Bericht von Schülerinnen und Schülern des Religionskurses aus der Q1
Am 9. November unternahm der Religionskurs der Q1 von Frau Borgmann-Leschke einen bedeutsamen Exkurs zum Opernhaus, um gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Thomas Westphal und dem Vorsitzenden des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe und Zwi Rappoport, Vorstand der jüdischen Kultusgemeinde Dortmund, sowie anderen Teilnehmenden an die Opfer der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 zu gedenken. Dieser Gedenktag jährt sich in diesem Jahr zum 85. Mal.
In diesem Jahr erhielt die Veranstaltung eine besondere Bedeutung aufgrund der verstärkten Präsenz des Themas Antisemitismus in der Öffentlichkeit, seitdem die Terrorgruppe ,,Hamas” am 7. Oktober Israel angegriffen hat.
Während des Gedenkens im Opernhaus betonten Redner die Wichtigkeit, Antisemitismus zu bekämpfen und sicherzustellen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Zudem wurde hervorgehoben, dass es inmitten des aktuellen Konfliktes entscheidend ist, nicht alle Palästinenser mit der Hamas gleichzusetzen und dass die Hoffnung darin besteht, mit allen friedlich zusammenzuleben.
Auch außerhalb von Dortmund wird im Rahmen vieler anderer Veranstaltungen (wie in der Alten Synagoge Essen) an die Opfer der Reichspogromnacht erinnert und die Bedeutung dieses Gedenktages wird durch die aktuellen Ereignisse weiter verstärkt. Der Besuch des Opernhauses diente nicht nur dem Gedenken an die Vergangenheit, sondern auch dem Aufruf zu einem gemeinsamen Einsatz für eine friedliche und tolerante Zukunft.
Endlich war es soweit: Nach langem Warten erhielten die Schülerinnen und Schüler ihre Delf-Diplome. Bereits im Juni hatten sie an den mündlichen und schriftlichen Prüfungen teilgenommen. Die mündlichen Prüfungen fanden in Bochum statt und wurden von frankophonen Prüferinnen und Prüfern abgenommen. Die schriftlichen Prüfungen wurden an unserer Schule durchgeführt.
Die Prüfungen fanden auf allen 4 Niveaus statt (A1, A2, B1, B2) und umfassten die Kompetenzen Lesen, Hören, Sprechen und Schreiben. Im Herbst erhielten die Prüflinge bereits die Bestätigung, dass sie bestanden hatten. Nun wurden ihnen endlich auch die offiziellen Urkunden aus Frankreich überreicht.
Die feierliche Überreichung fand am Montag statt und wurde vom stellvertretenden Schulleiter Herrn Bauernfeind und der Delf-Koordinatorin Frau Joka durchgeführt. Stolz nahmen die knapp 30 Schülerinnen und Schüler ihre Diplome entgegen, die ihnen nun den Nachweis ihrer Französischkenntnisse auch außerhalb der Schule bescheinigen.
Die Delf-Diplome sind eine Anerkennung für die harte Arbeit und das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Sie können stolz auf ihre Leistung sein. Félicitation!
Der Rohbau steht – und das Richtfest lässt nicht mehr lange auf sich warten. Musste die Stadt in letzter Zeit viel Kritik einstecken, gibt es in Aplerbeck nur Lob.
Es hatte etwas Surreales: Da marschierte ein ganzes Orchester von Schülerinnen und Schülern, mit Musikinstrumenten und gut behelmt, durch eine Lücke im Bauzaun. Das Ziel war der Rohbau des neuen Anbaus an das Gymnasium an der Schweizer Allee (GADSA). Die Arbeiter hatten gerade ihre Schicht beendet, da erklang aus einem Raum im Erdgeschoss, der später einmal einer der neuen Musikräume werden soll, das „Steigerlied“ – die Bergbau-Hymne, die einst im Ruhrgebiet an jeder Ecke zu hören war.
Der Mitschnitt vom Konzert des Schulorchesters im Neubau
Richtfest Mitte Oktober 2023 Diesmal wurde sie für den Anbau gespielt, der durchaus eine Überraschung parat hat – und zwar eine überaus positive. „Es ist alles perfekt“, sagt Heiko Hörmeyer, Schulleiter des GADSA. „Wir liegen sogar vor dem Zeitplan. Mitte Oktober 2023 wird das Richtfest sein. Ende Dezember war ursprünglich geplant.“ Im Sommer 2024 soll das Gebäude dann offiziell zur Verfügung stehen. Um schon einmal ein Gefühl für das neue Gebäude zu bekommen, „gibt es heute ein Rohbau-Konzert in einem der zukünftigen Musikräume“, so Hörmeyer.
Der Richtkranz fliegt über den Neubau vom GADSA
Bei all den positiven Nachrichten und der guten Stimmung bleibt nur eine Frage: Kann der Neubau die wachsenden Schülerzahlen tatsächlich auffangen – oder wird er bei seiner Fertigstellung bereits wieder zu klein sein? „Wir freuen uns über viele Anmeldungen. Das ist auch ein bisschen die Rückmeldung dafür, dass wir einen sehr guten Job hier machen“, sagt Heiko Hörmeyer. Und auch mit dem Platz sollte es im nächsten Anmeldejahr kein Problem geben. Eine Warteliste für künftige Schüler gebe es derzeit nicht. „Wir gehen davon aus, dass wir alle, die sich anmelden, auch nehmen können.“ Der Schulleiter fügt jedoch hinzu: „Die Stadt sagt, dass es 2025 viele werden.“
Derzeit besuchen 1.285 Schüler das Gymnasium in Aplerbeck. Der neue Anbau ermögliche im Wesentlichen eine bessere Verteilung der Schüler. Durch die Umstellung auf G9 komme künftig ein weiterer Jahrgang hinzu. Das wären dann rund 180 Schüler zusätzlich. „Mehr nicht. Wir sind sechszügig und bleiben sechszügig“, sagt der Schulleiter. Mehr würde räumlich trotz Anbau gar nicht passen.
Der Anbau ist passgenau konzipiert
Also ist der Anbau passgenau konzipiert? „Ja. Wir hatten ja in der ersten Planungsphase noch G8. Dann, während der Planung, kam G9. Da hat die Stadt sehr schnell reagiert und das Gebäude um ein Stockwerk aufgestockt“, erklärt Heiko Hörmeyer. „Die Zusammenarbeit mit allen beteiligten Stadtämtern läuft richtig gut.“ Es seien alle pädagogischen Anforderungen der Schule in die Planung eingeflossen. „Wir haben jetzt ganz viele Bereiche für freieres Arbeiten.“ Für den GADSA-Schulleiter wird es indes kein neues Büro geben. Das jetzige wird saniert, wie auch der Rest des bestehenden Schulgebäudes. Das Schulorchester „hatte unterdessen fertig“, das Steigerlied war gespielt und so schoben die Musikerinnen und Musiker wieder ab von der Baustelle – mit allen Musikinstrumenten und Helmen im Gepäck.
Am Dienstag, den 17. Oktober, haben Felix, Knut, Andrej K., Noah, Matti, Leon, Matteo, Fabian, Phileas, Emil, Moritz, Robin, Rouven, Erik und Andrej S. das GADSA bei den Stadtmeisterschaften im Fußball in der ältesten Wettkampfklasse der Jungen (2005-2007) vertreten. Gespielt wurde dabei bei bestem Wetter und Bedingungen im Goystadion in Hörde. Im ersten Spiel des Turniers trat die Mannschaft gegen die Hauptschule ausScharnhorst an und lieferte eine beeindruckende Leistung ab. Mit einem souveränen 7:0-Sieg starteten sie das Turnier mit einem Paukenschlag.
Der mitgereiste Sportlehrer Aaron Bartmann war begeistert von der Spielfreude und dem Teamgeist der Jungs. Im zweiten Spiel traf das Team auf das Helene-Lange Gymnasium und somit auf einen ebenbürtigen Konkurrenten. Das Spiel war hart umkämpft, und am Ende mussten sich die Spieler mit einer knappen 1:0-Niederlage gegen den späteren Gruppensieger geschlagen geben. Trotz des Rückschlags in diesem Spiel gaben die Jungs nicht auf, bewiesen ihren Kampfgeist und brachten Ball in mehreren hochkarätigen Chancen einfach nicht über die Linie. Im dritten und letzten Spiel, in dem es nun leider nur noch um Platz 2 in der Gruppe ging, trafen sie auf das IKG. Diesmal jedoch behaupteten sich die Spieler des Gymnasiums an der Schweizer Allee und sicherten sich einen verdienten 2:1-Sieg. Dieser Sieg reichte leider nicht zur Qualifikation für das Halbfinale. Die Vorfreude auf das nächste Jahr ist bereits spürbar. Das GADSA wird zweifellos erneut sein Bestes geben, um im nächsten Jahr bei den Fußball Stadtmeisterschaften noch erfolgreicher abzuschneiden.
Die Stadt Dortmund hat erneut die „Bike to School“- Challenge ins Leben gerufen. Es geht darum, dass alle Lernenden und Lehrenden möglichst viel mit dem Fahrrad zur Schule fahren und dabei Punkte sammeln. Die Aktion läuft bis zum 01.10.23 Für die drei besten Schulen gibt es neben den Umwelt-, und Gesundheitsaspekten wieder den Eiswagen als Gewinn zu erradeln. Da wir im letzten Jahr gewonnen haben, hoffen wir, dass wir es wieder schaffen, viele für die Aktion zu begeistern!
Herzlichen Glückwunsch zu den bestandenen DELF-Prüfungen Wir gratulieren den ca. 30 Schülerinnen und Schülern, die Ende des letzten Schuljahres an den DELF-Prüfungen teilgenommen haben. Sie alle haben ihre Prüfung, die sie auf einem der vier Niveaus (A1,A2,B1,B2) gemacht haben, bestanden. Félicitations! Nähere Informationen und Anmeldungen für die Teilnahme in diesem Schuljahr werden nach den Herbstferien verteilt. Wir freuen uns schon jetzt auf euch und eure Teilnahme.
In der letzten Woche vor den Sommerferien standen drei Termine bezüglich des Abijahrgangs 2023 an. Los ging es mit dem Abiturgottesdienst, auf dem die Abiturientia verabschiedet wurden. Es berichtet Nina:
Da das Abimotto dieses Jahr „Abivegas – 12 Jahre Glücksspiel“ lautet, war uns von Anfang an klar, dass wir den Gottesdienst als Planungsteam zum Thema „Glück“ gestalten möchten. Die Planungen begannen schon vor einem knappen Jahr zum Beginn der Qualifikationsphase 2. Jakob Weyergraf kam auf die tolle Idee, mit allen Absolvierenden, die Lust aufs Singen haben, einen Chor für den Gottesdienst zu gründen. Die Proben dafür begannen nach den Herbstferien und beruhten zu Beginn nicht nur auf Kirchenliedern, die eingeübt wurden. Zunächst spezialisierten wir uns auf Weihnachtslieder und sangen für die Abikasse mehrfach auf dem Weihnachtsmarkt. Danach begannen ab März wöchentliche, intensive Probe mit der Hilfe von Norbert Staschik, dem Kirchenmusiker der Georgsgemeinde. Viele Teilnehmende hatten noch nie wirklich professionell gesungen, das hörte man am Anfang auch. Jedoch waren unsere Leistungen beim Abigottesdienst hervorragend und das ganze Üben hatte sich definitiv gelohnt. Musik, Liederauswahlen und Texte haben wir uns alle selbst überlebt und so den Gottesdienst für unsere Stufe personalisiert. Daher war der Gottesdienst „Wege zum Glück“ für uns und viele andere Gäste, die uns auch in der Abizeit begleitet haben, sehr emotional und dies wurde auch durch das Abschlusslied „You’ll never walk alone“, gesungen vom Abichor, nicht besser und die eine oder andere Träne wurde vergossen.
Am 15. Juni fand im Konzerthaus Dortmund die feierliche Zeugnisvergabe für die Abiturientia des GADSA statt. Unter dem Motto „Abi Vegas – 12 Jahre Glücksspiel“ wurde die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten.
Die Lernenden betraten das festlich gestaltete Konzerthaus und die Atmosphäre war von Aufregung und Vorfreude erfüllt, denn das Motto versprach einen unterhaltsamen Vormittag voller Überraschungen.
Der erste Höhepunkt war eine kleine Video-Erinnerung an die Berlinfahrt der Stufe. Danach folgte die Rede des Schulleiters Heiko Hörmeyer, die auf eine einzigartige Art und Weise präsentiert wurde. Durch einen Zufallsgenerator wurde ausgewählt, welche Rede er halten würde. Er zeigte den gesammelten Absolvierenden auf, dass Glück nicht nur ein zentrales Thema in Las Vegas, sondern generell sei. Mithilfe von Danny Ocean aus dem Film “Ocean’s Eleven” gab er Hinweise, wie es zu erreichen sei.
Die Zeugnisvergabe selbst wurde zu einer spektakulären Las Vegas Show. Es gab Tanz- und Musikdarbietungen, die die Stimmung weiter befeuerten. Besonders beeindruckend waren die Zaubertricks von Herrn Deck, der gemeinsam mit Herrn Tillmans für eine faszinierende Performance sorgte. Nicht nur wurden Illusionen mit Herrn Schöttler präsentiert, sondern auch ein echter Tiger verblüffte das Publikum.
Trotz der aufregenden Show standen die Abiturientia im Mittelpunkt des Geschehens. Sie betraten nacheinander die große Bühne und erhielten dort ihre wohlverdienten Zeugnisse. An ihre Schulzeit erinnerten die Stufensprecherinnen und der Stufensprecher in einer Rede. Am Ende des feierlichen Moments schworen 109 Absolvierende gemeinsam als Chor, dass sie niemals ganz alleine gehen werden. Der berührende Song „You’ll Never Walk Alone“ untermalte diesen feierlichen Augenblick und brachte die Gemeinschaft der Abschlussklasse noch einmal besonders zum Ausdruck.
Den Abschluss der Veranstaltungen bildete der Abiball am 17.06., ich einer der Fredenbaumhallen wurde mit knapp 500 Gästen gefeiert. Nach dem feierlichen Einzug der Abiturientia standen Reden, Spiele und musikalische Aufführungen auf dem Programm, bevor die Aftershowparty begann, die noch lief, als die Sonne schon längst wieder aufgegangen war.
Eine Woche mit feierlichen Veranstaltungen, unterhaltsamem Programm, tollen Reden, musikalischen Leckerbissen und natürlich voller gemeinsamer Erinnerungen und Emotionen fand damit den Abschluss. Nun heißt es Abschied nehmen, wir wünschen allen Absolvierenden viel Glück und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen – dann aber als ehemalige Lernende des GADSA!
Vielen Dank für die Fotos des Beitrags an Jeanette Miksch, Falk Bankner und Uwe Grützner (fotosruhrgebiet).
2023 – das Jahr, in dem wir die 60-jährige Unterzeichnung des Élysée-Vertrages feiern, hat das Gymnasium an der Schweizer Allee als Europaschule zum Anlass genommen, um Europa einen Monat lang zu feiern.
Zum Abschluss dieser Feierlichkeiten durfte die Fachschaft Französisch den Mainzer Politologen Ingo Espenschied begrüßen. Mit seiner DOKULIVE Veranstaltung « 60 Jahre Élysée-Vertrag » im Kinoformat erzählte der Experte auf spannende und erkenntnisreiche Weise die außergewöhnliche Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen. Das DOKULIVE Format ist dabei ein von Herrn Espenschied entwickeltes innovatives Genre im Bereich der politischen Bildung.
Über 150 Schülerinnen und Schüler verfolgten interessiert dem Vortrag aus freier Erzählung mit unterschiedlichen Medien wie Fotos, Animationen, Karikaturen, Zeitzeugeninterviews und originalen Wochenschauberichten. Anschließend beantwortete Ingo Espenschied die Fragen der begeisterten Schülerinnen und Schüler.
Wir bedanken uns bei Ingo Espenschied für den spannenden Vortrag und hoffen, ihn bald wieder an unserer Schule begrüßen zu dürfen!