Reiseblog 6er

Tag 1: Montag, 15.09.

Edertal

Los ging es heute im strömenden Regen, angekommen am Talhof, begrüßte uns die Sonne. Aufgeregt wurden die Zimmer bezogen und das weitläufige Gelände erkundet. Die Jungen zog es schnell auf die Fußballwiese, aber Vorsicht: Ziegen, Hühner, Gänse und Katzen laufen einem hier über den Weg!

Am Nachmittag wurden die Helme ausgepackt und die ersten Reiterfahrungen konnten gesammelt werden.

Morgen geht es weiter, über den Talhof hinaus.

Möhnesee

Die Klassen 6B, 6E und 6F sind nach kurzer und entspannter Busfahrt gesund und munter am Möhnesee angekommen. Die Zimmer sind bezogen, das erste Essen ist verputzt und die Umgebung wurde erkundet.

Wir sind gespannt und freuen uns auf das, was noch kommt.

Tag 2: Dienstag, 16.09.

Edertal

Wachwerden auf dem Hof, das heißt vor dem eigenen Wecker den Hahn krähen hören. Um 7.00 Uhr morgens ging es gleich weiter: morgendliches Joggen, Fußball. Warmwerden für die nächste Reitrunde nach dem Frühstück, diesmal auch mit größerer Beteiligung der Jungen. Antje, Viktor, Nele, Doris, Nina und Sambuca ließen sich geduldig reiten, ein erstes Traben wurde erfolgreich erprobt.

Anschließend erkundeten wir auf der Reviertour die Natur der näheren Umgebung. Wohin fließt die Eder oder wie lange leben Bienen? Warum verschwanden auf dem Talhof Hühner? Diese Fragen erklärte uns unser Guide, ein Jäger, bei Wind und manchmal auch etwas Regen.

Nach dem Mittagessen fuhren wir eine Stunde mit dem Planwagen. Wieder am Talhof angekommen, wurde das doch noch sonnige Wetter unterschiedlich genutzt: Ponys zum Grasen spazieren führen, spielen, schaukeln, ausruhen, …  und noch eine Halbzeit BVB schauen.

Möhnesee

Das Wetter hat gehalten, die meisten Floße haben es auch. Es wurde fleißig gebaut und natürlich auch ausprobiert. Auch wenn der ein oder andere Fuß nass geworden ist, konnten viele stolze Floßkapitäne die eigens gebauten Wasserfahrzeuge ans andere Ufer befördern.

Abends wurde beim gemütlichen Grillen auf den Tag zurück geblickt.

Mittwoch: 17.09.

Edertal

Die große Tour zum Edersee stand heute auf dem Programm. Nach dem Frühstück ging es gleich mit dem Bus zum Schloss, von wo aus wir eine tolle Aussicht über den Edersee genießen konnten. Zu Fuß ging es runter zum Anleger der „Edersee Star“ zu einer kleinen Schiffstour über den See entlang der Staumauer. Auf dem Schiff begeisterte die „Minititanic“, auf der man selbst das Steuer in die Hand nehmen konnte.

Vor dem Wildpark wartete ein weiterer toller Spielplatz, dessen Wippe fast für die gesamte Klasse Platz und Spaß bot. Anschließend wurden die Tiere im Park ausreichend gefüttert und gestreichelt. Am beeindruckendsten war die Greifvogelschau, bei der man tief in Deckung gehen musste, um Geiern und anderen Greifvögeln ausweichen zu können. Und doch lernte die 6D, warum diese Tiere „Greifvögel“ genannt werden… eine Mütze wird wohl für immer irgendwo im Gelände des Edersees verschollen bleiben.

Mit Grillen und Stockbrot wurde der ereignisreiche Tag beendet.

Möhnesee

Noch zielsicherer als Robin Hood zu seinen besten Zeiten zeigten sich die geschickten Bogenschützen vom Gadsa am auf ihrer Klassenfahrt am Möhnesee. Voll ins Schwarze hat hier auch die Küche der Jugendherberge getroffen. Döner mit alles ohne scharf war ein Volltreffer.

Donnerstag: 18.09.

Edertal

Am letzten Tag vor der Abfahrt und nach dem Frühstück ging es zum letzten Mal auf die Pferde.

Danach nahmen wir den Bus nach Fritzlar. Es ging entlang der vielen alten Fachwerkhäuser und mittelalterlichen Gassen, das letzte Taschengeld konnte in diversen Läden für das ein oder andere Souvenir oder Eis ausgegeben werden. Im Grauen Turm lernten wir einiges über die Strafen im Mittelalter.

Am Abend wurde zum Abschluss nochmal kräftig getanzt. DJ Rauhouze erfüllte Musikwünsche, so dass die Tanzfläche bebte.

Möhnesee

Beim Hüttenbau wurden heute die schönsten Bauwerke errichtet, die jeden Architekturpreis gewinnen könnten. In Kleingruppen wurde ein ganzes Dorf errichtet. Wir könnten also noch eine Woche dranhängen und in den Hütten wohnen, freuen uns aber auch schon wieder auf die Heimat.

Bis Morgen!

Reiseblog Winterberg

Tag 1: Montag, 09.09. Anreise

Für kurze Zeit gab es ein Verkehrschaos am Gymnasium an der Schweizer Allee, denn sechs sechste Klassen und die 9E trafen sich um 9 Uhr zur Abfahrt für ihre Klassenfahrten. Für die 6 A-F standen vier Busse bereit, die die Klassen in knapp zwei Stunden ins Sauerland nach Winterberg brachten.

Vor Ort in der Jugendherberge versperrten die gestapelten Koffer vom GADSA fast den Eingangsbereich, da die Klassen noch kurz warten mussten, bis sie auf ihre Zimmer konnten. Nach dem Mittagessen konnten dann aber alle Koffer ausgepackt, Betten bezogen und Schränke eingeräumt werden. Das Nachmittagsprogramm war eine Mischung aus Teamspielen, Sportangeboten auf einem großen Rasenplatz und freier Spiel- und Bewegungszeit. Vom Regen zu Beginn ließen sich die Klassen die gute Stimmung nicht vermiesen, allerdings waren einige ganz schön nass und mussten sich vorm Abendessen umziehen oder duschen.

Werwolf, Tischtennis, Fußball, Uno konnten abends gespielt werden oder ganz entspannt auf den Zimmern gequatscht oder gelesen werden. Um 21 Uhr mussten alle auf ihren Zimmern sein und um 21.30 Uhr hieß es „Licht aus und Ruhe auf den Zimmern“. Denn morgen startet das Programm mit den Teamern und alle müssen ausgeschlafen sein!

Tag 2: Dienstag, 10.09. Teambuilding

Nicht alle Zimmer schafften es bis 7 Uhr die Nachtruhe einzuhalten, viel zu aufgeregt waren die Kinder am ersten Morgen in Winterberg. Etwas unausgeschlafen, aber umso pünktlicher trudelten die Zimmergruppen im Frühstückssaal ein, wo ein leckeres Buffet auf sie wartete.

Nach dem Zähneputzen ging es zur Himmelsleiter. Baumstämme, die in immer größer werdenden Abständen waagerecht wie eine Leiter an Stahlseilen befestigt sind, mussten erklettert werden. Jeweils vier Kinder starteten gleichzeitig und mussten sich gegenseitig stützen, hochziehen und unterstützen. Dabei wurden sie von anderen Kletternden aus ihrer Klasse gesichert. Auch wenn die Wartezeiten recht lang waren, arbeitete die Gruppe toll zusammen und ging verantwortungsvoll und mutig mit der Aufgabe um.

Die Spinat-Frischkäse-Pfannkuchen zu Mittag konnten nicht alle jungen Hotelgäste überzeugen, aber das Salatbuffet und das Obst sorgten dafür, dass alle gesättigt in den Nachmittag starten konnten. Mit den Teamern wurden verschieden Spiele gespielt und Aufgaben durchgeführt, bei denen die Klasse als Team zusammenarbeiten musste, um erfolgreich zu sein. Dabei wurde der Kahle Asten erwandert, die Sicht hätte besser sein können, aber immerhin blieb es heute trocken.

Am Abend gab es wieder verschiedene Angebote, dieses Mal wurde unter anderem auch Verstecken-Fangen gespielt, eine Talentshow veranstaltet und die erste Halbzeit vom Spiel Niederlande gegen Deutschland geschaut. Dann ging es müde ins Bett, vielleicht bleibt es morgen Früh etwas länger still in der Jugendherberge.

Tag 3: Mittwoch, 11.09. Hariette und GPS-Suche

Deutlich länger blieb es heute Morgen ruhig auf den Fluren der Jugendherberge in Winterberg. Die Müdigkeit hat nach und nach nicht nur die Schülerinnen und Schüler sondern auch die Lehrkräfte erwischt. Zum Glück sorgten Brötchen, Nuss-Nougat-Creme und Kakao für reichlich Energie, denn das Programm am dritten Tag war wieder abwechslungsreich und anstrengend.

Los ging es heute Morgen mit weiteren Spielen und Aufgaben, die als Team gelöst werden mussten. Eine tragende Rolle spielte dabei ein Plastik-Hühnchen, das unser Teamer Emil mit seinem wunderbaren niederländischen Akzent Hariette getauft hatte. Das gerupfte Huhn musste heimlich gestohlen werden, ohne dabei von Emil erwischt zu werden oder zum Beispiel aus einem Vulkan gerettet werden. Alle Aufgaben gelangen nur, wenn die Klasse gemeinsam Lösungen sammelte, ausprobierte und durchführte.

Nach einer kurzen Mittagspause und reichlich Tortellini mit Käsesauce ging es dann auf eine GPS-Tour. Mit Navigationsgeräten, die die Himmelsrichtung und die Entfernung zu eingegebenen Koordinaten anzeigten, mussten verschiedene Wegpunkte abgeklappert werden. An diesen Stellen gab es kleine Rätsel oder versteckte Informationen, die zum nächsten Wegpunkt führten. Auch eine alte Bekannte ließ sich auf der Wanderung mal wieder blicken: Die Sonne. Es blieb allerdings ein kurzes Wiedersehen.

Am Abend öffneten die Türen der Disco. Es wurde getanzt, gegrölt und gehüpft. Verschwitzt und heiser ging es ins Bett. Gute Nacht uns bis morgen!

Tag 4: Donnerstag, 12.09. Bogenschießen und Klettern

Heute trennten wir die Klasse, denn beim Klettern und Bogenschießen wären die Wartezeiten sonst zu lang. Eine Hälfte führte jeweils das Programm durch, die andere Hälfte spielte Fußball oder Spiele im Haus.

Am bisher kältesten Tag kletterten wir heute Morgen an der Wand der Jugendherberge, gesichert durch unsere Teamer, fast bis aufs Dach des Gebäudes. Gemeinsam wurden die Gurte angelegt, die Sicherheitkontrollen durchgeführt und Mut zugeredet. Und alle Kids überwanden dann wirklich ihre Grenzen und trauten sich in die Höhe. Das Schönste dabei: Am höchsten Punkt konnte man sich einfach in die “Seile setzen“ und wie Spiderman die Wand wieder runter gleiten. Strahlende und stolze Gesichter saßen deswegen beim Mittagessen.

Am Nachmittag beim Bogenschießen war es sehr wichtig, die Sicherheitsregeln einzuhalten und konzentriert und verantwortungsvoll mit dem Pfeil und Bogen umzugehen, denn sonst kann es ganz schön gefährlich werden. Aus einigen Metern Entfernung wurde zunächst, nach einer Einweisung, um die Technik auszuprobieren, frei auf Zielscheiben geschossen. Mit jedem Schuss klappte es besser und der innere gelbe Kreis wurde einige Male getroffen. Danach war es die Aufgabe, aufgeblasene Luftballons als Team kaputt zu schießen. Da am Ende der Zeit kein Ballon mehr aufgeblasen war, konnte man sagen, dass die Klasse super gezielt und geschossen hat.

Bevor es zum Abendessen ging und das Abendprogramm begann, trafen sich alle Klassen auf der großen Fußballwiese, um mit der Drohne von Herrn Bartmann dieses tolle Abschlussvideo zu drehen. Schaut selbst:

Eine tolle Woche neigt sich dem Ende. Morgen geht es nach dem Frühstück zurück. Viele glückliche und müde Kids und Lehrkräfte freuen sich auf ihr Zuhause. Bis morgen!

Reiseblog Dänemark

Fjerritslev, Dänemark Austausch 2024

Sonntag, 03.03.24

Um 7.25 Uhr ging es vom Dortmunder Hauptbahnhof los: ca. 795 Kilometer mit dem Zug nach Fjerritslev: Dortmund-Hamburg, Hamburg-Kolding, Kolding-Fredericia (na ja, einen Anschluss haben wir dann doch verpasst), Fredericia – Aalborg. Ab dort dann weiter mit dem Bus nach Fjerritslev. Um 19.30 Uhr wurden wir dann herzlich in der Jugendherberge begrüßt und auf einer Tour durch das Gymnasium (eine Schule mit nur ca. 300 Schülerinnen und Schülern) konnten erste Eindrücke von unserem Zielort gesammelt werden.

Montag, 04.03.24

Auf den Spuren der Wikinger führte uns unser erster Tag nach Aalborg mit Zwischenstopp am Gräberfeld Lindholm Høje, ein Denkmal der jüngeren Eisenzeit und Wikingerzeit. Dieses Gräberfeld wurde vom Jahr 400 n.Chr. bis zum Jahr 1000 verwendet, die vielen Steinsetzungen beim Gräberfeld markieren fast 700 Brandgräber. In Aalborg ging es bei Sonnenschein, aber frischem Wind durch die Altstadt mit seinen kleinen Gassen und farbenfrohen Häuschen. Ein gemeinsames Abendessen nach typisch dänischer Art ließ den Tag ausklingen.

Dienstag, 05.03.24

Heute vertieften wir unsere Sprachkenntnisse in Dänisch, um die Schule zu erkunden. Wo und was ist: “Ved en ting, som motiverer jer”?

Eine kurze Einführung in die Geschichte der Wikinger ermöglichte einen Einblick in ihr Leben und ihre Einflüsse. In Gruppen werden nun folgende Aspekte weiter in den nächsten Tagen bearbeitet: Nordische Mythologie, Ernährung/Essen und Wikinger in Film und Fernsehen.

Am Abend wurde heute italienisch gekocht, wer dann noch Power hatte, nutzte die verschiedenen Sportmöglichkeiten.

Mittwoch, 06.03.24

Auf den Spuren der Wikinger ging es heute nach Jelling zur Geburtsurkunde Dänemarks, wo König Harald Blauzahn im 10. Jahrhundert den “Taufstein Dänemarks” in einen Runenstein einmeißeln ließ. Nach diesem König wurde übrigens auch die Bluetooth-Technologie benannt.

Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen und anschließendem Spieleabend mit dänischen Schülerinnen und Schülern.

Donnerstag, 07.03.24

Nach den Eindrücken von gestern wurde heute die Arbeit an den Projekten fortgeführt. Weiter ging es mit Unterricht – Sport und Deutsch standen auf dem Stundenplan. Am Nachmittag beobachteten wir, bei schönstem Wetter, am Strand von Thorup, wie die Fischerboote an Land gezogen werden. Außerdem hatten wir die Gelegenheit, die Seerettungswache zu besichtigen.

Freitag, 08.03.24

Am letzten Tag in der Schule wurden die fertigen Projekte präsentiert – selbstgebackenes Wikingerbrot und selbstgemachte Butter zum Probieren, eine Kochshow, Talkshow zu Hollywoods Wikingerverfilmungen “Drachen zähmen leicht gemacht” und der Stammbaum der nordischen Gottheiten. Es gab auch noch einen Geburtstagskuchen und ein dänisches Geburtstagsständchen für unser Geburtstagskind!

Anschließend fuhren wir mit dem Bus nach Aggersborg zur größten und ältesten Ringburg der Wikingerzeit Dänemarks. Die Umrisse ließen sich jdeoch leider nur erahnen, denn das gesamte Areal war in Nebel gehüllt. Zurück in der Schule konnten aber Wikingerspiele im schönsten Sonnenschein gespielt werden. Heute Abend wird es dann nach einem letzten gemeinsamen Pizzaessen, Koffer packen heißen, denn morgen früh geht es wieder zurück nach Dortmund.

Reiseblogs Q2

Unsere Q2 ist auf „Studienfahrt Europa“. Von zwei der Zielen berichten Lernende täglich von ihren Erlebnissen. Aus Brüssel berichtet Carolin, aus Berlin Tara-Maria, Thilo, Oskar und Lena.

Brüssel Tag 1: Montag, 04.09.2023

Brüssel

Mit 20 Minuten Verspätung startete die Reisegruppe nach Brüssel ihre Reise im Reisebus. Unser Busfahrer “Paul” war motiviert und humorvoll und machte die doch etwas längere Fahrt deutlich ertragbarer.

Unsere erste und einzige Station für den heutigen Tag war das ARD/WDR Studio in Brüssel, wo wir den Korrespondenten Holger Beckmann und die Korrespondentin Katharina Schmidt trafen und einiges über ihren Beruf erfahren haben. Danach wurde uns vom Producer Niklas das Studio gezeigt, wo wir unsere Teleprompter-Künste ausprobieren konnten. Dann ging es in Richtung Hotel, allerdings nur sehr schleppend, da der Verkehr in Brüssel weder schnell, noch geordnet abläuft. Für eine Strecke von 3km benötigten wir ca. 90 min, wie eine Doppelstunde Mathe – ätzend…

Als wir voller Freude am Hotel ankamen, haben wir alle unsere Zimmer bezogen und sind direkt los, die Straßen Brüssels erkunden. Den Abend haben einige von uns mit einem gemeinsamen Kochen in der Gemeinschaftsküche abgeschlossen und wir sind alle erschöpft ins Bett gefallen.

Berlin Tag 1: Montag, 04.09.23

Um 8 Uhr morgens ging es für einen Teil der Q2 nach Berlin. Nach ca. sieben Stunden Busfahrt kamen wir endlich an, wurden unserem Reiseleiter vorgestellt, konnten genau fünf Minuten in unser Hotelzimmer, bevor wir direkt zur EastSide Gallery weitergingen.
Dort haben wir uns die Überbleibsel der Berliner Mauer, welche nach dem Mauerfall von verschiedenen Künstlern aus aller Welt bemalt wurden, angeschaut und einiges über die Geschichte, wie es zum Bau der Mauer kam und der Kunst gelernt.
Abends sind wir dann essen gegangen und haben einen Burger ausgegeben bekommen! Total lecker. Darauf haben wir noch ein paar Einkäufe erledigt und sind erschöpft vom Tag schließlich ins Hotel zurückgekehrt und direkt ins Bett gefallen. Morgen geht‘s weiter!!

Berlin Tag 2: Dienstag, 05.09.23

Bei strahlend blauem Himmel ging es heute direkt weiter zu unserem nächsten Ausflug. Drei Stunden Rundfahrt durch Berlin! Wir haben alle wichtigen Spots und historische Sehenswürdigkeiten erkundet und den besten Eiskaffee in der Kreuzberger Markthalle getrunken!

Nach einer Stunde Freizeit am Brandenburger Tor ging es nach einer langen Sicherheitskontrolle endlich in den Bundestag. Vorort haben wir einer Debatte zugehört, in der es um den Haushalt des Bundesministerium für „Familie, Senioren, Frauen und Jugendliche“ ging. Der Beef zwischen den Abgeordneten war das Spannendste!

Anschließend sind wir gemeinsam zur Kuppel des Reichstages gegangen, wo Herr Pagel seinen Model-Traum gelebt hat. “Immer dort wo ein Laufsteg ist, muss man ihn nutzen.” #PagelForGNTM2024

Das Gruppenfoto vor dem Brandenburger Tor durfte natürlich auch nicht fehlen! Dank der guten Reflexe unseres Busfahrers Jürgen konnten wir einigen Unfällen entgehen. „Ich hätte den auch weggehupt“. Insgesamt war es ein toller und Informativer Tag in unserer Bundeshauptstadt Berlin!

Brüssel Tag 2: Dienstag 05.09.23

Der zweite Tag unserer Studienfahrt startete um 8 Uhr an einem sehr reichhaltigen Frühstücksbuffet. Danach folgte eine Stadtführung, in welcher uns von einer humorvollen Dame viel über Brüssel und die Gebäude erzählt wurde. Als wir einen Zwischenstopp am Atomium gemacht haben, zeigten wir mit ganzem Stolz unsere deutschen Touristen-Künste und machten so viele Bilder wie möglich, denn wir mussten uns beeilen, da die alte Innenstadt von Brüssel und das Manneken-Pis, was überraschender Weise angezogen war, schon auf uns warteten.

Auf dem Weg dorthin landeten wir plötzlich in Schottland, als uns eine Marschkapelle mit Dudelsack entgegenkam. Am Manneken-Pis endete unsere Stadtführung und wir hatten den Rest des Tages Zeit, alleine die Stadt zu erkunden und leckere belgische Waffeln und Pommes zu essen. Einige von uns begaben sich in Richtung Schokoladenmuseum, in dem wir viel über die Geschichte des Kakaobohnen-Anbaus und die der belgischen Pralinen lernten und natürlich ausführlich naschen konnten. Der Tag endete für einige von uns auf dem Riesenrad, andere erkundeten die Stadt weiter.

Brüssel Tag 3: Mittwoch, 06.09.23

Gestern waren wir in Schottland, heute haben wir die andere Reisegruppe in Berlin besucht, denn vor dem Europäischen Parlament stehen zwei Stücke der Berliner Mauer. Dort trafen wir Arzu Muchtar, die Assistentin des Abgeordneten Dietmar Köster (SPD). Sie zeigte uns den Besuchertrakt und Plenarsaal des Gebäudes und erzählte uns viel über die Arbeit im Parlament selbst. Während unserer Führung hatten wir noch die Chance, Herrn Köstner persönlich zu treffen, um ihn besser kennenzulernen und Fragen zu stellen. Danach hatten wir unsere Mittagspause, in der wir, auf Empfehlung von Frau Muchtar, die Lieblings-Pommesbude von Angela Merkel besuchten.

Mit vollem Magen ging es dann in Richtung EU-Kommissionsgebäude, wo wir einen Vortrag über die Aufgaben der Kommission von der Dolmetscherin Barbara Bocedi hörten. Sie erzählte uns z.B. was der Unterschied zwischen dem Europäischen Rat und dem Rat der Europäischen Union ist. Im Europäischen Rat sitzen die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten und im Rat der Europäischen Union die ganzen “Minister” der Mitgliedstaaten, welche man eigentlich so in der EU nicht nennt. Wir haben auch gelernt, was Richtlinien und Verordnungen sind und haben uns gemeinsam dazu entschieden, die Teppichböden in der gesamten EU zu ändern mithilfe einer Verordnung… oder ist es eine Richtlinie? Wir wissen es nicht mehr.

Aber auch Herr Deck entschied sich, einen kurzen Vortrag zu halten. Mit einer Dramatik, die nur ein Oscar-Preisträger rüberbringen kann, berichtete er uns über die Lage der Welt. Somit endete unserer gemeinsamer Tag und die Gruppe verteilte sich wieder in der Stadt. Morgen erwartet uns das Museum of European History und ein Rollenspiel.

Berlin Tag 3: Mittwoch, 06.09.23

Heute stand die Besichtigung der Gedenkstätte Hohenschönhausen auf dem Plan. Dafür wurde unsere Truppe in zwei Gruppen geteilt. Zu Beginn haben wir uns mit der historischen Aufarbeitung der Thematik beschäftigt und wurden anschließend durch die Gefängnisanstalt geführt.

Die eine Gruppe wurde vom Zeitzeugen Herrn Brack durch die Stätte geführt. Als dieser den Ton der damaligen Gefängniswächter demonstriert hat, hat Lena ihr „Leben an sich vorbeiziehen sehen“. Die andere Gruppe hatte den prominenten Karl-Heinz-Richter als Zeitzeugen, welcher uns alle mit seiner spannenden aber auch traurigen Geschichte zu Tränen gerührt hat. Es war wirklich einmalig und eine solche Gelegenheit sollte man nicht verpassen.

Wir alle waren sehr froh, der Deutschen Geschichte ein Stück näher zu kommen, obwohl wir sagen müssen, dass niemand die Dinge selbst erfahren möchte, welche sich damals in den Gefängnisanstalten abgespielt haben. Karl-Heinz-Richters Message an uns alle ist: “Ihr sollt euch niemals unterdrücken lassen, lebt euer Leben und genießt die Freiheit. Schätzt die Demokratie und wenn ihr überzeugt von etwas seid und dieses verwirklicht, dann werdet ihr auch Erfolg haben.”
Am Ende des Tages ging es dann für uns alle in den Club. Total witzig!! PS an Herrn Dinkelmann: danke für die Freigegetränke 😎

Brüssel Tag 4: Donnerstag 07.09.23

Am heutigen Tag erwartete uns das Museum of European History und das Rollenspiel im europäischen Parlamentarium. Nach der Sicherheitskontrolle wurden wir mit Tablets und Kopfhörern ausgestattet, die uns mehr über die verschiedenen Objekte im Museum erzählten. Man konnte z.B. das europäische Gesetzbuch sehen, welches, wenn es in einem Buch verfasst wäre, ca. 80.000 Seiten hätte.

Danach wurden wir nach alphabetischer Reihenfolge in zwei Gruppen für das Rollenspiel im europäischen Parlamentarium aufgeteilt, in welchem wir selbst EU-Abgeordnete wurden und einer bestimmten Partei und Nation angehörten. Es gab die traditionelle Konservative Partei, die Ökologische, Soziale und Freie Partei, welche über die Wasserknappheit und die Einpflanzung von Mikrochips diskutiert haben. Um Informationen und Sichtweisen der Parteien zu erfahren, mussten wir z.B. Telefonate tätigen, E-Mails lesen und mit weiteren Politikerinnen und Politikern diskutieren und beraten. Anschließend wurde eine gemeinsame Diskussion und demokratische Abstimmung gehalten, ob die vorgeschlagenen Richtlinien in Kraft treten sollen oder nicht. Die Parteien waren sich allerdings nicht sonderlich einig, weshalb mehrere Diskussionsrunden geführt wurden und weitere Argumente für oder gegen die Richtlinie gesucht wurden.

Somit endete unserer Tag und am Abend packten wir alle fleißig unsere Taschen für die morgige Abreise. Aber bevor wir „Au revoir“ oder „Doei Brüssel“ sagen, besuchen wir noch die Landesvertretung NRW.

Berlin Tag 4: Donnerstag, 07.09.23

Nach einer langen Nacht, ging es heute in das multikulturelle Kreuzberg. Dort hat Herr Pagel Milos einen Gehfehler gegeben. Bei unserer dreistündigen Führung haben wir viele verschiedene Ecken kennengelernt. Die Hiphop-Kultur ist ein wichtiger Bestandteil des Stadtteils. Graffiti und Tags findet man an fast jeder Hauswand. Unser Reiseführer kannte über Ecken sogar den bekannten Rapper UFO361🛸. Die kulinarische Vielfalt ist riesig, wir haben den besten original Berliner Döner gegessen! Sogar ein paar Vegetarier konnten überzeugt werden🤫


Nach unserer anderthalb stündigen Pause ging es für uns weiter ins Futurium, eine interaktive Ausstellungen zu wichtigen Zukunftsthemen wie Klima, Wohnen, Ernährung und Technologie. Die Busfahrt dorthin war sehr ruhig, denn einige mussten sich noch von dem vorherigen Abend erholen… Die Mehrheit unserer Lehrkräfte fand das Museum „lame“. Tatsächlich war es nicht die spannendste Aktivität unserer Reise, aber vermutlich lag es daran, dass wir von dem anstrengenden Tag geschafft waren.


Den Abend haben wir dann gemeinsam an der Spree ausklingen lassen. Schade, dass die Reise bald vorbei ist!

Berlin Tag 5: Freitag, 08.09.23

Bevor es wieder zurück nach Dortmund ging, haben wir die Koffer gepackt, sind aus den Zimmern ausgecheckt und haben schließlich als letzen Programmpunkt unserer Studienreise den letzten noch vorhanden Teil des „Todesstreifens“ in der Bernaustraße besichtigt. Obwohl es eigentlich sehr interessant war, waren die meisten mental schon wieder im Bus auf dem Weg nach Dortmund, in die hood🤘.

Zum Glück sind wir relativ gut durchgekommen und gegen 18:30 Uhr an der Schule angekommen.
Zurückblickend haben wir viel gelernt und eine sehr erfolgreiche Studienfahrt hinter uns. Jetzt sind wir traurig, dass es bereits zu Ende ist, freuen uns aber wieder auf Zuhause, jedoch weniger auf die Schule und die bevorstehende Klausurenphase…

Vielen Dank für das Lesen unseres Blogs 🥰

Brüssel Tag 5: Freitag 08.09.23

Zum Abschluss unserer Studienfahrt erwartete uns noch die NRW Landesvertretung in Brüssel, wo wir den Vorsitzenden der Landesvertretung getroffen haben. Er erzählte uns viel über die EU und warum NRW und die anderen Bundesländer eine Vertretung in Brüssel haben und stellte uns dabei Fragen. Bei jeder richtig beantworteten Frage haben wir einen Kugelschreiber bekommen und zum Teil wurden wir nach vorne geholt um zu zeigen, wo die Landesvertretung in der Reihenfolge der Konstitutionen zu finden ist – nämlich gar nicht. Danach wurden gemeinsame Bilder gemacht und unsere Mission war es, den Sport-LK zu übertreffen und wir haben gleich zwei unserer Lehrkräfte hochgehoben.

Dann hieß es “Au Revoir” Brüssel und wir traten unseren Heimweg mit dem Bus an. Wir sind sehr gut durchgekommen und waren sogar vor der geplanten Ankunftszeit da.

Insgesamt war es eine sehr schöne und lehrreiche Fahrt und es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht

Reiseblog Winterberg

Montag, 21.08.

Die Sonne scheint auf den Schulhof des GADSA und aufgeregte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 kommen mit ihren Eltern und vollgepackten Koffern beladen an.

Es ist soweit – die Klassenfahrt nach Winterberg!

Mit vier Bussen geht es auf ins Sauerland und nach ca. 1.30 Stunden Fahrt erreichen wir die Jugendherberge. Zunächst wird das Außengelände mit seinen Spielmöglichkeiten ausprobiert und die ersten Bälle rollen über das Spielfeld. Das Mittagessen ist auch schon bald fertig und frisch gestärkt können dann die Zimmer bezogen werden. Wie ging das nochmal mit den Betten beziehen? Aber gemeinsam wird auch diese erste Hürde gemeistert. Nun die Gegend mit einer Rallye erkunden, aber das sind doch ganz schön knifflige Fragen! 

Vor und nach dem Abendessen bleibt noch genug Zeit die mitgebrachten Spiele auszupacken, Kosmetik aufzustellen oder doch das schöne Wetter mit Ballspielen draußen zu verbringen. Morgen geht es mit dem Teamern und dem Klassenprogramm los!

Dienstag, 22.8.

Um 7.00 Uhr geht es für die ersten gleich unter die Dusche und wieder nach draußen.

Nach dem Frühstück machen wir uns gemeinsam mit der Teamerin auf durch den Wald vorbei an kleinen Schluchten, zur Trinkquelle der Lenne. Das Wasser hier sorgt für Erfrischung und die Wasserflasche wird gleich schon wieder aufgefüllt. Zurück auf dem Weg in die Jugendherberge gilt es die Natur genauer zu betrachten, viele Pilze in verschiedensten Formen und Farben sind besonders von Interesse. 

Ausgeruht nach der Mittagspause geht es zurück in den Wald, wo Kreativität und Handwerk beim Erbauen von Hütten gefragt ist. Äste wandern hin und her. Dabei wird sogar an die Innenausstattung gedacht. 

Bei einem abendlichen Spaziergang genießen wir den Sonnenuntergang auf dem Kahlen Asten. Nach so einem Tag kommt der Schlaf heute bestimmt schneller! 

Mittwoch, 23.08.

Bei Sonnenschein wird heute die Teamfähigkeit auf die Probe gestellt. Was ist wichtig im Team? Wie bekommen wir zum Beispiel eine Plane gewendet, auf der 30 Schülerinnen und Schüler stehen? Gar nicht so einfach, aber am Ende hat es doch noch geklappt! Nach der Mittagspause greifen die einen zu Pfeil und Bogen, um die gelbe Mitte der Zielscheibe zu treffen, und die anderen spielen in kleinen Teams ein Fußballturnier oder hangeln sich auf dem Kletterparcour von Stange zu Stange.

Das Abendessen wird hiernach sehnsüchtig erwartet. Der Abend klingt mit einem Film, einem Gesellschaftsspiel oder draußen auf dem Spielplatz aus.

Donnerstag, 24.08.

Per GPS-Gerät durch das Gelände. Doch die Koordinaten erfahren wir erst nach verschiedenen gelösten Rätseln und Aufgaben. Der Tischtennisball mit den Koordinaten ist in einer kleinen Röhre versteckt, diese hat aber Löcher und darf nur mit Flüssigkeiten gefüllt werden – da werden die Finger und Hände vom Quellwasser ganz schön kalt. Doch es klappt und die Tour kann weitergehen.

Am Nachmittag geht es klettern! Am Baumstamm entlang ganz hoch, von hier aus hat man eine gute Aussicht. Andere testen ihre Balance auf der Slackline. Mit mehreren zusammen macht es mehr Spaß, es wird aber ganz schön wackelig. So vergeht der letzte Nachmittag im Wald wieder sehr schnell und schon ist es Zeit unserer Teamerin auf Wiedersehen zu sagen.

Reiseblog Norwegen

Tag 5: Freitag, 10.03.

Heute waren wir wieder in der Schule. Wir haben in unseren Gruppen weiter an den Präsentationen gearbeitet, haben sie verfeinert und beendet. Darunter fielen Aufgaben, wie Bilder anfertigen, Haare flechten, Boot bauen, Karte zeichnen und Kleidung herstellen. Alles im Stil der Wikinger. Um 11:30 haben wir in der Kantine der Nachbarschule Mittag gegessen und um 13:15 hat jede, der 5 Gruppen, ihre Präsentation vorgestellt. Danach war der Tag in der Schule vorbei und jeder deutsche durfte den letzten Abend in Kyrksæterøra für sich gestalten.

Tag 4: Donnerstag, 09.03.

Um viertel vor zehn sind wir mit dem Bus von der Schule aus losgefahren zu einem Skigebiet. Dort sind wir eine Dreiviertelstunde später angekommen und die meisten haben dann Cross Country Skiing ausprobiert. Das Wetter war sehr schön, allerdings war es trotzdem sehr, sehr kalt und es lag viel Schnee.


Später haben wir noch Hot Dogs über dem Feuer gemacht und Kakao oder Kaffee getrunken.


Um viertel vor zwei sind wir wieder zurück nach Kyrksæterøra gefahren, wo wir Zeit mit unseren Gastfamilien hatten.
Abends um sechs Uhr haben sich alle mit ihren Gastfamilien in der Schule zu einem „International Evening“ getroffen haben. Es gab Essen und Getränke und wir haben etwas zu unseren jeweiligen Ländern vorgestellt. Unser norwegischer Busfahrer hat etwas auf dem Akkordeon vorgespielt, die Franzosen haben ein Lied gesungen und die Deutschen, also wir, haben Bilder von Dortmund gezeigt. Es war ein schöner Abend.

Tag 3: Mittwoch, 08.03.

Heute, an unserem dritten Tag, sind wir schon um 8:00 Uhr nach Trondheim gefahren, wo wir unter anderem auf die Oppdalgruppe getroffen sind.

Wir haben uns in den Gruppen von Montag aufgeteilt und unsere Aufgabe war es, ein Foto mit fünf angegebenen Sehenswürdigkeiten zu machen. Außerdem haben wir pro Gruppe zwei Personen interviewt. Die Fragen waren, was ihnen als erstes einfällt, wenn sie die Wörter „Deutschland, Norwegen, Irland, Frankreich und Vikinger“ hören. 

Als wir diese Aufgabe erledigt hatten, hatten wir Freizeit und durften uns frei in der Stadt bewegen. Um 16:00 Uhr ging unser Bus zurück nach Kyrksæterøra. Den Rest des Tages, durften wir gestalten, wie wir wollen.

Tag 2: Dienstag, 07.03.

Heute sind wir um 8:45 mit einem Reisebus von der Schule zum Boots-, bzw. Vikingermuseum gefahren. Dort haben wir einen kleinen Vortrag von einer Mitarbeiterin über das Herstellen von Segeln in der Zeit der Wikinger gehört. Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, wovon die eine Gruppe durch die Ausstellung geführt wurde und die andere in einem Saal gewartet hat und sich mal am Herstellen von Leinen probiert hat. Danach wurde gewechselt.


Als nächstes sind wir mit dem Bus in Richtung des Kletterparks gefahren. Bevor wir jedoch geklettert sind, durften wir in einem schönen Restaurant Pizza essen. Als wir fertig waren, sind wir zum Kletterpark gelaufen und haben unseren Sicherheitsgurt und einen Helm bekommen. Darauffolgend waren wir zwei Stunden im Kletterwald klettern. Alles war voller Schnee, was das Klettern noch besser gemacht hat.

Nach dem Klettern war unser Tag auch schon vorbei und wir sind mit dem Bus wieder zurück nach Hause gefahren. Danach hatten wir Freizeit und konnten machen, was wir wollen.

Tag 1: Montag, 06.03.

Nach einem morgendlichen Weg durch die wunderschöne weiße Schneelandschaft ging es um 8.30 Uhr es in der Schule los.

Wir haben zunächst ein paar Kennenlernspiele gespielt und Projekte verteilt für Gruppen. 

Es gibt fünf Gruppen mit mehreren Themen, wie Schiffsbau, Karten, Tattoos und vielen weiteren Errungenschaften der Wikinger. In meiner Gruppe haben wir eine Präsentation über die Schiffsbautechniken der Wikinger gemacht und ein Modell eines Schiffes angefangen. Unsere Recherche wurde durch zwei Vorträge über die Herstellung von Wolle, Segeln und Kleidung ergänzt.

Die Austauschschule ist im Vergleich zum GADSA sehr klein, ca. 120 Schülerinnen und Schüler, bekommt aber auch einen neuen Anbau.

Tag 0: Sonntag, 05.03

Die Anreise ab Dortmund verlief problemlos, war insgesamt aber lang, sodass die Reisegruppe müde in Norwegen ankam, aber gleichzeitig voller Vorfreude auf die anstehende Woche war.

Reiseblog Auschwitz

Tag 4: Montag, 20.02.

Das Ende unser Gedenkstättenfahrt in Krakau. Während unsere Freunde in Dortmund und Umgebung den Rosenmontag bunt und verkleidet verbrachten, liefen wir dieses Jahr quer durch diese schöne, alte Stadt. Der Tag begann, wie üblich, mit einem ausgiebigen Frühstück.

An diesem Tag begann das Programm ausnahmsweise etwas später, daher konnten wir allesamt entspannt in diesen,
unseren letzten Tag starten. Nach der Abgabe unserer Zimmerkarten und Koffern gingen wir dann gemeinsam zum historischen Stadtkern, direkt neben einem Seitenarm der Weichsel. Viele waren erstaunt über den guten Erhalt alter Gebäude in diesem und anderen Bereichen Krakaus. Wir starteten, angekommen im Hofgarten des alten polnischen Königs, die Stadtführung. Erste Sehenswürdigkeit: Eine zum Teil Jahrhunderte alte Kirche, Stücke dieser stammen teilweise aus dem Jahr 1000 – Kunstlehrer*innen hätten sich gefreut, denn beinahe alle gängigen Baustile, so die Romanik, Gotik, Renaissance, Manierismus und der Barock, sind an dieser Kathedrale zu finden.

Weiter ging es in den imposanten Innenhof des Königspalast. Der König dieser Zeit, König Sigismund, war offenkundig an Architektur interessiert, inspiriert durch den damals modernen und neuen Baustil der Renaissance, ließ er sich ein eindrucksvolle Residenz errichten, die wir glücklicherweise, wie die Kirche selbst, heute noch bestaunen können. Weiter ging es in Richtung des alten Marktplatz, durch alte Gassen, den alten Hof Park und mit Zwischenhalt in dem Innenhof der alten Universität. Wir erfuhren, dass diese einer der ältesten in Europa ist und an dieser sogar Copernicus studierte und forschte. Auch bestehen Verbindungen zu Marie Curie, die dort aber leider vor und nach ihrem Studium abgelehnt wurde, weshalb sie weiter nach Paris zog. Daraufhin erreichten wir den Großen Marktplatz mit den Tuchhallen, alten Denkmälern und der großen Marienkirche. Dort konnten wir die wunderschöne Einrichtung und den nicht weniger schönen Altar bestaunen. Zuletzt lauschten wir beim Herausgehen dem Trompeter auf dem Kirchturm, der gemäß der Legende, abrupt stoppte.

Damit endete auch unsere Stadtführung des historischen Stadtkerns. Wir machten uns auf den Weg in Richtung Kazimierz, ein ehemalig überwiegend von Juden bewohnter Stadteil. Wir starteten diesen Rundgang mit der Besichtigung der Remuh Synagoge welche nach Moses Isserles benannt ist, eine wichtige Person des jüdischen Glaubens. Damit ist sie noch heute ein beliebtes Reiseziel von Juden und Touristen aus Allerwelt. Raus aus dieser, liefen wir vorbei an der alten Synagoge. Während wir weitere Informationen über das Judentum, die Deportationen und relevante jüdische Personen erhielten, liefen wir weiter durch die Straßen dieses jüdischen Viertels. Über den Platz einer koscheren Metzgerei, gelangten wir zur letzten Station unserer Stadtführung, in einen kleinen Innenhof, wo damals eine Szene für den Film Schindlers Liste entstand. Diesen Hof verlassen, standen wir schon vor unserem Restaurant für das Mittagessen, wo wir uns nach drei Stunden Stadtführung erstmal stärken konnten. Danach genossen wir unsere letzten Stunden Freizeit in Krakau und Polen.

Die Freizeitgestaltung sah dabei sehr verschieden aus. Unabhängig davon saßen wir später gemeinsam in einem alten jüdischen Restaurant und aßen gemeinsam Abend, bei schöner Begleitung einer kleinen Band, die für uns ein paar traditionelle und eine paar akustische Lieder zum Besten gab. Abgeholt mit dem Reisebus stiegen wir von dort aus in den Bus, um pünktlich in Dortmund anzukommen.

Tag 3: Sonntag, 19.02.

Heute, am 19.02.2023, besuchten wir Auschwitz-Birkenau. Nachdem wir gefrühstückt hatten, fuhren wir auch direkt mit dem Bus los. Die bekannte Silhouette des Eingangstores sah man vom Fenster des Busses aus und schon bei diesem Anblick wusste man, dass sich dieser Besuch in die Erinnerung einprägen wird.

Es war ein regnerischer Tag. Der Himmel war hellgrau und der Wind zeitweise recht stark. Links und rechts vom breiten Weg, auf dem wir standen, befanden sich zwei Gräben und daneben jeweils die Baracken: reihenweise gleich aussehende Baracken auf einem weitem Feld. Es wirkte sehr groß und sehr weit, bis unsere Tourguide die Zahlen der Häftlinge nannte. 500-700 Häftlinge pro Steinbaracke. Schrecklich wenig Platz. 

Die Rampe, an der entschieden wurde, welche Häftlinge direkt vergast werden und welche noch Wochen leiden müssen, haben wir ebenfalls besucht. Dies war ein seltsames Gefühl. Man stellt sich die Frage „Für was hielten sich die Personen, dass die bestimmen konnten, wer lebt und wer nicht?“, aber derartige Fragen sind nicht leicht zu beantworten.

Wir fuhren heute außerdem nach Krakau, weshalb wir uns noch vom Konzentrationslager verabschieden mussten. Um dies zu tun, wurde ein Gedicht vor einem Wagen, mit dem die Häftlinge nach Auschwitz kamen, vorgetragen. Danach bekamen wir Blumen und dekorierten die Wagen damit in Erinnerung an die Opfer.

In Krakau angekommen, hielten wir ein Gespräch mit einer Zeitzeugin namens Lidia Maksymowicz. Sie erzählte, wie sie mit drei Jahren nach Auschwitz als politisch Gefangene gebracht wurde. Ihre Großeltern wurden direkt vergast, während sie zusammen mit ihrer Mutter in Baracken untergebracht wurde. Frau Maksymowicz erklärte, wie sie mit den anderen Kindern kaum essbare Mahlzeiten bekam, wie verdreckt jegliche Bettdecken waren und wie unter den Kindern absolute Apathie herrschte; es ging einfach nur ums bloße Überleben.

Ihre Wiedervereinigung mit ihrer Mutter, von der sie sehr früh getrennt wurde, wurde von der UdSSR in Form von Propaganda instrumentalisiert. Und dennoch strahlt Frau Maksymowicz Freude aus. Sie ist stark genug, um so mit ihrer Vergangenheit und fehlenden Kindheit umzugehen, was eine Sache ist, die nicht viele Opfer von Konzentrationslagern schaffen. Frau Maksymowicz ist eine Person, die vieles erlebte und dennoch das gute im Menschen sieht, was sehr bemerkenswert ist.

von Nelli

Tag 2: Samstag, 18.02.

Um 7:30 Uhr haben wir uns nach einem unfassbar guten Frühstück zu Fuß auf den Weg zum Stammlager Auschwitz 1 gemacht. Auf der ca. 2,8 km langen Strecke konnten wir nochmal die fast idyllische Stadt Oświęcim mit ihrem Fluss sehen, bevor wir uns dem Museum genähert haben. Schon ein Kilometer, bevor wir am Museumseingang eingetroffen sind, konnten wir die Wachtürme mit dem Stacheldrahtzaun und die Reihen von rot-braunen Steinhäusern sehen. Dabei konnten wir bereits erste Eindrücke von der riesigen Anlage bekommen. Und dann haben wir mit unserem Guide das Stammlager betreten. Beim Durchqueren des Tores mit der Inschrift „Arbeit macht frei“ wurde die Gruppe ganz still und hat die bedrückende Stille des Ortes auf sich wirken lassen. In den Baracken konnten wir Bilder und persönliche Gegenstände der ermordeten Gefangenen betrachten.

Am einschneidendsten waren die Berge an abgeschnittenen Haaren, aus denen Seile und Matratzenbezüge hergestellt wurden, und Schuhe, die von den in der Gaskammer Ermordeten genommen wurden. Besonders emotional wurde es, als wir die Schuhe von kleinen Kindern sahen. Es fällt allen schwer, die systematische Vernichtung von Völkergruppen nachzuvollziehen, doch dass dies auch so viele Kinder einschließt, war vielen von uns nicht bewusst. 

Für mich war es zutiefst verstörend, aber es hat auch Hoffnung geschenkt, Zeichnungen von Kindern aus dem Lager und den Ghettos auf den Wänden zu sehen. Es ist gar nicht vorstellbar, dass Kinder in einem so jungen Alter an Bilder wie Panzer, Deportationszüge und Galgen gewöhnt sind, auf der anderen Seite spiegeln Liebesgrüße an die Mutter, Blumenwiesen und spielende Kinder die Hoffnung wieder, die den Gefangenen bis zuletzt geblieben ist. 

Zuletzt konnten wir einen beklemmenden ersten Eindruck von der Gaskammer und dem Krematorium auf dem Gelände von Auschwitz 1 gewinnen.

Nach dem Mittagessen hatten wir nochmal die Möglichkeit, in Ruhe einzelne Gebäude und Nationalausstellungen zu besichtigen, wobei man nochmal erschreckende Bilder und Geschichten von einzelnen Personen sehen konnte, aber auch, wie unterschiedliche Nationen den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust betrachten. 

Für uns bedeutete dieser Tag überwältigende und bedrückende Eindrücke, aber auch einen Tag, an dem wir uns mit unserer Geschichte befasst haben und noch einmal begreifen konnten, wie wichtig unsere Toleranz und Menschlichkeit ist.  

von Vanja

Tag 1: Freitag, 17.02.

Die Fahrt nach Polen haben wir am 16.02.2023 um 22:30 Uhr angetreten. Wir waren ungefähr 12 Stunden unterwegs und da hatte man natürlich genauso wie im Vorfeld Zeit, über die bevorstehende Fahrt nach zu denken. Ich habe dabei eher subtile Ängste und Sorgen, aber eine Vorahnung, dass diese Fahrt definitiv sehr prägend sein wird. In der Schule spricht man eher faktisch über den Holocaust: Erklärungsversuche etc., aber ich denke, das verschleiert das ganze Ausmaß des Holocausts eher. Gerade deswegen finde ich es sehr wichtig, dass wir jetzt die persönlichere/emotionale Seite kennenlernen.

Heute haben wir eine Stadtführung durch Oświecim gemacht, ein Museum und eine Synagoge besucht. Dabei wurde uns von vielen Schicksalen berichtet. So wie zum Beispiel vom „letzten Juden von Oświecim“. Szymon Kluger hatte acht Geschwister, seine Eltern und sechs seiner Geschwister haben den Holocaust nicht überlebt. Er blieb als einziger in Oświecim, während seine beiden Geschwister in die USA zogen.

Eine andere Geschichte, die mich sehr berührt hat, war die von Franciska Henryka Haberfeld. Sie wurde im Alter von fünf Jahren in einem KZ ermordet. Für sie wurde der einzige Stolperstein in Oświecim verlegt.

Generell hat die Stadt, wenn man das Konzentrationslager selbst nicht betrachtet, eine gewisse Ausstrahlung. Auch wenn hier ganz normale Wohnhäuser stehen, weiß man, dass dort Juden gelebt haben, die im Zuge des Holocausts ermordet wurden. Die Stadt wirkt ein wenig kühl und bedrohlich, auch wenn dies natürlich nur daran liegt, dass man weiss, was vorgefallen ist. Von tausenden Juden haben nur eine Handvoll den Holocaust überlebt. Es gab 20 Synagogen und jetzt nur noch eine. Diese steht auch nur noch, weil sich das jüdische Ausschwitz- Komitee dafür eingesetzt hat.

Selbst 78 Jahre nach dem Ende des Holocaust ist vieles von der jüdischen Kultur verschwunden, wie zum Beispiel der ursprüngliche jüdische Friedhof. Denn trotz aller Reparatur- und Wiederaufbaumaßnahmen ist der Holocaust und dessen Folgen irreversibel. Dennoch gibt es Menschen, die sich seit Jahrzehnten dafür einsetzen, dass dem Holocaust erinnert wird und weitere verhindert werden und genau diese Menschen lassen auch hoffen, dass diese schreckliche Taten nicht vergessen werden und sich nicht wiederholen.

von Sarah

Reiseblog Volkersberg

Tag 1: Montag, 22.08.22

Mit freudiger Erwartung und zum Teil ziemlich aufgeregt trafen wir uns um 8.30 Uhr an der Schule. Viele Eltern hatten ihre Kinder begleitet, doch die Abfahrt am GADSA verzögerte sich etwas, da nahezu alle sechsten Klassen gleichzeitig mit Bussen starteten und die Baustelle am Gymnasium das Wenden und Parken erschwerte. So ging es für die 6A, B und E nicht wie geplant um 9 Uhr Richtung Rhön, sondern erst um 9.30 Uhr. Bereits bei Anröchte standen die Busse dann schon wieder. Auf der A44 war ein LKW umgestürzt und nur eine Spur für den Verkehr freigegeben. Nach knapp einer Stunde konnten die netten Busfahrer dann aber die Fahrt fortsetzen und die Küche der Jugendbildungsstätte wartete zum Glück bis 14 Uhr auf uns mit dem Mittagessen. Es gab Schnitzel, bayrischen Kartoffelsalat und ein Salatbuffet, eine tolle Begrüßung!

Wohl gesättigt wurden dann die Zimmer aufgesucht, die Koffer ausgepackt und die Betten bezogen. Einige Kinder erledigten dies souverän und schnell, andere benötigten mehrere Anläufe, bis die Laken einigermaßen gerade aufgezogen waren. Im Anschluss daran stand die erste Erkundung der Umgebung an. Bei der „Rallye Volkersberg“ mussten die kleinen Entdecker in Gruppen das Haus, den Berg und die Umgebung erkunden, so wurde zum Beispiel gefragt, seit wann es am Berg ein Jugendhaus gibt (1956) oder welches Tier auf dem Willkommens-Pfahl am Eingang zum Hochseilgarten sitzt (Eule). Die Gewinnergruppen der jeweiligen Klassen durften als erste beim Abendessen zuschlagen, auch hier wurden wir bestens versorgt mit Käsespätzle, Salatbuffet und Brot und Brötchen mit Aufschnitt.

Nach so einer langen Fahrt brauchten die Klassen am Abend noch frische Luft und Bewegung, die Anlage am Volkersberg wurde voll genutzt. Einige Kinder spielten auf einem Kleinfeldplatz Fußball, andere verbrachten die Zeit auf einem Spielplatz, spielten Beachvolleyball oder Fangspiele auf einem Rasenfeld. Geschafft, glücklich und müde ging es dann frisch geduscht ins Bett.

Tag 2: Dienstag, 23.08.22

Obwohl man bereits kurz vor Ende der Nachtruhe um 7 Uhr morgens Schritte auf den Gängen hören konnte, war die Nacht ruhig und erholsam. Nach dem Frühstück und kurzer Besprechung des Tagesablaufs ging es zu Fuß in den benachbarten Wald. Auf dem Weg dorthin wurde bereits das Spiel „Wo ist Pinky?“ gespielt, bei dem die Klasse gegen die Lehrer*innen antrat und versuchen musste ein kleines Plüschschwein zu stehlen und geschickt zu verstecken. Natürlich gewann die Klasse und der Weg in den Wald konnte bester Laune fortgesetzt werden. Dort gab es viel zu entdecken. Die nächste Herausforderung bestand darin, herumliegendes Material aus der Natur zu nutzen, um daraus im Team eine Hütte zu bauen. Gesagt, getan. Abgefallene Äste, Moos, Steine, … wurden herangeschafft und nach und nach entstanden Hütten in unterschiedlichster Architektur.

Nach soviel Kreativität brauchte es erstmal eine Stärkung und das Mittagessen in Form von Lasagne kam dann gerade richtig.

Im Anschluss an eine kurze Mittagspause wurde von der Jugendbildungsstätte noch Kuchen und Kakao serviert und das Nachmittagsprogramm konnte beginnen. Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Teambuildings. Erlebnispädagogisch begleitet begab sich die Klasse auf eine Reise nach Südamerika. Nach einer Bruchlandung im Dschungel musste die Kids gemeinsam Aufgaben und Herausforderungen meistern, um den Weg zurück in die Zivilisation zu finden. Schnell erkannte die Klasse, dass das nur funktioniert, wenn sie als Team funktionieren, sich absprechen, aufeinander Rücksicht nehmen und alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Natürlich wurde am Ende der Reise das Ziel erreicht, da alle super arbeiteten.

Wohl gestärkt vom Abendessen konnten die Kinder am Abend wählen, ob sie Gesellschaftsspiele oder „Werwölfe“ spielen, den Abend sportlich ausklingen oder mit ihren Freundinnen und Freunden quatschen und entspannen wollten. Ein langer Tag, mit viel Bewegung, frischer Luft und schönen Erlebnissen endete mit müden, aber sehr glücklichen Schüler*innen und Lehrer*innen.

Tag 3: Mittwoch, 24.08.22

Tief und fest schliefen die müden Teilnehmer*innen in dieser Nacht und zum ersten Mal mussten einige am Morgen sogar aus dem Bett geworfen werden, um sich noch beim Frühstück für den anstrengenden Tag zu stärken. Hierbei ist besonders toll, dass es frische Brötchen vom Bäcker gibt.

Danach ging es für einen Teil der Gruppe in den Hochseilgarten, den alle Klassen nach und nach noch besuchen werden. Nach Sicherheitseinweisung und dem Anlegen des Gurtes gab es drei Aufgaben, die absolviert werden mussten. Ein acht Meter hoher Baumstamm musste erklommen werden und dabei sicherte der Rest der Gruppe. Oben angekommen konnten sich die besonders Mutigen auf den leicht wackelnden Baumstamm stellen und sich mit einem großen Schritt in den Sicherungsgurt legen und mit einer coolen Pose herabgelassen werden. Die zweite Aufgabe bestand daraus, eine wackelige Leiter hochzuklettern und in luftiger Höhe über wackelige Holzplatten zu steigen, die vom Rest der Gruppe an langen Seilen stabilisiert werden konnten. Den Höhepunkt des Trainings bildete eine riesige Schaukel. Zu zweit wurden die Kinder von der restlichen Gruppe hochgezogen und mit einem lautstarken 3,2,1 lösten die Beiden die Befestigung und schwangen unter lautstarkem Geschrei hin und her. Toll zu beobachten war, dass die Sicherung der Gruppe und die Anfeuerungsrufe viele Kinder zu neuen Höchstleistungen motivierten und alle stolz am Ende auf ihren Mut sein konnten.

Das anschließende Turnier nach dem Mittagessen und kurzer Pause mit den Disziplinen Beachvolleyball, „Ball über die Schnur“ und Menschenkicker spornte die Gruppen an, den Turniersieg zu erringen. Von Hechtsprüngen bis Volleyschuss und auch ein paar Eigentoren war alles dabei. Letztendlich rückten dabei die Punkte in den Hintergrund und der Spaß am Spiel zählte. Bei soviel Sport und Bewegung unter strahlend blauem Himmel blieb vom Abendessen (Frikadellen) nicht viel übrig.

Am Abend gab es wieder ein breites Angebot bestehend aus Sport, Film, Spielen und Musik, bei dem die Kinder frei wählen konnten, was sie machen wollten. Die Zimmerkontrolle am Abend weckte einige Kinder wieder auf, die so müde waren, dass die Augen schon zugefallen waren.

Tag 4: Donnerstag, 25.08.22

Wenn man heute zufällig am Innenhof des Haus Volkersberg vorbeikam, sah man das pure Chaos. Kindergruppen liefen durcheinander, machten Feuerwehrleute pantomimisch nach, sangen hüpfend auf einem Bein, vertauschten ihre Schuhe und machten Kniebeugen – Das Chaosspiel stand auf dem Programm. In Gruppen mussten 19 versteckte Nummern mit Codewörtern auf dem Gelände gefunden und zu jeder Zahl eine Aufgabe erledigt werden. Es wurde herzlich gelacht, gemeinsam gerätselt und als Team gearbeitet.

Am Abend stand der Höhepunkt der Klassenfahrt an, der Discoabend. Im Laufe des Tages sammelten die Kinder ihre Lieblingslieder, aus denen eine Playlist erstellt wurde (allerdings mussten einige Lieder aus verschiedenen Gründen aussortiert werden…). Nach dem Abendessen waren die Schüler*innen dann noch im Stress, denn sie mussten ihre Zimmer aufräumen, packen und sich in Schale schmeißen für die Party. Denn die Türsteher am Eingang akzeptierten keine Badelatschen oder Hausschuhe. Im großen Konferenzraum waren Boxen und Discolichter aufgebaut und das Licht gedämmt. Die Kids feierten ausgelassen, tanzten Macarena, Limbo und sprangen zu Partysongs durch den Raum. Die Party war so intensiv, dass alle 30 Minuten gelüftet werden musste.

Ausnahmsweise durften die Kinder dann erst um 22.30 Uhr die Lichter ausmachen, aber dafür war danach sehr schnell Ruhe auf den Zimmern. Die Woche war so voller toller Erlebnisse, dass die Augen sehr schnell müde wurden.

Tag 5: Freitag, 26.08.22

Früher als gewohnt klingelten heute Morgen die Wecker, um 7.30 Uhr mussten die Zimmer aufgeräumt, die Betten abgezogen, der Müll entsorgt und der Boden gefegt sein. Erst, als das erledigt war, durften die Kinder zum Frühstück. Zum Glück sahen alle Zimmer rechtzeitig sauber und aufgeräumt aus, sodass niemand hungrig in den Bus steigen musste.

Die Abfahrt der Busse verzögerte sich leider, aber die Wartezeit überbrückten die Schüler*innen sehr geduldig und konnten dann in modernen Reisebussen die letzten Stunden der Klassenfahrt mit Filmen oder Schlaf genießen. Eine großartige und anstrengende Woche neigt sich dem Ende und am Wochenende werden alle Teilnehmer*innen viel Schlaf nachholen müssen, um Montag wieder fit zum GADSA zu kommen.