Erst die Ankunft in Krakau mit seiner pittoresken Altstadt bringt die meisten von uns auf etwas andere Gedanken. Am nächsten Tag werden wir hier drei unterschiedliche Stadtführungen besuchen können, die uns ins jüdische Viertel Krakaus und anschließend entweder in die Altstadt, das ehemalige Krakauer Ghetto oder das KZ Plaszow, das vielen aus Spielbergs Schindlers Liste bekannt sein dürfte führen. Am Nachmittag treffen wir im Galicia Jewish Museum Monika Goldwasser. Als Zeitzeugin erzählt sie uns ihre Geschichte, die Geschichte wie sie den Holocaust überlebte, indem sie in die Obhut eines Krakauer Klosters kam, kurz bevor ihre Eltern von den Nationalsozialisten ermordet wurden.

Eher zufällig fanden sich damals Adoptiveltern, die sie aufnahmen. Von ihrer Herkunft erfuhr Frau Goldwasser erst viel später durch ihre Adoptivmutter und nach eigener intensiver Recherche. Sie erzähle ihre Geschichte, da es auf die jungen Menschen ankomme, Gräuel und Schandtaten in ihren schlimmsten Auswüchsen mit aller Kraft zu verhindern, sagt sie uns am Ende unseres gemeinsamen Gespräches.

Der Abend endet mit einem gemeinsamen Essen im Klezmer Hois, einem traditionellen jüdischen Restaurant, begleitet von einer Musikgruppe, die mit Geige, Akkordeon und Bass eine schöne Atmosphäre verbreiten. Als wir spät am Abend die Rückreise antreten, begleiten uns jede Menge Gedanken, unschätzbar wertvolle Erfahrungen, tiefe Eindrücke und trotz des Grauens und des Leids von Auschwitz neben Zweifeln und Trauer auch Hoffnung und Zuversicht darin, dass man aus all diesen Impressionen die Kraft schöpfen kann, Würde und Menschlichkeit zu verteidigen.

  • FyFi

Italienischaustausch

Der erste Teil des Bergamo Austauschs ist schon vorbei! Die Deutschen und die Italiener hatten zusammen eine Zeit zusammen, in der sie Münster, Dortmund und manche auch Köln besichtigten und sehr schöne Projektarbeitsergebnisse zum Thema „Fake News“ erstellten.

Leider ging die Woche schnell um, doch im Mai geht’s endlich wieder weiter mit dem Besuch der Deutschen in Italien!

Rebecca, EF

Bonjour Lille!

Du bist in Klasse 10? Du reist gerne und möchtest neue Eindrücke und Freundschaften in Europa sammeln? Wir haben da was für dich: Mit Erasmus+ nach Frankreich in das Land von Genuss, Mode und Kultur! Mit dem Erasmus+ Austauschprogramm mit unserer Parnterschule in Lille in Nordfrankreich, dem Lycée Frédéric Ozanam, ist das und noch mehr möglich! Tauche ein in die Französische Lebensart und tausche kulturelle Eindrücke aus. So gewinnst du nicht nur unersetzbare Erfahrungen, sondern vermutlich auch neue Freunde in einer schönen Ecke der Welt!

Interssieret? Super: Hier einmal die wichtigsten Eckdaten:

Wann (+ ggf. Tage der Wochenenden davor/danach):

  • In Lille: 12.01. – 18.01.2026
  • In Dortmund: 02.03. – 08.03.

Für Wen?: Lernende der 10. Klassen, ihr müsst KEIN Französich gewählt haben. Denn die Haupt-Projektsprache ist Englisch. Wichtig: natürlich gibt es auch Chance, euer Französich zu üben!

Wir freuen uns auf eure Anmeldung: Die Abgabe des Anmeldezettels erfolgt im Erasmus-Büro (beim Erasmus-Team – Raum 173) oder per Mail an Erasmus@gadsa-edu.de Das Anmeldeformular kannst du direkt hier aufrufen:

Weitere Kontaktpersonen: Frau Gerdtz und Herr Düsterloh

Portugal Austausch

27.04.2025

Am Sonntag sind wir in Lagoa angekommen und sofort in die Obhut unserer Gastfamilien übergeben worden. Danach hat ein Großteil unsere Austauschgruppe sich dazu entschieden, etwas miteinander zu unternehmen, wobei wir auf einen professionellen Fotografen aus Amsterdam getroffen sind. Darauf folgte ein gemeinsames Abendessen und ein Strandbesuch

28.04.2025

Am Montag gab es eine Begrüßung in der Schule. Während der Präsentation, von einem der portugiesischen Lehrer, fiel dann der Strom aus, weswegen wir den Rest des Tages Freizeit hatten. Dabei wurde unsere Gruppe aufgeteilt und einer unserer Schüler musste zum Rettungsschwimmer werden. Es gab weder Wasser, noch Strom oder Empfang. Am Abend um 22 Uhr ging das Licht wieder an.

29.04.2025

Am Dienstag sind wir den Seven hanging Valleys Trail entlang gewandert und hatten danach ein gemeinsames Mittagessen, mit den Schülern*innen, sowie den Lehrern*innen. Darauf folgend haben wir ein 3D Museum besucht und wurden dann in unsere Freizeit entlassen.

30.04.2025

Am Mittwoch sind wir in der portugiesischen Schule mit unseren Präsentationen gestartet. Danach hatten wir eine Tour durch portugiesische Salzmienen und hatten danach Freizeit.

01.05.2025

Am Donnerstag ist in Portugal auch ein Feiertag gewesen, deshalb hat sich die Mehrheit der deutschen Schüler dazu entschieden hat, zu Slide&Splash zu gehen, einem Wasserpark. Außerdem haben sich viele Schüler*innen auch dazu entschieden, gegen Abend sich bei einer Portugiesischen Schülerinnen zu treffen.

02.05.2025

Am Freitag wurden dann die Präsentationen beendet und  vorgestellt. Danach hatten wir Freizeit und ein Teil der Schüler*innen ist Bowlen gegangen und der andere Teil ist in eine Shopping Mall gegangen.

03.05.2025

Am Samstag ging es um 6 Uhr Morgens, dann zum Flughafen und wieder nach Deutschland.

Erasmus+Bericht zum Austausch: Lagoa (Portugal) -Dortmund

Vom 23. bis 28. März 2025 durften wir im Rahmen des Erasmus+-Programms eine Schülergruppe aus Lagoa, Portugal, an unserer Schule willkommen heißen. Die Woche war geprägt von kulturellem Austausch, gemeinsamen Aktivitäten und intensiver Projektarbeit.

Nach der Ankunft unserer portugiesischen Gäste am Sonntagabend starteten wir am Montag mit interaktiven Kennenlernspielen wie Flag-Football, um das Eis zu brechen. Im Anschluss unternahmen wir eine gemeinsame Wanderung zum Phoenix-See, die bei strahlendem Frühlingswetter allen Teilnehmenden Freude bereitete.

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der Bildung und des Sports. Vormittags besichtigten wir die DASA Arbeitswelt Ausstellung, wo alle Teilnehmenden spannende Einblicke in die Arbeitswelt der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erhielten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgte ein Highlight für die Fußballfans: eine Führung durch das Deutsche Fußballmuseum mit seinen interaktiven Ausstellungen und Erinnerungsstücken der deutschen Fußballgeschichte.

Der Mittwoch war der Projektarbeit gewidmet. Unter dem aktuellen Thema „Fake News and European Citizenship“ arbeiteten die internationalen Gruppen engagiert an verschiedenen Aspekten der Medienbildung und europäischen Identität. Unsere portugiesischen Gäste erhielten zudem eine Schulführung, um einen Einblick in den deutschen Schulalltag zu gewinnen.

Am Donnerstag erkundeten wir gemeinsam die Stadt durch ein „Stadtrallye“-Projekt, bei dem die gemischten Teams verschiedene Aufgaben in der Innenstadt lösen mussten. Dieser Tag der Stadtexploration endete mit einem festlichen gemeinsamen Abendessen in der L’Osteria am Friedensplatz, wo wir in entspannter Atmosphäre die Erlebnisse der Woche Revue passieren ließen.

Den Abschluss des Austauschs bildete am Freitag die Präsentation der Projektergebnisse. Die Lernenden stellten ihre kreativen Lösungsansätze zum Thema Fake News vor und zeigten, wie europäische Bürgerschaft im digitalen Zeitalter gelebt werden kann. Mit einem herzlichen Abschied und der Vorfreude auf ein Wiedersehen beim Gegenbesuch in Portugal endete eine Woche voller wertvoller Erfahrungen und neuer Freundschaften.

Der Austausch im Rahmen des Erasmus+-Programms hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig internationale Begegnungen für die Förderung des europäischen Gedankens und des interkulturellen Verständnisses sind.

Gedenkstättenfahrt

Henryk Mandelbaum war einer der wenigen, denen die Flucht aus Auschwitz gelang. Als Arbeiter in den Krematorien, welche die in den Gaskammern ermordeten Opfer im Industrie-Takt zu Asche verwandelten, entsprang er dem unmittelbaren Tod durch Vergasung. Dort gelang es ihm außerdem, heimlich die Zivilkleidung eines Opfers zu stehlen. Als gegen Ende des Krieges die Häftlinge in grausamen Todesmärschen in westlichere Lager verlegt wurden, brach er in eben jener Zivilkleidung aus. Er wurde später zu einem bedeutenden Zeitzeugen, der einen erheblichen Beitrag bei der Aufarbeitung der NS-Zeit leistete.

Das ist nur eines von vielen bewegenden Schicksalen, über die wir viel lernen durften. Wir, einige Lernende der Q1 und Q2 des Gymnasiums an der Schweizer Allee, die an der diesjährigen, fünftägigen Gedenkstättenfahrt teilnehmen durften, hatten die Möglichkeit, die Grausamkeiten des NS-Regimes so nah wie es wohl heutzutage möglich ist, zu erfahren. Die für viele wohl beeindruckendste Erfahrung war dabei die Geschichte der Zeitzeugin Stefania Wernik (Foto), die 1944 in Auschwitz-Birkenau geboren wurde. Gerade weil Zeitzeugen immer seltener werden, sind wir dankbar, dass sich Frau Wernik die Zeit genommen hat, uns diesen besonders dunklen Abschnitt der Vergangenheit nahbarer zu machen. Genauso überwältigend waren die Besuche des Stammlagers Auschwitz, sowie des Konzentrations- uns Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau 2.

Natürlich ist es unmöglich, die Erfahrungen der Inhaftierten auch nur annähernd in ihrer vollen Brutalität darzustellen, aber schon in den Ruinen eines Ortes zu stehen, an dem hunderttausende Menschen ermordet wurden, war eine lehrreiche Erfahrung. Solche Gräueltaten dürfen nie wieder irgendwo passieren. Um das zu gewährleisten, ist eine solche Auseinandersetzung, wie es durch diese Fahrt geschehen ist, nötig.

Obwohl es schwierig war, blicken wir deshalb mit einem Gefühl der Dankbarkeit zurück.

Artikel von Henri und Anton

Praktikum in Dublin

Mit Erasmus+ zum Praktikum nach Dublin

Erstmals konnten in diesem Schuljahr fünf Schülerinnen und ein Schüler der Einführungsphase ihr Betriebspraktikum in Dublin absolvieren. Sie erhielten dafür eine finanzielle Förderung durch EU-Mittel aus dem Erasmus+ Programm. Um die Organisation der Praktika und Unterkünfte vor Ort zu ermöglichen, kooperierten wir mit Internships Ireland. Herr Dörstelmann und Herr Kurtenbach begleiteten die Teilnehmenden bei ihrem Aufenthalt in der Hauptstadt der grünen Insel.

In den zwei Wochen in Dublin konnten die Praktikantinnen und der Praktikant vielfältige Einblicke in das Alltagsleben in Dublin gewinnen und ihre Sprachfertigkeiten verbessern. Sie waren in Gastfamilien untergebracht, mussten selbständig mit Bus und Bahn zu ihrem Arbeitsplatz gelangen, und arbeiteten in verschiedenen Läden des NCBI (National Council for the Blind of Ireland), mit unterschiedlichsten Kolleginnen und Kollegen und Kundinnen und Kunden. 

Neben der Arbeit blieb genug Freizeit, um Dublin zu erkunden. Am freien Wochenende in der Mitte besuchten sie gemeinsam mit ihren Lehrern das Trinity College, inklusive der Library, wo das “Book of Kells” und der weltberühmte “Long Room” zu bewundern waren. Auch ein Ausflug zur Küste war möglich, zur Halbinsel Howth nördlich von Dublin.

Aus Sicht einer Schülerin:

Ich fand es sehr cool, das Praktikum in Irland, Dublin machen zu können. Ich habe dies als Möglichkeit gesehen, mein Englisch nochmal zu verbessern und neue Fachbegriffe kennenzulernen. Ich habe das Praktikum auch als Chance gesehen, die anderen ein bisschen besser kennenzulernen. Da wir in Gastfamilien gelebt haben, ging das sehr gut. 

Das Praktikum hat uns auch herausgefordert, denn wir mussten den Weg zu unserer Praktikumsstelle selbst herausfinden – und das in einem fremden Land mit einer komplett anderen Sprache. Das Praktikum selbst habe ich in einem ‘charity shop‘ gemacht. Es war ein kleiner Second-Hand-Laden, hauptsächlich für Anziehsachen. In dem Laden habe ich dann von 09:30 Uhr bis 17:00 tatkräftig mitgeholfen. Meine Aufgaben waren z.B. ’steaming‘ ( eine Art Bügeln), Klamotten aussortieren, die Preise an Kleidung heften und diese dann einsortieren, aufräumen und natürlich Kunden bedienen. Einmal habe ich das Schaufenster neu gemacht, was viel schwieriger ist, als es aussieht. 

Nach der Arbeit haben ich und die anderen, mit denen ich zusammen gewohnt habe, Dublin erkundet. Wir sind z.B. in die Stadt gefahren oder sind in der Nähe wandern gegangen, haben uns Häfen angeguckt oder haben zuhause zusammen einen Film geschaut oder haben gelesen. In den zwei Wochen hat sich mein Englisch wieder verbessert und ich habe neue Freunde kennengelernt, sowohl aus meiner Gastfamilie als auch Teenager, die dort wohnen. Obwohl ich die Arbeit sehr hart fand, war es trotzdem eine sehr schöne Zeit und ich würde jedem empfehlen, dieses Angebot anzunehmen, wenn es die Möglichkeit dazu gibt.