Informationen zum neuen Schulplaner für das Schuljahr 2020/21 können Sie folgendem Dokument entnehmen.
Autor: Melina Gerdtz
Gustav bei Instagram

Hallo meine Lieben,
ich bin es, Gustav, euer Schulgeist! In den letzten Wochen und Monaten war so wenig in unserer Schule los, dass ich die Zeit genutzt habe, um unser Internetkabel der Schule anzuzapfen. Naja, wenn man das überhaupt Kabel nennen kann…
Es hat aber geklappt und ab sofort habe ich im Keller vom GADSA Internet. Mein altes Modem brauchte ich auch gar nicht mehr. Herr Deck und Herr Müller haben mir hier einen PC mit Internetzugang eingerichtet und versprochen, dass auch ich bald ans Glasfasernetz angeschlossen werden.
Warum ich euch das erzähle? Ich habe direkt mal den Facebook und Instagram Account der Schule gekapert und halte euch ab sofort auf diesen Kanälen auf dem Laufenden. Es gibt Neuigkeiten aus dem Schulleben, Eindrücke und Fotos aus dem GADSA und natürlich auch weitere Informationen!
Jetzt ist ja Sachlichkeit nicht unbedingt meine Stärke, daher kommentiere ich das Ganze natürlich auch…
Das was jetzt kommt, wollte ich schon immer mal sagen: Folgt mir auf Instagram und Facebook!
Facebookprofil
Instagramprofil
Wirtschaft in der Corona-Krise
Durch die Coronakrise durchleben momentan viele Menschen eine besondere Zeit. Bis jetzt kann noch keiner wissen, wann sich Situation wieder normalisieren wird und wann das Virus besiegt wird. Deutlich ist ebenfalls, dass vor allem die Wirtschaft noch einige Zeit mit den Folgen der Krise zu kämpfen haben wird. Über genau diese Folgen und die allgemeine Situation in einzelnen Unternehmen haben wir uns mit unseren Sozialwissenschaften-Kurs beschäftigt. Um hier mit Experten sprechen zu können, haben wir uns entschieden, eine öffentliche Debatte mit unseren Bildungspartnern durchzuführen und haben hierzu verschiedene Gäste eingeladen.
Teilgenommen haben Katja Stemmermann, Ausbilderin bei REWE Dortmund, Thomas Spies, Ausbildungsleiter bei Bayer AG Bergkamen und Dirk Vohwinkel, Leiter der Ausbildungsberatung der IHK zu Dortmund.
In dem Gespräch wurden die Folgen für die Unternehmen thematisiert und die Unternehmensvertreter berichteten aus ihrem Alltag und stellten sich den Fragen von uns Schülerinnen und Schülern.
In dem Gespräch wurde klar, dass Auszubildende in einigen Betrieben ebenfalls deutliche Probleme haben. Ihnen wird teilweise nur noch ein “Homeschooling” angeboten und der Aufenthalt in den normalen Institutionen ist teilweise eingeschränkt. Jedoch hat uns jeder der einzelnen Gäste deutlich gemacht, dass es in ihrem größten Interesse liegt, den Auszubildenden dennoch die bestmögliche Erfahrung während ihrer Ausbildung mit zu geben. Es wird sich vermehrt dafür eingesetzt, dass die Auszubildenden doch noch möglichst viel Zeit in dem Betrieb verbringen und sie ihrer Ausbildung nur mit ein paar einschränkungen weiterhin genießen können. Natürlich ist das in verschiedenen Unternehmen unterschiedlich gut möglich.
Die Gäste gingen allesamt auf unsere Fragen ein, zeigten Interesse an dem was wir sagten und gaben uns einen Eindruck in dem momentanen Alltag ihres Arbeitsleben.
Vielen Dank auch an Emil Pieper, der wunderbar diese Debatte moderierte.
(Text: Raik Thore Lange, Q1)
Ideeller Wert der Stipendien steht im Fokus
Das Interview wurde von Herrn Töpel von der FH Dortmund durchgeführt.
Fabian Bohl ist seit 2017 Ansprechpartner für die Oberstufe des Gymnasiums an der Schweizer Allee in allen Fragen zu Stipendien. Wir haben mit ihm darüber gesprochen, welche Bedeutung das GADSA dem Thema Stipendien zumisst und mit welchen Anliegen Schüler*innen in seine Sprechstunden kommen.
Herr Bohl, wie findet am GADSA Stipendienberatung statt?
Einmal im Schuljahr findet eine Informationsveranstaltung der Studienstiftung des deutschen Volkes statt, bei der zwei Botschafter interessierte Schülerinnen und Schüler der Q1 und Q2 informieren – einer der beiden hat bei uns sein Abitur gemacht. Sie machen den Schüler*innen klar, dass es beim Stipendium nicht nur um eine materielle, sondern auch um eine ideelle Förderung geht, dass man ein Netzwerk aufbaut, über den Tellerrand blickt. Ich selbst werden bei den Stufenversammlungen als Ansprechpartner für Stipendien eingeführt und biete eine Sprechstunde an; meine Kollegin Frau Zablewski berät in der Unterstufe zum Thema Schülerakademien.
Liegt der Stipendienarbeit am GADSA eine bestimmte Philosophie zugrunde?
Unser Konzept ist „Fördern und Fordern“: Wir fordern von den potenziellen Stipendiat*innen einerseits gewisse Leistungen, andererseits fördern wir aber auch gesellschaftliches Engagement und die Motivation, sich fortzubilden. Engagierte junge Leute verdienen Anerkennung, auch das kann ein Stipendium leisten. Zudem fördern wir speziell auch Schüler*innen mit Migrationshintergrund; wir haben ganz tolle Schüler*innen beispielsweise aus Syrien, die binnen kürzester Zeit Deutsch gelernt haben und sich durch Texte von Kant und Hobbes arbeiten; Stipendien sind hier ein Baustein für gelebte Integration.
Wie werden die Angebote bei den Schüler*innen angenommen und mit welcher Motivation kommen sie in ihre Beratungen?
Es ist uns gelungen, bei den Schüler*innen eine gewisse thematische Sensibilität zu entwickeln, immer mehr sprechen mich von sich aus an. Tatsächlich sind sie sehr am ideellen Wert der Stipendien interessiert, vor allem an den sozialen Aspekten: Sie möchten sich mit Gleichgesinnten austauschen, Lerngruppen bilden. Wir überlegen dann, welches Stipendium das richtige ist. Aber ich möchte das auch nicht idealisieren: Es sind junge Leute, die aktuell noch zu Hause leben und die natürlich auch für die materielle Förderung dankbar sein werden, wenn sie beispielsweise ein Studium aufnehmen.
Beraten Sie auch Schüler*innen, für die das Themen Bildungsaufstieg eine besondere Relevanz hat?
In jedem Fall. Wir nehmen dann vor allem Stipendien in den Blick, die sich an jene richten, die beispielsweise familiär über nicht so viel Geld verfügen. Wir achten dann auch darauf, das Thema diskret zu behandeln. Neben der finanziellen Förderung geht es auch hier darum, den Schülerinnen und Schülern Anerkennung zuteil werden zu lassen. Im Übrigen kommt es regelmäßig auch zu
Synergien mit dem TalentScouting – ich stehe über unseren Studien- und Berufswahlkoordinator Matthias Labs im Austausch mit TalentScout Sonja Hunscha.
Gibt es – themenunabhängig – bestimmte Schüler*innen, die Ihnen besonders im Hinterkopf geblieben sind?
Ich hatte einen Schüler mit Migrationshintergrund, der sich um ein Stipendium bei einer Privatuni beworben hat. Ich weiß nicht, wie viele Nachmittage wir zusammengesessen haben. Wir sind tief in die Biographie des Schülers eingetaucht und haben überlegt, welche Vorteile, Alleinstellungsmerkmale und Charakteristika er aufgrund seiner persönlichen Geschichte mitbringt. Er war unglaublich engagiert und hat am Ende auch das Stipendium bekommen. Auch für uns als Fördernde ist es in diesen Situationen schön zu sehen, dass unsere Arbeit ankommt und dass wir Wertschätzung und Dankbarkeit zurückbekommen.
Haben Sie im Kontext der Beratung bestimmte Themen, die Sie in der Zukunft einführen bzw. ausbauen möchten?
Ein Dauerthema bleibt es, das Thema Stipendien in den Köpfen der Schüler*innen zu verankern. Schön wäre es, wenn wir neben der Studienstiftung Botschafter weitere Stipendienwerke mit Botschaftern an die Schule holen könnten – allerdings sind wir zur Neutralität verpflichtet und müssten im politischen und konfessionellen Bereich das gesamte Spektrum abdecken, was schwierig ist. Schließlich denke ich über digitale Lösungen nach, die es Kolleg*innen beispielsweise ermöglicht, geeignete Kandidat*innen in strukturierte Listen einzutragen. Auch in der Beratung gewinnen digitale Formate an Bedeutung, zumal seit Beginn der Corona-Krise. Hier ist noch viel möglich!

ProsA, Stipendien

Koordination der Erprobungsstufe, stellvertretende Klassenleitung 6D
Sommerkonzert
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,
heute wäre der Termin unseres Schulkonzert gewesen und wir hätten uns sehr gefreut, Euch heute Abend in unserem PZ begrüßen zu können. Da wir nicht persönlich für Euch da sein können, hat das Schulorchester keinen Aufwand gescheut, wenigsten einen kleinen Freudengruß von dem diesjährigen Jubilar Ludwig van Beethoven aufzunehmen. Viele Orchestermitglieder haben dazu Aufnahmen eingesendet, die Herr Reichertz dann zu einem virtuellen Orchester zusammengefügt hat.
Wir hoffen Euch bald wieder persönlich begrüßen zu dürfen,
Euer Schulorchester
Stufenversammlung virtuell
Am Mittwoch, den 13.05.20, wurde die komplette Jahrgangsstufe 9 von der Koordination für Berufliche Orientierung in einer Videokonferenz über die Durchführung des Betriebspraktikums informiert. Obwohl mehr als 110 Personen gleichzeitig in dem Meeting waren, verlief diese Konferenz sehr erfolgreich, was vor allem an der tollen Disziplin der Schülerinnen und Schülern lag. Super, wie gut ihr das gemacht habt!
Viel Erfolg bei der Praktikumsplatzsuche!
Eure StuBos
Rudi – Kolkrabe oder Krähe?
Zunächste möchten wir unseren Schülerinnen Stella und Diana nochmal herzlich danken, dass sie in bester Absicht Rudi gerettet und uns mit ihrem Artikel und den Fotos erfreut haben. Den Bericht über die Rettungsaktion von Rudi haben natürlich auch unsere Biologielehrer/innen gesehen und einige der Lehrer/innen haben daraufhin diesen Text verfasst:
Liebe Naturliebhaber des GADSA,
der Artikel unserer Schülerinnen Stella und Diana über den geretteten Jungvogel Rudi, hat uns als Biofachschaft veranlasst, nochmal genauer hinzuschauen.
Rabe oder Krähe, wie unterscheidet man so etwas eigentlich genau?
Ein Jungtier im Straßengraben, was ist da eigentlich gerade los, hier in der Schweizer Allee?
Die Familie der Rabenvögel (Corvidae) umfasst die Gattung Corvus, in welcher man große Tiere Raben und kleine Tiere Krähen nennt. Raben und Krähen sind also keine taxonomischen Einteilungen und gehören derselben Gattung an. Der Kolkrabe (Corvus corax) ist der größte Vertreter dieser Gattung mit einer Körperlänge von 54 bis 67 cm und einer Flügelspannweite von 120 bis 150 cm. Er ist durch seine Größe, den klotzigen Schnabel, die gesträubten, zottigen Kehlfedern, das keilförmige Schwanzende und die tiefe, bezeichnende Stimme von den übrigen Rabenvögeln zu unterscheiden.
So einen großen Rabenvogel sieht man nicht alle Tage, aber durchaus auch mal in Dortmund. Im ornithologischen Bericht 2019 wurden in unserer Stadt im Bereich Niederhofen/Höchsten 20 Exemplare gesichtet.
Weitaus häufiger kommt die Saatkrähe (Corvus frugilegus) vor. 2019 wurden 427 Tiere in Dortmund gesichtet und allein davon 130 in der Schweizer Allee. Die schwarzen Scharen seht ihr immer in den Bäumen direkt neben unserer Schule sitzen. Vielleicht gehört auch unser Rudi dazu?
Bei einigen Vögeln glänzt das Gefieder metallisch in einem bestimmten Farbton. Bei der Saatkrähe ist es leicht rötlich/metallisch, beim Kolkraben schimmert es leicht grün bis blauviolett und bei der Rabenkrähe (Corvus corone) eher bläulich/metallisch. Im letzten Jahr wurden 3573 Rabenkrähen in unserer Stadt gesichtet, ca. 500 davon in Lanstrop.
4 bis 6 Eier legt das Weibchen im März/April. Nach rund 20 Tagen schlüpfen die Jungvögel. Im April/Mai fliegen die Jungvögel das erste Mal aus. Das sind dann oft Momente, wo die Jungtiere völlig fertig und scheinbar apathisch irgendwo auf dem Boden gefunden werden. Meist ist es dann das richtige Verhalten die Tiere dort sitzen zu lassen. Denn sie werden dort von ihren Elterntieren weiter gefüttert und berappeln sich nach einer Erholungspause wieder. Die Jungvögel verweilen oft zwei bis drei Jahre bei ihren Eltern. Frei lebende Raben werden bis zu 20 Jahre alt.
Solltet ihr Spaß daran gefunden haben, mit uns mal genauer hinzuschauen, so geht doch einfach mal raus und beobachtet die Natur um Euch herum ganz genau. Anregungen hierzu findet ihr auch auf folgenden Websites:
Viele Grüße aus eurer Biologiefachschaft
Rettung von Rudi
Eine kleine Geschichte erreichte uns von unseren Abiturientinnen Stella und Diana…
Als wir gestern unsere Abi-Pullover in der Schule abholen konnten, ist Stella ein Vogel im Straßengraben aufgefallen. Wir haben ihn uns angeschaut und vermutet, dass er angefahren wurde. Da ich ja auf einem Bauernhof wohne und es hier dementsprechend viel Platz, viele Tiere und auch eine Menge Menschen mit Erfahrung gibt, habe ich den Kleinen dann mit nach Hause genommen.
Nach einiger Recherche ist der Kolkrabe nun ca. drei Wochen alt, bildet gerade sein Gefieder aus und verliert den Flaum und kann noch nicht richtig stehen und fliegen; das ist aber alles normal für sein Alter.
Er muss wohl aus dem Nest gefallen sein, hat sich aber von seinem Schock schon gut erholt. Er ist schon ziemlich handzahm geworden, freut sich wenn man ihn ruft und reißt hungrig den Schnabel auf. Sobald er fliegen kann, werden wir ihn natürlich auswildern.
Ach übrigens – der Kolkrabe hört auf den Namen Rudi!